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Thema: Der Umzug ins eigene Zimmer und andere Schlafkleinigkeiten

  1. #11
    emtililo ist offline Stranger
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    Standard Re: Der Umzug ins eigene Zimmer und andere Schlafkleinigkeiten

    ...Nachtrag...

    Eins fällt mir noch ein...es gibt da eine ganz tolle Firma die kinderbetten/ Hochbetten baut!
    Die haben ein mitwachsendes Bett, das vom Babybett bis zum Hochbett umgebaut werden kann!
    Liegefläche ist also 100x200 cm...

    Bei Interesse einfach mal schauen...bei Billi Bolli...

  2. #12
    Avatar von mondfischlein
    mondfischlein ist offline Plüschtigermum
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    Standard Re: Der Umzug ins eigene Zimmer und andere Schlafkleinigkeiten

    Ich verstehe das Problem mit dem "ungeduldigen Vater". Leider ist das ein altbekannter psychologischer Mechanismus - je weniger man sich eigene Verletzungen und traumatische Erfahrungen bewußt machen kann, diese "abspaltet" - desto mehr muß man darauf bestehen, dass alles gut und richtig war, wie man es selbst erfahren hat. Vermutlich hat Dein Mann da wirklich schmerzhafte Erfahrungen in seiner frühen Kindheit gemacht, die er jetzt (noch) nicht anschauen will.

    ABER das ist es was eigene Kinder die ganze Zeit mit uns machen: sie bringen uns ständig in Kontakt mit unserem "inneren Kind" und zwingen uns, uns mit unseren Eltern und unseren längst vergrabenen (früh-)kindlichen Erfahrungen auseinander zu setzen. Je weniger also Dein Mann sich mit der Angst oder Verlassenheit oder wasweißich auseinandersetzen kann, die er als Kind gespürt hat - desto deutlicher wird Euer Kind ihm das spiegeln.

    Was hilft ist, sich bei aufkommendem Ärger ("Der muß doch jetzt allein schlafen können!! Wieso klappt das nicht??") klar machen, welches Gefühl unter dem Ärger versteckt liegt. Vielleicht kannst Du ihm helfen, in dem Du ihn dazu befragst, wie er sich gefühlt hat als kleines Kind im Alter Eures Sohnes und ihn in Kontakt bringen mit seinem Gefühl.

    Ansonsten mal was zu lesen geben zum Thema... Zur Not ein paar Nächte getrennt schlafen (er allein, Du bei Eurem Sohn.) Also wenn er dann nicht drauf kommt, dass das auf Dauer echt sch...ße ist und irgendwie einsam...

    Wenn nicht mal ein rational denkender, reflektierter Erwachsener, der nachts ohne Angst vor Schatten an der Wand oder "die haben mich im Wald ausgesetzt"-Instinkt erwacht, den gesunden Tiefschlaf mehr wertschätzt als die Anwesenheit des wichtigsten liebsten Menschen - wie kann man das dann von einem nicht mal Zweijährigen ernsthaft erwarten wollen???
    Mein großer lustiger wilder Löwe-Schütze 06/2004
    Der charmante Doppelzwilling 05/2012
    Little Miss Sunshine 10/2016

  3. #13
    Elaolm ist offline addict
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    Standard Re: Der Umzug ins eigene Zimmer und andere Schlafkleinigkeiten

    Hallo

    Abgesehen von dem Punkt, dass ich es zwischenzeitlich durchaus genieße, das Bett für mich zu haben, stimme ich euch ja durchaus zu. Ich will bei meinem Zwerg auch nichts übers Knie brechen. Generell denke ich aber, dass er charakterlich durchaus gefestigt ist, dass man es zumindest versuchen kann. Ich kuschle gern mit ihm, aber wie ich oben schon schrieb sind wir uns im Familienbett mittlerweile einfach im Weg bzw. stören uns gegenseitig. Es ist auch kein Platz zum Anbauen, selbst das mini Beistellbettchen ist schon reingequetscht.

    Das mit dem "Mitwachsenden Bett" wäre eine Option. Er hat zwar schon ein neues großes, aber das ist jetzt auch kein Weltuntergang, das auszutauschen. Wäre aber natürlich nicht meine erste Wahl, Geld fällt nicht vom Himmel.

    Ja das mit meinem Mann ist schwierig. Meine Schwiegermutter meint sowas nicht böse, aber sie ist da echt radikal. Die Kinder tyrannisieren euch... lass ihn eine Nacht (!!!) schreien, dann ist Ruhe... schließ die Kinderzimmertür ab, damit er nachts nicht herumwandert. Sie hat meinen Mann als Kleinkind auch stundenlang aufs Töpfchen gesetzt und ihn nicht aufstehen lassen. Alle solche Dinge. Mein Mann hat als Kind wahnsinnig geklammert. War unfähig in den Kindergarten zu gehen. Musste ewig eingewöhnt werden, weil er nicht ohne Mama wollte. Er kam vor der Schule auch ein Jahr in die Musikschule zum "Runterkommen", weil er nicht still sitzen konnte. Hat immer nur Mist gebaut, andere Kinder geärgert. Also für mich schreit das ganz deutlich nach Unsicherheit und Verlassensangst. Heute ist er auch total unfähig, Verpflichtungen einzugehen, weil er Angst hat zu scheitern. Ich hab da mit ihm drüber geredet, aber er findet ich übertreibe und das hätte ja nichts mit damals zu tun. Auf dem Ohr ist er leider taub. Kann ich ein Stück weit ja nachvollziehen. Wer als Kind so Angst hatte, von der Mutter allein gelassen zu werden, der will sie jetzt ja nicht mit schlechtem Gerede vertreiben.


    Heute war der Krümel um 5 Uhr morgens wach! Und genau wie ich befürchtet habe: Oh ich bin ja im Kinderzimmer. Da bleib ich doch nicht liegen! Das wars dann mit der Nacht. Mittagsschlaf war auch ein Kampf. Geknatsche, Gebrüll, blaue Flecken (er wirft sich vor Wut gerne hin und knallt dann ggf irgendwo gegen). Geheule (meinerseits). Der Gedanke, dass ich ihm eine Klatschen könnte. Würde ich nie tun, aber ich war fix und fertig. Wut, Schuldgefühle, vollkommen übermüdet. Ich versuche mir in solchen Situationen zu sagen "Wenn ich so weit bin hör ich mit dem Versuch auf". Wir sind dann also auch wieder aufgestanden und er hat fröhlich gespielt. Ohne Anzeichen von Müdigkeit, obwohl er schon 7 Stunden wach war. Ich hab mir jetzt geschworen, keine Kämpfe mehr zuzulassen und schneller nachzugeben. Aber gequengelt wird beim Hinlegen mittags immer und wenn ich sofort aufgebe, schläft er ja gar nicht mehr. In 90 % (ok in letzter zeit eher in 50 %) der Fälle quakt er 10 Minuten rum und schläft dann. Mir fällt es schwer, die Situationen zu unterscheiden; also wann er einschlafen wird und wann nicht oder wann ich aufgeben sollte, ehe es wieder in Geschrei endet.

    Hinzu kommt, dass es beruflich echt wichtig für mich ist, dass er halbwegs verlässlich schläft. Ich bin selbständig. Das hat mit kleinen Kindern zwar viele Vorteile, bedeutet aber für mich auch, dass jede Pause zum Arbeiten benutzt werden muss. Deshalb ist sein Mittagsschlaf wichtig für mich. einerseits zum Arbeiten und andererseits auch als Nervenpause, weil ich mit der Situation ziemlich gestresst bin. Ich muss auch jeden Abend noch ran. Mit Steuern, Versicherungen und den hier in meinem Ort recht hohen Kosten für die Tagesmutter* muss ich einfach auch ein gewisses Pensum schaffen. Das ist wirklich aufreibend.

    Nach dem Gezerre heute haben wir den Mini jedenfalls erstmal wieder bei uns einquartiert. Ich schaff nicht noch so eine schlaflose Nacht und wenn er im Familienbett morgens um 5 aufwacht, kann i ch ihn eher wieder in den Schlaf kuscheln, als wenn die weite Welt des Kinderzimmers lockt. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass mein Kind nicht als Kindergartenkind noch im Familienbett schlafen soll, aber ich akzeptiere den Tatsachenbestand, dass es jetzt offenbar einfach noch nicht geht. Das sieht übrigens auch mein Mann so. Mit der Umquartieraktion habe ich ja gewissermaßen bewiesen, dass ich auf seine Wünsche eingehe und er hat ja jetzt auch gesehen, dass es schlecht klappt.

    Sorry aber ich bin echt kaputt heute und musste mich mal ausheulen. Wenn trotzdem noch jemand tipps für ein "sanfteres Schlafenlegen" hat (insbesondere Mittags) würde ich mich trotzdem freuen.

    * Gehört hier nicht hin, aber so wie viele von euch die Meinung vertreten, Kinder sollen zu klein nicht schon alleine schlafen, habe ich immer die Ansicht vertreten, dass man Kleinkinder nicht zur Tagesmutter abschieben muss. Meine berufliche Situation zwingt mich jetzt allerdings dazu (habe ich ja näher erläutert) und mein Kind ist sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig, so dass ich mir 100 % sicher bin, dass er sich da wohl fühlt. Würde er mehr klammern, würde ich das nicht machen. Ab August geht er hin und ich hoffe, dass sich zumindest der emotionale Part meines Problems entspannt, wenn er sich so richtig austoben kann und ich Ruhe zum Arbeiten habe.

  4. #14
    Jana_76 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Der Umzug ins eigene Zimmer und andere Schlafkleinigkeiten

    Hallo,

    solange Du/Ihr nicht völlig sicher seid, dass ihr das wollt, braucht ihr es nicht zu probieren. Und ewiges hin und her ist auch eher kontraproduktiv. Dein Kleiner spürt Deine Zweifel, wie soll er sich da sicher in seinem neuen Schlafreich fühlen? Und wenn er mal da schläft und mal dort, liefert ihm das auch keine Sicherheit.
    Also als erstes empfehle ich Euch: Einigt Euch, was ihr wirklich wollt. Und zwar Ihr Beide.
    Und dann - durchziehen. Konsequent. Und nicht nachgeben. Das kann ein paar Abende/Nächte dauern.
    Wenn Ihr das wirklich, wirklich wollt, dann kauft ihm doch als aller erstes ein eigenes Bett. Er kann sich das auch mit aussuchen. Das ist dann nur sein Bett. Das ist nur für ihn und da darf er dann in dem Moment, indem es dann geliefert wird, als Einziger darin schlafen.
    Parallel wird dann die Schlafgelegenheit bei Euch zurückgebaut.
    Und dann führt ein ruhiges Einschlafritual ein. Euer Sohn braucht offensichtlich ein bisschen Zeit, bis er ruhiger wird. Gebt sie ihm.
    Es muss ihm auch klar werden, dass einschlafen heißt liegen bleiben. Er steht auf, nachdem ihr ihn hingelegt habt? Dann ruhig nehmen und wieder hinlegen. Er steht wieder auf, ruhig nehmen, Gute Nacht sagen und wieder hinlegen. Er steht wieder auf? Ruhig nehmen und hinlegen.
    Bleib bei ihm und zieh das durch. Kinder sind nicht blöd, sie verstehen das. Dein Kleiner brauch nur ein bisschen Hilfe und klare Signale zum Einschlafen.
    Das alles bringt aber nur was, wenn Du Dir sicher bist und das durchziehst. Das Schlimmste, was du machen kannst, ist anfangen und dann aufzuhören.
    Ansonsten gibt es Beratungsstellen, die Dir auch Ratschläge geben können. Such mal in Deiner Nähe nach Schlafberatung.

    Alles Gute



  5. #15
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    Standard Re: Der Umzug ins eigene Zimmer und andere Schlafkleinigkeiten

    Zitat Zitat von Elaolm Beitrag anzeigen
    Hallo

    Abgesehen von dem Punkt, dass ich es zwischenzeitlich durchaus genieße, das Bett für mich zu haben, stimme ich euch ja durchaus zu. Ich will bei meinem Zwerg auch nichts übers Knie brechen. Generell denke ich aber, dass er charakterlich durchaus gefestigt ist, dass man es zumindest versuchen kann. Ich kuschle gern mit ihm, aber wie ich oben schon schrieb sind wir uns im Familienbett mittlerweile einfach im Weg bzw. stören uns gegenseitig. Es ist auch kein Platz zum Anbauen, selbst das mini Beistellbettchen ist schon reingequetscht.

    Das mit dem "Mitwachsenden Bett" wäre eine Option. Er hat zwar schon ein neues großes, aber das ist jetzt auch kein Weltuntergang, das auszutauschen. Wäre aber natürlich nicht meine erste Wahl, Geld fällt nicht vom Himmel.
    Du musst ja nichts übers Knie brechen, manche Dinger erledigen sich mit der Zeit von selbst.

    Ja das mit meinem Mann ist schwierig. Meine Schwiegermutter meint sowas nicht böse, aber sie ist da echt radikal. Die Kinder tyrannisieren euch... lass ihn eine Nacht (!!!) schreien, dann ist Ruhe... schließ die Kinderzimmertür ab, damit er nachts nicht herumwandert. Sie hat meinen Mann als Kleinkind auch stundenlang aufs Töpfchen gesetzt und ihn nicht aufstehen lassen. Alle solche Dinge. Mein Mann hat als Kind wahnsinnig geklammert. War unfähig in den Kindergarten zu gehen. Musste ewig eingewöhnt werden, weil er nicht ohne Mama wollte. Er kam vor der Schule auch ein Jahr in die Musikschule zum "Runterkommen", weil er nicht still sitzen konnte. Hat immer nur Mist gebaut, andere Kinder geärgert. Also für mich schreit das ganz deutlich nach Unsicherheit und Verlassensangst. Heute ist er auch total unfähig, Verpflichtungen einzugehen, weil er Angst hat zu scheitern. Ich hab da mit ihm drüber geredet, aber er findet ich übertreibe und das hätte ja nichts mit damals zu tun. Auf dem Ohr ist er leider taub. Kann ich ein Stück weit ja nachvollziehen. Wer als Kind so Angst hatte, von der Mutter allein gelassen zu werden, der will sie jetzt ja nicht mit schlechtem Gerede vertreiben.
    Ich find das auch schlimm, aber sowohl meine Mutter als auch meine Schwiegermutter haben mir mal erzählt, was ihnen früher so vom Kinderarzt alles an Blödsinn eingeredet worden ist. Und damals war alles, was der Arzt gesagt hat, quasi in Stein gemeißelt. Bei meiner Schwiegermutter kam dann noch ein Mann dazu, der immer nur gesagt hat "Stell dich nicht so an, du wirst das doch wohl schaffen. Du bist doch den ganzen Tag daheim!". Meine Eltern haben das aber nicht über sHerz gebracht, allerdings ist auch mein Vater nachts aufgestanden, hat gefüttert und gewickelt usw.


    Heute war der Krümel um 5 Uhr morgens wach! Und genau wie ich befürchtet habe: Oh ich bin ja im Kinderzimmer. Da bleib ich doch nicht liegen! Das wars dann mit der Nacht. Mittagsschlaf war auch ein Kampf. Geknatsche, Gebrüll, blaue Flecken (er wirft sich vor Wut gerne hin und knallt dann ggf irgendwo gegen). Geheule (meinerseits). Der Gedanke, dass ich ihm eine Klatschen könnte. Würde ich nie tun, aber ich war fix und fertig. Wut, Schuldgefühle, vollkommen übermüdet. Ich versuche mir in solchen Situationen zu sagen "Wenn ich so weit bin hör ich mit dem Versuch auf". Wir sind dann also auch wieder aufgestanden und er hat fröhlich gespielt. Ohne Anzeichen von Müdigkeit, obwohl er schon 7 Stunden wach war. Ich hab mir jetzt geschworen, keine Kämpfe mehr zuzulassen und schneller nachzugeben. Aber gequengelt wird beim Hinlegen mittags immer und wenn ich sofort aufgebe, schläft er ja gar nicht mehr. In 90 % (ok in letzter zeit eher in 50 %) der Fälle quakt er 10 Minuten rum und schläft dann. Mir fällt es schwer, die Situationen zu unterscheiden; also wann er einschlafen wird und wann nicht oder wann ich aufgeben sollte, ehe es wieder in Geschrei endet.
    10 Minuten finde ich eine recht kurze Zeit, v.a. wenn er nur quengelt, sich aber nicht massiv gegens Hinlegen wehrt. Bei 30 Minuten würde ich das Ganze als vertane Zeit ansehen. Schau doch mal, wo du für dich die Grenze ziehen magst. Oder entscheiden dann, wenn es ihm dabei nciht mehr gut geht, also er anfängt richtig zu schreien. Spätestens dann ist der Punkt erreicht, wo er nicht mehr runterkommt.

    Hinzu kommt, dass es beruflich echt wichtig für mich ist, dass er halbwegs verlässlich schläft. Ich bin selbständig. Das hat mit kleinen Kindern zwar viele Vorteile, bedeutet aber für mich auch, dass jede Pause zum Arbeiten benutzt werden muss. Deshalb ist sein Mittagsschlaf wichtig für mich. einerseits zum Arbeiten und andererseits auch als Nervenpause, weil ich mit der Situation ziemlich gestresst bin. Ich muss auch jeden Abend noch ran. Mit Steuern, Versicherungen und den hier in meinem Ort recht hohen Kosten für die Tagesmutter* muss ich einfach auch ein gewisses Pensum schaffen. Das ist wirklich aufreibend.
    DAS ist das Problem, nicht dein Kind, daher kommt dein Druck.

    Nach dem Gezerre heute haben wir den Mini jedenfalls erstmal wieder bei uns einquartiert. Ich schaff nicht noch so eine schlaflose Nacht und wenn er im Familienbett morgens um 5 aufwacht, kann i ch ihn eher wieder in den Schlaf kuscheln, als wenn die weite Welt des Kinderzimmers lockt. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass mein Kind nicht als Kindergartenkind noch im Familienbett schlafen soll, aber ich akzeptiere den Tatsachenbestand, dass es jetzt offenbar einfach noch nicht geht. Das sieht übrigens auch mein Mann so. Mit der Umquartieraktion habe ich ja gewissermaßen bewiesen, dass ich auf seine Wünsche eingehe und er hat ja jetzt auch gesehen, dass es schlecht klappt.
    Jetzt ist er noch nicht mal 1 1/2, bis zum Kindergarten kann sich noch so viel ändern.

    Sorry aber ich bin echt kaputt heute und musste mich mal ausheulen. Wenn trotzdem noch jemand tipps für ein "sanfteres Schlafenlegen" hat (insbesondere Mittags) würde ich mich trotzdem freuen.

    * Gehört hier nicht hin, aber so wie viele von euch die Meinung vertreten, Kinder sollen zu klein nicht schon alleine schlafen, habe ich immer die Ansicht vertreten, dass man Kleinkinder nicht zur Tagesmutter abschieben muss. Meine berufliche Situation zwingt mich jetzt allerdings dazu (habe ich ja näher erläutert) und mein Kind ist sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig, so dass ich mir 100 % sicher bin, dass er sich da wohl fühlt. Würde er mehr klammern, würde ich das nicht machen. Ab August geht er hin und ich hoffe, dass sich zumindest der emotionale Part meines Problems entspannt, wenn er sich so richtig austoben kann und ich Ruhe zum Arbeiten habe.
    Ich glaube, eine Tagesmutter oder Kinderkrippe würde dir sehr gut tun. Und deinem Kleinen auch. Damit könntest du dir den beruflichen Freiraum schaffen, den du brauchst.
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  6. #16
    Elaolm ist offline addict
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    Standard Re: Der Umzug ins eigene Zimmer und andere Schlafkleinigkeiten

    Danke für eure Worte

    Es gibt sicher verschiedene Wege, zum "Ziel" zu kommen. Konsequenz ist einer, aber ich kann nicht konsequent bleiben, wenn ich das Gefühl habe, mein Kind zu misshandeln (indem ich es festhalte und sein Geschrei ignoriere). Er ist definitiv ein Sturkopf und ein Teil des Gebrülls ist ganz sicher nur ein "Ich will es aber anders haben"-Signal, aber naja.

    Vorhin habe ich es mal sanfter versucht und mich einfach auf die Matratze gelegt und ihn machen lassen. Ich wurde beklettert, mit Gegenständen beworfen und ins Gesicht gepiekt, wie kleine wilde Jungs das halt mal machen. von Müdigkeit keine spur. Dann sind wir nach einer Stunde ruhigem Spielen wieder ins Wohnzimmer gegangen, weil er partout nicht schlafen wollte. Da hat er sich wie verrückt die Augen gerieben, also dachte ich mir "Versuchst du es nochmal."

    Kaum war ich im Kinderzimmer und habe die Rolladen zugemacht, ging das Geschrei los. Er weiß ja genau, was das bedeuten soll. Er hat dann wieder so wild getobt, dass er sich nach hinten geworfen hat und mit dem Kopf auf den Boden geknallt hat. Das passiert ihm ständig, er beachtet bei solchen Trotzanfällen seine Umgebung nicht und tut sich dann an irgendwas weh. Ich hab ihn dann in den Arm genommen, er hat zwei Minuten geweint und dann war er weg.

    Er ist also wirklich müde, sonst wäre er nicht SO schnell weggewesen. Aber es geht vor allem mittags nicht ohne Theater ab. Jetzt hat er 2 Stunden später geschlafen als er mittags normalerweise ins Bett geht und da ich 2 Minuten Gebrüll noch als "recht friedlich" verbuche, ist das ja auch okay, dass er nachträglich noch kam. Aber soll ich jetzt stündlich mit ihm ins Kinderzimmer, um den richtigen Punkt zu treffen? Die Augen reibt er sich schon seit morgens um 9. Das ist leider überhaupt kein Schlafsignal hier bei uns.

    Es war heute nicht so, aber leider ist es hier auch die Regel, dass er sich gegens Hinlegen wehrt. Er versucht wegzukrabbeln und wenn ich ihn am Schlafsack festhalte, versuche ich ihn rauszuwinden. Lege ich ihn wieder hin, richtet er sich sofort wieder auf und will weg. Das alles begleitet von Geschrei. Ihn einfach immer wieder hinlegen klappt also auch nicht wirklich. Er bleibt ja nicht einmal eine Sekunde, wo er ist.

  7. #17
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    Standard Re: Der Umzug ins eigene Zimmer und andere Schlafkleinigkeiten

    Zitat Zitat von Elaolm Beitrag anzeigen
    Danke für eure Worte

    Es gibt sicher verschiedene Wege, zum "Ziel" zu kommen. Konsequenz ist einer, aber ich kann nicht konsequent bleiben, wenn ich das Gefühl habe, mein Kind zu misshandeln (indem ich es festhalte und sein Geschrei ignoriere). Er ist definitiv ein Sturkopf und ein Teil des Gebrülls ist ganz sicher nur ein "Ich will es aber anders haben"-Signal, aber naja.

    Vorhin habe ich es mal sanfter versucht und mich einfach auf die Matratze gelegt und ihn machen lassen. Ich wurde beklettert, mit Gegenständen beworfen und ins Gesicht gepiekt, wie kleine wilde Jungs das halt mal machen. von Müdigkeit keine spur. Dann sind wir nach einer Stunde ruhigem Spielen wieder ins Wohnzimmer gegangen, weil er partout nicht schlafen wollte. Da hat er sich wie verrückt die Augen gerieben, also dachte ich mir "Versuchst du es nochmal."

    Kaum war ich im Kinderzimmer und habe die Rolladen zugemacht, ging das Geschrei los. Er weiß ja genau, was das bedeuten soll. Er hat dann wieder so wild getobt, dass er sich nach hinten geworfen hat und mit dem Kopf auf den Boden geknallt hat. Das passiert ihm ständig, er beachtet bei solchen Trotzanfällen seine Umgebung nicht und tut sich dann an irgendwas weh. Ich hab ihn dann in den Arm genommen, er hat zwei Minuten geweint und dann war er weg.

    Er ist also wirklich müde, sonst wäre er nicht SO schnell weggewesen. Aber es geht vor allem mittags nicht ohne Theater ab. Jetzt hat er 2 Stunden später geschlafen als er mittags normalerweise ins Bett geht und da ich 2 Minuten Gebrüll noch als "recht friedlich" verbuche, ist das ja auch okay, dass er nachträglich noch kam. Aber soll ich jetzt stündlich mit ihm ins Kinderzimmer, um den richtigen Punkt zu treffen? Die Augen reibt er sich schon seit morgens um 9. Das ist leider überhaupt kein Schlafsignal hier bei uns.

    Es war heute nicht so, aber leider ist es hier auch die Regel, dass er sich gegens Hinlegen wehrt. Er versucht wegzukrabbeln und wenn ich ihn am Schlafsack festhalte, versuche ich ihn rauszuwinden. Lege ich ihn wieder hin, richtet er sich sofort wieder auf und will weg. Das alles begleitet von Geschrei. Ihn einfach immer wieder hinlegen klappt also auch nicht wirklich. Er bleibt ja nicht einmal eine Sekunde, wo er ist.
    Das hilft dir wahrscheinlich wenig, aber mein Jüngster hat in dem Alter mittags einfach so lange gespielt, bis er von selber eingeschlafen ist. Draußen im Wagen ging's beim Spazierengehen auch ganz gut. Und abends ist er bei mir im Wohnzimmer eingeschlafen und wir haben ihn dann später ins Bett getragen (bei allen 3 Kindern bis ca. 2 1/2, ich hab Leichtgewichte).
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  8. #18
    Elaolm ist offline addict
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    Standard Re: Der Umzug ins eigene Zimmer und andere Schlafkleinigkeiten

    Ich wollte nur mal gerade Rückmeldung geben, dass ich mir den Ratschlag mit dem "Krabbeln lassen bis er einschläft" mal zu Herzen genommen und ausprobiert habe.

    Nachdem die Tür zu und die Rollläden runter waren, hat mein Kleiner leider erstmal 10 Minuten gebrüllt. Ich hab ihn so weit in Ruhe gelassen, bis auf streicheleinheiten, wenn er in meine Nähe kam. Als er sich wieder beruhigt hat, ist er eine halbe Stunde um mich herum gekrabbelt und hat ein bisschen gespielt, dann ist er plötzlich neben mir auf der Matratze eingeschlafen.

    Ich hätte nicht gedacht, dass er auf mein "Nein" die Tür in Ruhe lässt, denn mit Rausgehen wäre aus dem Schlaf nichts geworden. Aber so lief das ja super. Bis auf das Geschrei am Anfang, wenn da jemand einen Tipp hat.

  9. #19
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    Standard Re: Der Umzug ins eigene Zimmer und andere Schlafkleinigkeiten

    Zitat Zitat von Elaolm Beitrag anzeigen

    Ich hätte nicht gedacht, dass er auf mein "Nein" die Tür in Ruhe lässt, denn mit Rausgehen wäre aus dem Schlaf nichts geworden. Aber so lief das ja super. Bis auf das Geschrei am Anfang, wenn da jemand einen Tipp hat.
    Lass ihm Zeit. Außerdem darf er doch sauer sein, wenn er grade nicht spielen kann.

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