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Thema: Sohn (4) schläft nur noch im Ehebett

  1. #31
    Gast

    Standard Re: Sohn (4) schläft nur noch im Ehebett

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Ich hab unsere Jungs dann halt bei mir schlafen lassen, das war angenehmer als ständig aufzustehen. Bei beiden kam das phasenweise vor.
    Meine große hat bei mir auch immer geschlafen wenn mein mann Nachtschicht hatte. Aber wenn er da war wollen wir auch mal kuscheln da meine Tochter immer in der Mitte liegen wollte.

  2. #32
    Jana_76 ist offline old hand
    Registriert seit
    07.06.2014
    Beiträge
    1.164

    Standard Re: Sohn (4) schläft nur noch im Ehebett

    Hi,

    ich hab mal versucht alles zu lesen. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es nicht die Möglichkeit ein Kinderzimmer für den Kleinen einzurichten. Deswegen schläft er bei Euch im Zimmer, richtig?

    Ich glaube nicht, dass er nicht allein schlafen kann. Er hat es ja schon gemacht, auch über längere Zeit. Ich glaube eher, das ist eine schöne Gewohnheit, dass ihr immer da seid. Und klar, ich finds auch schön, wenn mein Freund immer da ist, aber das geht nun mal nicht immer und das muss er lernen.
    Die Frage aller Fragen: Habt Ihr 2 (also Du und Dein Mann) ein gemeinsames Ziel? Was wollt ihr als Idealsituation, mit der Ihr als Familie alle gut leben könnt. Ist das Ziel die räumliche Situation zu ändern, dem kleinen Kerl ein eigenes Zimmer mit eigenem Bett zu schaffen und ihn dort schlafen zu lassen? Oder ist das Ziel, dass ihr die Schlafsituation (alle 3 in einem Zimmer) beibehalten möchtet, sofern Euer Sohn da friedlich in seinem Bett schläft? Oder habt ihr ein ganz anderes Ziel?
    Seid Ihr Beide Euch einig?
    Ich lese da ganz viel Frust und ich fürchte sogar noch ein bisschen mehr aus Deinen Posts. Das macht es natürlich nicht einfach, wenn da schon vor dem Schlafen gehen, eine gewisse Grundaggressivität da ist. Dass diese sich eher an die verfahrene Situation richtet und nicht gegen den Kleinen persönlich, ist zwar klar, aber das hilft Euch allen nicht. Wenn man in solche Situationen schon mit einer Gereiztheit reingeht, dann ist die Stimmung schon mal per se schlecht und das hilft niemanden. Kennst Du ja auch, wenn Du in einen Raum gehst, in dem vorher 2 oder mehr Leute miteinander gestritten haben. Man geht rein und möchte am Liebsten gleich wieder rückwärts raus und wenn man drin bleiben muss, fühlt man sich sehr unwohl.
    Und nun stell dir vor, der kleine Kerl soll runterkommen zum Schlafen und spürt die ganze Zeit diesen Frust. Das hilft nicht sehr.

    Wir erleben mit der Hübschen auch immer wieder Phasen, in denen sie uns nachts doch mal ruft und zwar nur, damit wir bei ihr sind. Das sind aber nur sehr kurze Phasen, die nach ein paar Tagen wieder vorbei sind. Wir haben zwar immer mal wieder überlegt, sie zu uns ins Zimmer zu holen (z.B. bei Krankheit), entscheiden uns aber eher dafür, dass einer von uns in ihrem Zimmer auf dem Sofa schläft. Es gibt auch Phasen, da versucht sie nachts zu spielen. Aber da gehen wir auch gemeinsam durch. Der Tenor ist immer: Nachts wird geschlafen. Punkt. Manchmal gibts da auch drüber Gemecker, aber da muss sie durch. Wir blöderweise auch. Alle paar Monate gehen wir da durch. Meist dauert es nur 1 oder 2 Nächte und das wars dann wieder. Sie probiert halt aus, wie weit sie gehen kann.

    Mein Rat: Einigt Euch auf Eure optimale Schlafsituation. Und dann redet mit dem kleinen Kerl in Ruhe und sagt ihm, dass das ab heute die neuen Regeln sind und warum (damit alle ihren Schlaf bekommen und Mama und Papa auch ein bisschen Mama-Papa-Zeit). Punkt. Geht mit ihm einkaufen und lasst ihn ein Mut-/Einschlaf-/Freundkuscheltier aussuchen, was ihn nachts beschützt, auf ihn aufpasst und gemeinsam schläft. Und dann wird ab diesem Abend das Ritual ganz in Ruhe wieder durchgezogen. Ihr legt ihn hin, Kuss, Gute Nacht, halt Dein Mutkuscheltier fest und schlaf gut. Kommt er wieder runter, geht einer ganz ruhig mit ihm hoch: Ihr legt ihn hin, Kuss, Gute, Nacht, halt Dein Mutkuscheltier fest und schlaf gut. Kommt er wieder runter, geht einer ganz ruhig mit ihm hoch: Ihr legt ihn hin, Kuss, Gute, Nacht, halt Dein Mutkuscheltier fest und schlaf gut. usw. Keine Diskussion, kein Geschimpfe, kein Genervtsein (auch wenns schwer fällt). Wiederholung schafft Sicherheit und gibt Euch allen eine feste Struktur. Wenn er fragt, wann ihr kommt, lautet die Antwort "Später". Keine großen Erklärungen, lasst Euch nicht darauf ein, denn wir anfangt mit ihm groß zu reden, dann hat er Euch wieder. Die Nacht ist zum Schlafen da, nicht zum quatschen. Punkt.
    Die ersten Abende können lang dauern, er wird versuchen das alte Schema wieder zu bekommen (logisch, das findet er ja super). Ihr müsst ihm klar machen, dass es das nicht mehr geben wird. Aber ganz ruhig und liebevoll, in dem ihr immer wieder das gleiche Ritual durchzieht. (Vielleicht macht ihr das, wenn ihr Urlaub habt und am nächsten Tag länger schlafen könnt).

    Wenn Ihr nicht sicher seid, dass ihr das so ruhig hinbekommt, dann holt Euch Hilfe bei einer Beratungsstelle. Und sei es nur, um Mut zu bekommen oder Sicherheit.

    Alles Gute



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