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  1. #1
    dasistsparta ist offline Stranger
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    Standard Immer wieder das Thema Schlaf!

    Unsere Kleine wird demnächst 3 Jahre alt. Ihre Schlafgewohnheiten würde ich als sehr differenziert bezeichnen. Es gab Phasen, in denen es eine reine Katastrophe war, es gab Phasen in denen sie nach 10 Minuten einschlief und durchgeschlafen hat. In Form von Schüben, Zähnen und dem Verarbeiten von ereignisreichen Tagen, würde ich das bis hierher jetzt nicht als sonderlich ungewöhnlich bezeichnen. Neuerdings fühlen wir uns aber zurückversetzt in katastrophale Zeiten. Sie schläft im Familienbett, hat ein eigenes Zimmer aber fordert zum Einschlafen folgende Punkte:
    1. Alles muss in diesem Bett ganz genau so liegen wie sie es sich vorstellt. Fehlt ein Kuscheltier, liegt etwas nicht richtig, deckt sie in diesem Moment auch nur der falsche Part von Mama oder Papa zu, gibt’s lautstarke Proteste.
    2. Sie fordert Nähe. Noch vor einiger Zeit hat Sie an Handrücken und Fingern des Einschlafbegleiters „geknibbelt“. Das war eine Angewohnheit, jetzt fragt sie vorher nach, ob sie darf.
    3. Alleine einschlafen ist nicht denkbar!
    Es dauert teilweise an die 30 Minuten oder länger bevor sie einschläft, obwohl sie müde ist. Sie hat auch ein festes Ritual. Alle 2 Tage wird sie Abends geduscht oder gebadet, Bettfertig gemacht, es werden die Zähne geputzt und es geht ab ins Bett. Da wird dann noch ein Buch gelesen.
    Mittlerweile wacht sie alle 15-30 Minuten auf, mit Gebrüll, braucht dann jemanden und 10 Minuten um wieder in den Schlaf zu finden und das zieht sich so lange bis wir im Bett sind. Dann braucht sie teilweise aber 2 Stunden um in den Schlaf zu finden. Es gibt auch Tage an denen Sie schläft, dann aber in der Nacht für 2-3 Stunden aufwacht, vor sich hin quatscht und irgendwann wieder einschläft.
    Sie ist ein sehr, sehr aufgewecktes Kind und momentan ständig am Grenzen testen. Sie kann kaum mal still sitzen und sobald mal etwas nicht nach ihrer Pfeife tanzt verleiht sie ihrem Ärger dann doch sehr deutlich Ausdruck. Sie ist deutlich weiter als andere in ihrem Alter und besitzt eine erstaunliche Empathie. Zudem ist sie sehr sensibel.
    Fakt ist, es muss sich etwas ändern. Denn gerade die Mutter läuft auf dem Zahnfleisch. Wir versuchen sie sehr liebevoll zu erziehen, suchen das Gespräch mit ihr, erklären ihr viel, versuchen möglichst viel zu unternehmen. Wir sind nicht Ergebnis-, sondern Bedürfnisorientiert. Dennoch muss sich ganz eindeutig etwas ändern und zu mindestens was das schlafen angeht, gibt es eigentlich nichts, was wir nicht schon probiert hätten. Vielleicht ist aber auch unser Ritual ein falsches, vielleicht weckt sie das baden/duschen zu sehr auf, vielleicht müssen wir hinsichtlich der Wach- bzw Rufphasen durch sie auch einfach anders reagieren. Übrigens, Stress hat sie so gut wie gar nicht!
    Vielleicht hat ja jemand von euch eine ähnliche Situation oder einen Tipp den wir noch nicht beherzigt haben. P.S. Bitte keine Buchempfehlungen wie „Jedes Kind kann schlafen lernen“. Wir haben uns unser Bild gemacht und halten es für absolut ungeeignet – um es sehr diplomatisch auszudrücken.
    Besten Dank im Voraus.

  2. #2
    Kleinekuscheln ist offline Stranger
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    Standard Re: Immer wieder das Thema Schlaf!

    Das hört sich nach meinem Sohn an! Er ist inzwischen fast 8 Jahre alt und einiges hat sich gebessert.
    Gewisse Züge wie Ablauf und Anordnung von Kissen und Tieren ist noch geblieben. Ebenso die Zornanfälle. Jedoch kann man nun anders mit ihm reden.
    Ich war vor somit fünf Jahren in der selben Situation und am verzweifeln. Ich habe nach vielem probieren und lesen die für ihn beste Lösung gefunden. Die "Stuhlmethode". Bei dieser wird einfach langsam der Abstand zum Kind vergrößert bis man schließlich das Zimmer verlässt. Einfach mal im I-net suchen.
    Ich bin es damal sehr langsam angegangen und habe mir viel Zeit genommen, weil er auch so ein sensibelchen war. Ich weiß noch wie toll ich es damals gefunden habe, endlich vor der Tür zu sitzen und ein bisschen zu lesen *lach*
    Vielleicht ist es ja was für Euch.
    LG

  3. #3
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    Standard Re: Immer wieder das Thema Schlaf!

    Zitat Zitat von Kleinekuscheln Beitrag anzeigen
    Das hört sich nach meinem Sohn an! Er ist inzwischen fast 8 Jahre alt und einiges hat sich gebessert.
    Gewisse Züge wie Ablauf und Anordnung von Kissen und Tieren ist noch geblieben. Ebenso die Zornanfälle. Jedoch kann man nun anders mit ihm reden.
    Ich war vor somit fünf Jahren in der selben Situation und am verzweifeln. Ich habe nach vielem probieren und lesen die für ihn beste Lösung gefunden. Die "Stuhlmethode". Bei dieser wird einfach langsam der Abstand zum Kind vergrößert bis man schließlich das Zimmer verlässt. Einfach mal im I-net suchen.
    Ich bin es damal sehr langsam angegangen und habe mir viel Zeit genommen, weil er auch so ein sensibelchen war. Ich weiß noch wie toll ich es damals gefunden habe, endlich vor der Tür zu sitzen und ein bisschen zu lesen *lach*
    Vielleicht ist es ja was für Euch.
    LG
    Verständnisfrage: Bleibt man beim gewählten Abstand, auch wenn das Kind weint?

  4. #4
    Kleinekuscheln ist offline Stranger
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    Standard Re: Immer wieder das Thema Schlaf!

    Dies könnt ihr je nach Situation selbst entscheiden.
    Mein Großer war damals 3 1/2 und hat dass damals sehr gut verstanden und akzeptiert. Ein paar mal hat er auch kurz geweint. Da bin ich zu ihm hin hab ihn getröstet und gekuschelt. Ihm dabei aber erklärt dass ich dann wieder auf meinen Stuhl gehe. Das fand er ok.

  5. #5
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    Standard Re: Immer wieder das Thema Schlaf!

    Zitat Zitat von Kleinekuscheln Beitrag anzeigen
    Dies könnt ihr je nach Situation selbst entscheiden.
    Mein Großer war damals 3 1/2 und hat dass damals sehr gut verstanden und akzeptiert. Ein paar mal hat er auch kurz geweint. Da bin ich zu ihm hin hab ihn getröstet und gekuschelt. Ihm dabei aber erklärt dass ich dann wieder auf meinen Stuhl gehe. Das fand er ok.
    Das find ich auch ok.

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