Hallo, ich wollte mal in die Runde fragen, ob Ihr Ideen habt, wie man einem Kind Entspannung beibringen kann.

Unser Sohn ist jetzt im April 3 geworden und ein echter Wirbelwind, der kaum tot zu kriegen ist. Er geht ganztags in die Kita, meist so bis 16:00 Uhr. Wenn wir ihn abholen, fängt bei uns eigentlich schon fast das "Entspannungsprogramm" an, weil er sonst immer mehr aufdreht und abends dann gar nicht mehr ins Bett zu bekommen ist. Im Klartext: Meist spielen wir noch etwas draußen, Sandkasten, Spielplatz usw., gegen 18:00 gibt es Abendessen und danach spielen wir nur noch ruhige "Gesellschaftsspiele", die ihn geistig noch etwas fordern - oder schauen uns Bücher an. Also auf jeden Fall kein Toben mehr. In den Zeiten vor und nach dem Abendessen fragen wir ihn auch nach seinem Tag, und eigentlich erzählt er auch immer viel aus der Kita. Gegen 19:00 Uhr machen wir ihn dann bettfertig, was ihn meist noch mal aufwirbelt, deshalb gibt es dann noch ein kurzes Spiel und eine Gute-Nacht-Geschichte zum Wiederrunterkommen. Trotzdem ist er abends im Bett total quirlig, obwohl er sichtlich müde ist, sich ständig die Augen reibt usw. Es vergeht jeden Abend mind. eine halbe bis 3/4 Stunde, in der er sich immer wieder wach rüttelt, auf einmal irgendetwas aus der Kita erzählt oder sonstwas, was ihm gerade einfällt. Vom "Ich habe Durst", "ich muss noch mal pullern" und ähnlichen Aktionen ganz zu schweigen. Jetzt habe ich schon diverse Gute-Nacht-Entspannungs-CDs, die er auch immer hören möchte, aber er entspannt dabei nicht. Ich habe auch das Gefühl, dass er da gar nicht hin hört... (Bei mir dagegen funktionieren die super - ich schlaf schon immer ein, während er immer noch umher zappelt). Er zappelt halt auch wirklich die ganze Zeit - und er kann (bzw. will) nicht allein einschlafen.

Wir haben auch schon versucht, ihn eher ins Bett zu bringen, weil wir dachten, den rechten Zeitpunkt verpasst zu haben - aber erfolglos. Das Problem ist, daß das jetzt nicht nur eine Phase ist, sondern dass das seit Geburt so ist. Es klappt eigentlich nur gut, wenn wir den Mittagsschlaf weg lassen, aber eigentlich braucht er den noch, weil er nachmittags doch arg quenglig wird, wenn er keinen hat. Und das ist wiederum auch sehr unentspannt, auch wenn er dann abends innerhalb von 10 Minuten schläft.

Massage oder ähnliches hat als Baby gut geklappt, aber inzwischen kann er dabei auch nicht entspannen.

Ich bräuchte einfach mal Tips, welche Entspannungsmethoden eventuell bei einem 3-Jährigen funktionieren könnten, denn der jetzige Zustand nervt wirklich langsam!

PS: Alleinbestimmtes Einschlafen haben wir auch schon versucht, aber 1. beschäftigt er sich nicht sehr lange allein, was für uns also letztendlich auch kein Feierabend bedeutet und 2. fängt er an, wieder mehr und mehr aufzudrehen und findet von sich aus kein Ende. Letztens hat er bis 23:00 durchgehalten, und als ich dann ins Bett wollte, sagte er mir, er sei immer noch nicht müde und müsse noch nicht schlafen. Als ich ihn dann in sein Zimmer gebracht habe, hat er innerhalb von 10 Minuten geschlafen. Soviel zu dem Thema ;-)