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Thema: 6 JÄHRIGES KIND MÖCHTE NICHT ALLEINE SChLAFEN

  1. #1
    Verunsichert ist offline Stranger
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    Standard 6 JÄHRIGES KIND MÖCHTE NICHT ALLEINE SChLAFEN

    Guter Rat gesucht!

    Meine Freundin und ich sind jetzt 2 Jahre zusammen. Bisher hatten wir aus beruflichen Gründen nur eine Wochenendbeziehung. Jetzt erwarten wir unser erstes gemeinsames Kind, sodass ich zu ihr und Ihrer fast 6 jährigen Tochter gezogen bin.

    Wir verstehen uns an sich ganz gut. Sie ist allerdings extrem auf Ihre Mutter geprägt. Das liegt sicherlich auch daran, dass sie es nie erlebt hat Mutter und Vater gemeinsam zu erleben. Diese hatten sich nich vor der Geburt getrennt und haben bis heute kein gutes Verhältnis. Die Kleine weiß das auch und daher ist der Vater bei uns (ihrer Mutter und den Großeltern) nie ein Thema.

    Jetzt stellt uns die bisherige Schlafsituation vor eine große Herausforderung. Die Kleine möchte nicht in einem eigenem Bett schlafen. Sie ist es seit Ihrer Geburt gewohnt gemeinsam mit Ihrer Mutter abends schlafen zu gehen. Sie schläft nur ein, wenn ihre Mutter sich mit ins Bett legt und mit schläft. Und wehe dem sie ist nicht da, wenn sie mal aufwacht. Jetzt liegen wir zu dritt in einem normalen Doppelbett ( 180 cm breit) und teilen uns den Platz mit 10 weiteren Kuscheltieren. Ohne diese will sie auch nicht schlafen.

    Mir stellt sich die Frage wie das weitergehen soll? Wenn dann das Baby da ist, brauchen wir jede freie Schlafminute, um uns etwas zu erholen. Außerdem kommt die Große dann bald in die Schule und braucht sicherlich auch ihren erholsamen Schlaf. Dieser ist durch Babygeschrei und das ständige auf und ab der Eltern sicher nicht gewährleistet.

    Ich habe bisher noch nicht viel Erfahrung mit Kindern. Daher hoffe ich hier auf wertvolle Tipps.

    Ist es normal, dass ein 6 jähriges Kind noch im Bett der Mutter schläft und ohne sie nicht einschlafen will?

    Warum klappen viele Dinge (z.B. Essen, Pullern) sehr gut, wenn ihre Mutter nicht da ist (weil sie z.B. bei Ihren Großeltern ist). Wenn Sie aber weiß, dass Ihre Mutter in der Nähe ist, nicht? Sie besteht dann darauf, dass Ihre Mutter mit pullern geht, Ihre Mutter sie füttert und eben mit ins Bett geht.

    Ist es normal, dass Eltern gemeinsam mit Ihren Kindern ins Bett gehen?

    Wie kann man das Kind an ein eigenes Bett gewöhnen, ohne das es dann auf das Baby oder mich als neuen Partner böse ist und eifersüchtig wird?

    Freue mich auf Euer Feedback

  2. #2
    tamilein ist offline Dabei seit 02/2007.
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    Standard Re: 6 JÄHRIGES KIND MÖCHTE NICHT ALLEINE SChLAFEN

    Naja, was ist schon "normal".
    Ich halte es zumindest nicht für außergewöhnlich oder "unnormal", dass 6jährige noch bei den Eltern schlafen; in der Konstellation Deiner Freundin gleich dreimal nicht. So weit, so schlecht
    Die Frage, die sich mir bei Euch stellt, wäre die, was ist da noch Bedürfnis, was ist Gewöhnung. Zudem ist die Situation JETZT vielleicht auch nicht die allerbeste, um das Kind zu "entwöhnen" - sie könnte den Eindruck gewinnen, von Dir oder dem Baby aus dem Bett "vertrieben" zu werden.
    Seid Ihr beide Euch denn zu dem Thema erst mal einig? Was sagt Deine Freundin dazu? Stört es sie denn nicht, dass sie mit dem Kind ins Bett gehen "muss" (jeden Abend um 8 im Bett zu liegen, würde mich z.B. schon anstinken)?
    Was die Toilettengänge und das Füttern (Du meinst ernsthaft, dass sie von Deiner Freundin gefüttert wird?!) angeht - auch hier die Frage, was Deine Freundin dazu sagt. Allein wirst Du da gar nix machen können.
    Dass Kinder bei nicht ganz so nahen Bezugspersonen besser "funktionieren", ist übrigens tatsächlich völlig "normal"

    Zitat Zitat von Verunsichert Beitrag anzeigen
    Guter Rat gesucht!

    Meine Freundin und ich sind jetzt 2 Jahre zusammen. Bisher hatten wir aus beruflichen Gründen nur eine Wochenendbeziehung. Jetzt erwarten wir unser erstes gemeinsames Kind, sodass ich zu ihr und Ihrer fast 6 jährigen Tochter gezogen bin.

    Wir verstehen uns an sich ganz gut. Sie ist allerdings extrem auf Ihre Mutter geprägt. Das liegt sicherlich auch daran, dass sie es nie erlebt hat Mutter und Vater gemeinsam zu erleben. Diese hatten sich nich vor der Geburt getrennt und haben bis heute kein gutes Verhältnis. Die Kleine weiß das auch und daher ist der Vater bei uns (ihrer Mutter und den Großeltern) nie ein Thema.

    Jetzt stellt uns die bisherige Schlafsituation vor eine große Herausforderung. Die Kleine möchte nicht in einem eigenem Bett schlafen. Sie ist es seit Ihrer Geburt gewohnt gemeinsam mit Ihrer Mutter abends schlafen zu gehen. Sie schläft nur ein, wenn ihre Mutter sich mit ins Bett legt und mit schläft. Und wehe dem sie ist nicht da, wenn sie mal aufwacht. Jetzt liegen wir zu dritt in einem normalen Doppelbett ( 180 cm breit) und teilen uns den Platz mit 10 weiteren Kuscheltieren. Ohne diese will sie auch nicht schlafen.

    Mir stellt sich die Frage wie das weitergehen soll? Wenn dann das Baby da ist, brauchen wir jede freie Schlafminute, um uns etwas zu erholen. Außerdem kommt die Große dann bald in die Schule und braucht sicherlich auch ihren erholsamen Schlaf. Dieser ist durch Babygeschrei und das ständige auf und ab der Eltern sicher nicht gewährleistet.

    Ich habe bisher noch nicht viel Erfahrung mit Kindern. Daher hoffe ich hier auf wertvolle Tipps.

    Ist es normal, dass ein 6 jähriges Kind noch im Bett der Mutter schläft und ohne sie nicht einschlafen will?

    Warum klappen viele Dinge (z.B. Essen, Pullern) sehr gut, wenn ihre Mutter nicht da ist (weil sie z.B. bei Ihren Großeltern ist). Wenn Sie aber weiß, dass Ihre Mutter in der Nähe ist, nicht? Sie besteht dann darauf, dass Ihre Mutter mit pullern geht, Ihre Mutter sie füttert und eben mit ins Bett geht.

    Ist es normal, dass Eltern gemeinsam mit Ihren Kindern ins Bett gehen?

    Wie kann man das Kind an ein eigenes Bett gewöhnen, ohne das es dann auf das Baby oder mich als neuen Partner böse ist und eifersüchtig wird?

    Freue mich auf Euer Feedback
    Ich bin nicht auf der Welt, um Euch zu gefallen.

  3. #3
    Verunsichert ist offline Stranger
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    Standard Re: 6 JÄHRIGES KIND MÖCHTE NICHT ALLEINE SChLAFEN

    Hallo,

    du meinst also, man sollte mit dem "entwöhnen" noch warten, bis alle mit der neue Situation besser klar kommen und das Baby auf der Welt ist?

    Meine Freundin glaubt sie wäre eine schlechte Mutter, wenn sie nicht alle Wünsche des Kindes erfüllt. Sie steht auch nicht wieder auf, wenn das Kind eingeschlafen ist, weil sie wieder aufwachen könnte und dann merkt das Mama nicht da ist. Diese Enttäuschung will sie dem Kind ersparen. Und natürlich ist sie es auch schon 6 Jahre so gewohnt. Die Kleine deckt sich Nachts auch manchmal auf und es wäre dann ja keiner zur Stelle, welcher sie sofort wieder zudeckt. Sie hat dann einfach ein schlechtes Gewissen.

    Aber decken sich Kinder in dem Alter nicht schon von selbst wieder zu und merken, wenn es ihnen kalt wird?

    Die Kleine weiß inzwischen auch ganz genau, wie sie ihre Mutter manipulieren kann.

    Und ja, sie wird gefüttert und fordert das auch ein. Wenn sie nicht gefüttert wird, verweigert sie das essen und fängt an zu weinen. Sie weiß genau, wenn sie nur lange genug weint, knickt Mama ein. Ist bei anderen Sachen auch so. Deshalb ist sie im Kindergaten auch kaum was und ist immer die letzte am Tisch. Dort füttert sie ja keiner mehr.

    Oder auch beim Toilettengang. Das Kind wird immer noch mit Feuchttüchern geputzt. Normales Toilettenpapier (3 oder 4 lagig) wäre zu rau für Kinderhaut. Im Kindergarten gibt es aber nur normales Papier. Wie überall auch. Dann klappt es natürlich nicht alleine, weil die Kleine mit dem Papier nicht klar kommt.

    Ich habe schon mehrfach vorgeschlagen einfach mal konsequent zu sein. Damit die Kleine lernt, dass wenn Mama etwas sagt, es auch umgesetzt werden soll. Und vorallem, damit das Kind auf das wirkliche Leben vorbereitet wird. Ist das nicht auch unsere Aufgabe als Eltern? Habe auch schon mal vorgeschlagen eine Art "Belohnungssystem" einzuführen. D.h. wenn das Kind lieb war und gut gehört hat, dass es dann etwas schönes bekommt. Und dadurch lernt, dass es sich lohnt zu hören. Das wird mir dann aber immer als zu streng angelastet.

    Derzeit gibt es bei uns eher eine Art "Besämftigungssystem". D.h. die Kleine bekommt etwas schönes, damit sie aufhört zu weinen oder auf die Mama hört.

    Ich mache mir halt so meine Gedanken und habe Sorge, dass es beim zweiten Kind auch so wird.

  4. #4
    Thori ist offline old hand
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    Standard Re: 6 JÄHRIGES KIND MÖCHTE NICHT ALLEINE SChLAFEN

    Ich sehe das Problem eher bei der Mutter und nicht bei dem Kind .
    Kleine Kinder sollten als kleine Kinder wahrgenommen werden und sie brauchen klare Linien und klare Ansagen . Sie sollten nicht als gleichwertige Partner angesehen werden.
    Nur weil man nach der Pfeife seines Kindes tanzt und diesem Fall sehe ich das es bei euch so ist ist man noch lange keine gute Mutter .
    Aber das Kind kann ja nichts dafür es ist so aufgewachsen .

    Da jetzt die Kurve zu bekommen zumal bald das Baby da sein wird ..................... boah das wird echt schwer - zumal die Mutter ja wohl überhaupt nicht sieht was sie da anrichtet .Bei einigen Dingen die du beschreibst stellen sich echt meine Nackenhaare hoch .

    Leider habe ich absolut keine Lösung für dich - tut mir leid .
    Thori
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  5. #5
    tamilein ist offline Dabei seit 02/2007.
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    Standard Re: 6 JÄHRIGES KIND MÖCHTE NICHT ALLEINE SChLAFEN

    Zitat Zitat von Verunsichert Beitrag anzeigen
    Hallo,

    du meinst also, man sollte mit dem "entwöhnen" noch warten, bis alle mit der neue Situation besser klar kommen und das Baby auf der Welt ist?
    Ich meine, dass die Mutter sich erst mal klar sein muss, was sie will. Du spielst in dem ganzen Szenario ja nur 'ne Nebenrolle. Du kannst ihr sagen, wie es Dir mit der Situation geht, ansonsten würde ich mich da raushalten.

    Meine Freundin glaubt sie wäre eine schlechte Mutter, wenn sie nicht alle Wünsche des Kindes erfüllt. Sie steht auch nicht wieder auf, wenn das Kind eingeschlafen ist, weil sie wieder aufwachen könnte und dann merkt das Mama nicht da ist. Diese Enttäuschung will sie dem Kind ersparen. Und natürlich ist sie es auch schon 6 Jahre so gewohnt. Die Kleine deckt sich Nachts auch manchmal auf und es wäre dann ja keiner zur Stelle, welcher sie sofort wieder zudeckt. Sie hat dann einfach ein schlechtes Gewissen.

    Aber decken sich Kinder in dem Alter nicht schon von selbst wieder zu und merken, wenn es ihnen kalt wird?
    Das scheint mir dann doch schon symbiotisch zu sein. Und ich glaube in dem Fall auch mal nicht, dass sie dem Kind einen Gefallen tut.
    Was das Zudecken betrifft - wird überbewertet. Meine Kinder schliefen lange komplett ohne Decke.

    Die Kleine weiß inzwischen auch ganz genau, wie sie ihre Mutter manipulieren kann.
    Das nun wieder ist mir zu bösartig gedacht. Das Kind macht, was die Mutter zuläßt, möglicherweise für die Mutter. Damit sie in ihrem Gebrauchtsein bestätigt wird.
    Manipulation ist mir da ein zu starkes Wort.

    Und ja, sie wird gefüttert und fordert das auch ein. Wenn sie nicht gefüttert wird, verweigert sie das essen und fängt an zu weinen. Sie weiß genau, wenn sie nur lange genug weint, knickt Mama ein. Ist bei anderen Sachen auch so. Deshalb ist sie im Kindergaten auch kaum was und ist immer die letzte am Tisch. Dort füttert sie ja keiner mehr.

    Oder auch beim Toilettengang. Das Kind wird immer noch mit Feuchttüchern geputzt. Normales Toilettenpapier (3 oder 4 lagig) wäre zu rau für Kinderhaut. Im Kindergarten gibt es aber nur normales Papier. Wie überall auch. Dann klappt es natürlich nicht alleine, weil die Kleine mit dem Papier nicht klar kommt.
    Im Kindergarten funktioniert es also im Gegensatz zu den Großeltern nicht? Hm.

    Hm.Ich habe schon mehrfach vorgeschlagen einfach mal konsequent zu sein.
    Netter Vorschlag Sei Du doch einfach mal konsequent, wenn Du nicht wirklich hinter einer Sache stehst.

    Damit die Kleine lernt, dass wenn Mama etwas sagt, es auch umgesetzt werden soll. Und vorallem, damit das Kind auf das wirkliche Leben vorbereitet wird. Ist das nicht auch unsere Aufgabe als Eltern?
    Naja. Dazu kann ich nix sagen, das sehe ich so nicht. Was ist denn JETZT, wenn nicht das "wirkliche Leben"? Das falsche?

    Habe auch schon mal vorgeschlagen eine Art "Belohnungssystem" einzuführen. D.h. wenn das Kind lieb war und gut gehört hat, dass es dann etwas schönes bekommt. Und dadurch lernt, dass es sich lohnt zu hören. Das wird mir dann aber immer als zu streng angelastet.

    Du meinst, statt des Kindes manipulieren jetzt die Eltern? Bei Konditionierung bin ich raus, ist nicht mein Fall.

    Derzeit gibt es bei uns eher eine Art "Besämftigungssystem". D.h. die Kleine bekommt etwas schönes, damit sie aufhört zu weinen oder auf die Mama hört.

    Auch nicht besser, ehrlich, so wird das nix.

    Ich mache mir halt so meine Gedanken und habe Sorge, dass es beim zweiten Kind auch so wird.
    "Beim 2. Kind wird alles anders".
    Sorge ist ein schlechter Erziehungsratgeber - darüber würde ich mir an der Stelle momentan die wenigsten Gedanken machen.

    Lange Rede, kurzer Sinn - solange die Mutter keinen Leidensdruck hat und der Meinung ist, dass das alles seine Richtigkeit hat, wirst Du tatsächlich nicht viel bewegen können. Sicher könntest Du ihr die Pistole auf die Brust setzen, wie konsequent sie dann an die Sache ranginge, wissen wir immer noch nicht. Mehr als mit ihr zu reden bleibt Dir vermutlich nicht.
    Sie scheint permanent über ihre eigenen Grenzen zu gehen oder sie nicht zu spüren.
    Ich bin nicht auf der Welt, um Euch zu gefallen.

  6. #6
    Avatar von Immernochwartend
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    Standard Re: 6 JÄHRIGES KIND MÖCHTE NICHT ALLEINE SChLAFEN

    Ich denke, es wäre zuerst einmal wichtig , dass du weniger verurteilst und dir mehr wissen über Kinder in diesem Alter aneignest - du denkst da anscheinend noch zu sehr, dass Kinder schon richtig "funktionieren", wenn man nur A oder B richtig durchzieht. Menschen sind aber viel zu komplex und Kinder sowieso. Und vor allem haben Kinder Phasen- und fallen dann manchmal wieder zurück. Weniger urteilen, mehr nach eine Lösung suchen wäre das richtige. Wörter wie "manipulieren" sind schon sehr stark und implizieren einen schlechten Charakter -das zu denken hilft nicht. Anstatt deiner Freundin zu sagen, was sie anders machen soll, frag sie doch mal warum sie so handelt, wie sie sich dabei fühlt- versuch ihr gedanklich näherzukommen.
    tamilein gefällt dies

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