Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Mimikry ist offline addict
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    Standard Die Ursache unserer Schlafsstörungen...

    Heute schreibe ich einmal um nicht zu jammern, nein! Ich möchte sagen, ich schreibe eher, weil ich einige vielleicht zum nachdenken anregen könnte, möchte, ob dies Bild vielleicht auch auf ihr Kind passt u. ein Gang zu einem Orthopäden oder Osteopathen helfen könnte.
    Wir waren mit unserem Sohn durch eine Überweisung des KA bei einem Orthopäden. Dieser ist seit 30 Jahren spezialisiert auf KISS . Er hat bei unserem Sohn drei Blockaden gefunden. 2 im Halswirbelbereich und eine in der rechten Hüfte.
    Seit dem diese gelöst sind, kann unser Sohn Nachts schlafen, ohne das er immer wieder wach wird. Er ist am Tag auch besser zufrieden. Vor allem hat er mit seinen fast elf Monaten nun wieder einen Schritt weiter gehen können in seiner Entwicklung. Er geht in die Knie, löst eine Hand vom Boden, er versucht sich hochzuziehen an bestimmten Gegenständen und er löst auch seine Hand, also eine, wenn er im Vierfüßlerstand steht. Er geht in die Startposition als wenn er den Bärenlauf starten möchte und er kann sich alleine hinsetzen ohne das er umfällt und kann alleine diese Position verlassen.
    Alles in allem nur positiv.
    Ich möchte nicht sagen, das es vielleicht bei allen Kinder ein Grund ist, wenn sie den Kopf beim schlafen nach hinten überstrecken, eine sehr einseitige Position beim schlafen zeigen, eine Asymmetrie des Kopfes haben in irgendeiner Art, häufig spucken oder Lüllern, Schlafstörungen haben, Entwicklungsphasen überspringen, motorisch sehr unruhig sind, Infektanfällig sind, überwiegend eine Faust haben, anstatt offene Hände.
    Bei unserem Sohn waren dies die Anzeichen für dieses Krankheitsbild ( ?)
    Das schlimmste ist, da schreit dein Kind in der Nacht ab Dezember und man weiß nicht wie man ihm helfen soll oder kann. Und erst als er immer älter wird, man immer mehr beobachten kann von einem Entwicklungsschritt zum anderen kommt die Diagnose. Man denkt, hätte man es doch eher entdeckt, was hätte man seinem Kind ersparen können, statt es wie besoffen durch die Welt gehen zu lassen.
    Die Behandlung ist immer noch nicht abgeschlossen, wir müssen noch ein drittes mal hin, aber wie man lesen kann, lohnt sich die Zeit und auch die Kilometer die man unter Umständen fahren muss ( im wahrsten Sinne des Wortes ) .

  2. #2
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    Standard Re: Die Ursache unserer Schlafsstörungen...

    Das freut mich richtig für Euch!

    LG

    PS: Osteopathie ist vielleicht auch was für Dich, wenn Dir mal alles zu viel wird.

  3. #3
    Mimikry ist offline addict
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    Standard Re: Die Ursache unserer Schlafsstörungen...

    Hallo Maxie!
    Da werde ich in 20 Tagen dran denken o. aber etwas später. Im moment geht es, unser Sohn ist sehr liebebedürftig, am TAge immer noch schwer in sein Bett zu bekommen damit er schläft, aber ich kann ihn nicht am Tage wenn er Schmerzen hat auch mit Paracethamol zu dröhnen. Zudem gehe ich dann mit ihm und lege mich hin und kuschel mit ihm, genieße die Zeit die wir noch zu zweit haben, bis Nummer zwei seine Schwester dann dazwischen kommt evtl. . Auch sonst, was bringt es bei einem fast elf Monate alten Kind an einem festen Rhythmus zu stricken, ich habe kapituliert und zudem ist es draussen doch zu interessant wenn die Sonne scheint. Der Garten, der Sandkasten den Papa gekauft hat und und und ...
    auch was sein Essen angeht. Sein Kinderarzt ist gut mit ihn zufrieden und sagte lass ihn essen was er ist, denn am Abend holt er sich dann wieder was er braucht, mach dir keine Sorge...
    heute Abend hat er dann mal gerade 2oo ml Milch mit 20 g Hirsebreipulver aus dem Bio Laden gegessen, ein fast volles Glas mit Birne, und dann noch ein Leckermäulchen und weil Papa sein Joghurt so interessant war, davon auch noch ein bißchen.
    ZWischendurch habe ich es auch mit einem Brot probiert, aber das will er noch nicht so recht... hat auch Zeit... er ißt ja...

    Ja so sieht es aus!
    Ach und was meine BEdürfnisse angeht, Muttern mag nicht mehr. Sie will keinen Bauch mehr haben und sie möchte auch keine Übungs Senkwehen mehr haben!

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Die Ursache unserer Schlafsstörungen...

    Hallo!

    Schön zu lesen, dass es euch jetzt schon besser geht!

    War gerade auf der Suche nach Beiträgen zum Thema Schlafstörungen und habe deinen gelesen.
    Mein Sohn ist 21 Monate alt und schläft seit ca. einem 3/4 Jahr unruhig, aber seit Anfang des Jahres extrem. Habe es erst auf seine empfindlichen Bronchien "geschoben". Viele Hustenanfälle = unruhiger Schlaf = dadurch dumme Angewohnheiten zugelassen (zu uns ins Bett + zwischendurch etwas trinken lassen). Jetzt wollte ich mal wissen, ob es weitere Eltern gibt, die das kennen. Nachdem der Winter vorbei war und somit die Hustenanfälle abgenommen haben bin ich davon ausgegangen, dass wir ihn zu sehr verwöhnt haben. Nach unserem Umzug in ein neues Haus ist mir aufgefallen, dass er beim Einschlafen mind. eine 3/4Std. lang Löcher in die Luft starrt bis die Müdigkeit siegt. (im alten Haus hatten wir Rollos da war es stock dunkel und jetzt nicht mehr) Jedenfalls wühlt er stark und überstreckt seinen Kopf auch. Er stösst mind. 3 mal mit seinem Kopf ans Bettende (ABSICHTLICH! Warum auch immer????) Dann schläft er irgendwann nach mehreren Erzählungen und gesungenen Liedern seinerseits und wird zwischen 11.30 und 3.00 Uhr wach, was mich immer wundert, er ruft nicht nach Mama oder Papa, nein er weint und lässt sich schlecht beruhigen - dachte bisher das würde daran liegen, dass ich ihm endlich die Trinkflasche entwöhnen möchte.

    Und jetzt habe ich deinen Beitrag gelesen...

    Wir waren mit unserem Kleinen als Säugling schon mal bei einem solchen Arzt (wegen Koliken) er hatte ihm den 2ten Halswirbel und einen Nerven an der Hüfte "entklemmt". Waren ein paar Monate später nochmal da zur Nachkontrolle. Aber ich hätte nie daran gedacht, dass es auch bei Schlafproblemen helfen bzw. der Auslöser sein könnte....

    War der festen Meinung, dass es an uns gelegen hat...aber eine Untersuchung steht bei uns an nächster Stelle...hoffentlich ist das DIE Lösung, denn alleine die Vorstellung meinem kleinen tut es evtl. irgendwo weh....

    Wie sahen denn die Nächte bei euch aus? Wer kam auf die Idee zu einem Speziallisten zu gehen, ihr als Eltern oder der Arzt?!

    Liebe Grüße und wünsche euch noch ein schönes, ruhiges WE

  5. #5
    Mimikry ist offline addict
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    Standard Re: Die Ursache unserer Schlafsstörungen...

    Die Nächte sahen in etwa auch so aus. Er wurde wach und schrie wie am Spieß. Man wusste nicht woran es lag, es wurde schwer, ihn zu beruhigen. Manchmal trank er dann was, aber meistens nahm ich ihn dann mit in mein BEtt. Das mit dem Kopfschlagen u. dann schlafen, nach langem Gewusel und so kenne ich auch!
    Der Orthopäde sagte mir, das es sein kann, das diese Blockaden immer wieder kommen können, nicht müssem. Aber dies würde man als Mutter sofort merken und dann sollte man kommen. Anhand der Symptome die ich hier ganz am Anfang beschrieben habe, ich diese dem KA geschildert habe, hat er mir eine Überweisung gegeben und so ging alles diesen Lauf.
    Er hat Donnerstag wenn ich das dann noch schaffe, seinen dritten TErmin, bis dahin bekommt er zum Schlafen ein Paracethmol Supp. da es in seinem Nacken noch arbeitet. Auch als er die Blockaden noch hatte und er eins bekam nach ärztlicher Anordnung, schlief er ruhiger und ganz anders, für mich schon ein Zeichen, da ist was im Busche!

  6. #6
    Midimaus ist offline Stranger
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    Standard Re: Die Ursache unserer Schlafsstörungen...

    Zitat Zitat von Mimikry Beitrag anzeigen
    Ich möchte nicht sagen, das es vielleicht bei allen Kinder ein Grund ist, wenn sie den Kopf beim schlafen nach hinten überstrecken, eine sehr einseitige Position beim schlafen zeigen, eine Asymmetrie des Kopfes haben in irgendeiner Art, häufig spucken oder Lüllern, Schlafstörungen haben, Entwicklungsphasen überspringen, motorisch sehr unruhig sind, Infektanfällig sind, überwiegend eine Faust haben, anstatt offene Hände.

    Das schlimmste ist, da schreit dein Kind in der Nacht ab Dezember und man weiß nicht wie man ihm helfen soll oder kann. Und erst als er immer älter wird, man immer mehr beobachten kann von einem Entwicklungsschritt zum anderen kommt die Diagnose. Man denkt, hätte man es doch eher entdeckt, was hätte man seinem Kind ersparen können, statt es wie besoffen durch die Welt gehen zu lassen.
    Hi,

    da spricht mir einer aus der Seele!!
    Das was für uns zutrifft hab ich in deinem Text mal fett gedruckt :)
    Unsere Tochter ist nun schon 16 Monate alt, und der erste Jahr war qualvoll für uns.
    NUR tragen, Kolliken, die ersten 6 Monate mußte man nicht einmal dran denken dieses Kind ablegen zu wollen.
    Dann dazu noch das ständige schreien...ich hab mich teils vor dem laufenden Staubsauger gesetzt, und mitgeheult. Anders hätte ich sie nicht beruhigen können.
    ( Der Arzt meinte selbstverständlich das dies normal ist wenn das Kind unter Koliken leidet, komisch nur das alle Mittelchen die auf dem Markt sind rein gar nicht gehlofen hatten)

    Ich habe mir immer gesagt das mit ihr was nicht stimmen kann. Sie hing bei der Geburt auch fest, hatte ein Hämatom am Kopf.Allein das war für mch der Grund das sie Blockaden haben könnte.Ich habe mich durch das Internet schlau gemacht und bin so auf den Osteopathen gestoßen. Leider erst letzten Monat einen termin bekommen, weil wir zwischenzeitig umgezogen sind, und somit den Termin in der alten Stadt nicht nutzen konnten.

    Unsere Maus hatte im Nachen eine Blockade die auch gelöst werden konnte. Siehe da! Mein Hasi schläft von heute auf morgen nicht mehr wie eine Brezel. Keinen Vierfüßler mehr im Bett.
    Eine leichte Asymertie des Kopfes hat die Osteopathin auch festgestellt, sei aber nicht schlimm da es nur minimal ist.
    Schlafstörungen hat sie immer noch, aber das schiebe ich noch auf die Zähne *lach* wir haben erst 6.
    Jetzt bin ich gespannt was sich noch alles bei ihr ändert.

    Lg
    Geändert von Midimaus (10.06.2008 um 20:39 Uhr)

  7. #7
    Mimikry ist offline addict
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    Standard Re: Die Ursache unserer Schlafsstörungen...

    Wir waren heut erst wieder bei der netten Frau Doktor. Seine Blockaden in der HWS sind immer noch nicht ganz gelöst und machen ihm immer noch zu schaffen. Ihn in sein BEtt zu legen, damit er schläft ist eine Tortur, die auch ehrlich gesagt keinen Spaß macht, auch wenn man weiß woran es liegt, ich denke immer, das er es doch mal verdient habe, das er so wie früher auch in Ruhe einschlafen kann. Wie hat er es da gemacht?
    Es kann ja auch nicht angehen, das er am Tage nur bei mir auf dem Arm einschläft oder aber in meiner Anwesenheit. Heute ist er auch vor Müdigkeit umgefallen, ich habe ihn in seinen Schlafsack gelegt, dann ab in sein Bett. Er hat geschrien, geweint, protestiert das ich nicht bei ihm geblieben bin, aber nur kurz, da seine Müdigkeit ihn besiegt hat. MAl sehen für wie lange. Nun heißt es dann auch erst mal wieder nach dieser alten einrenkerei die für ihn nicht schön ist und war heute, das er drei Tage mit Paracethamol Supp. ins Bett geht. Vorhin habe ich ihm auch eins gegeben. Auf anraten des Arztes. Man möchte ja auch nicht das er weiter leidet.
    Hat noch jemand eine Alternative, was man gegen Schmerzen geben kann?

    Aber alles in allem, kann ich immer nur wieder sagen, geht lieber einmal mehr los mit euren Kleinen als einmal zu wenig. Das Ergebnis sieht man bei unserem ZWerg.
    Da sagt man dann schnell, das passiert dir bei Nummer zwei nicht... die wartet nicht mehr lange auf sich.

    Heute habe ich noch ein Mädchen gesehen die mit meinem Sohn spielte in der Praxis. Einen Monat jünger, kann nicht auf dem Bauch liegen und nur sitzen, sich nicht fortbewegen und ist schlecht gelaunt. Auch sie hat Blockaden in der HWS, in der HÜfte.... der Arzt meinte, sie müsse sicher bis zu acht mal wenn nicht mehrmals kommen, aber hauptsache den Kleinen hilft jemand und das tut dieser Arzt!

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