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  1. #1
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    Standard Hilflos und Schuldgefühle

    Hallo zusammen,

    Meine Tochter ist nun 11 Wochen alt und mein erstes Kind. Seit der Geburt haben wir ständig Höhen und Tiefen, ehrlich gesagt mehr Tiefen. Wir mussten 1 Woche nach der Geburt in die Uniklinik da sie schlecht trank und kaum Gewicht zunahm. Unser Aufenthalt dauerte 3 lange Wochen! Diese Zeit war schon sehr hart, ich hätte mein Kind keine Sekunde allein gelassen aber gleichzeitig hat man sich gewünscht das der Aufenthalt einfach endet. Das hält man dort einfach nicht aus. Es war sehr belastend mit anzusehen wie sie Untersuchungen durchführen und auch die anderen kleinen Würmchen dort zusehen. Jedenfalls kamen wir an Silvester nach Hause und seit 2-3 Tagen danach schreit sie jeden Abend von 19 bis 22 Uhr. Ich tue wirklich alles das es ihr gut geht. Minimal lässt sie sich nur durch tragen beruhigen. Wir waren natürlich auch schon beim Kinderarzt weil ich es einfach nicht normal fand er sagte sie würde das aptamil pre nicht vertragen was sie bekam denn sie hätte Schwierigkeiten beim Stuhlgang, so haben wir zu hipp ha pre gewechselt seitdem ist das Thema mit dem Stuhl besser aber das Schreien lässt nicht nach. Zwischendurch war es besser für einige Tage aber es hört halt nicht auf und ich habe einfach das Gefühl das ich als Mutter versage weil es manchmal so schwer ist sie zu beruhigen. Manchmal sitze ich mit weinend da weil ich einfach nicht weiß was ich noch tun soll wenn sie ihre Flasche hatte, Bäuerchen gemacht hat, eine volle Windel hat und ich sie im Arm wiege denke ich dennoch ich werde ihr nicht gerecht. Ich muss dazu sagen sie ist kein Kind was jammert sondern gleich von 0 auf 100 ist. Wiederum ist alles vergessen wenn sie mich jeden Tag aufs neue anlacht. Kennt jemand dieses Gefühl und hat einen guten Rat?
    Blöde Kommentare kann ich nicht gebrauchen.

    Danke. 😊

  2. #2
    Avatar von Froschn
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    Standard Re: Hilflos und Schuldgefühle

    Ja, ich kenne das, wir haben hier manchmal Tage, da ist die Kleine so unzufrieden, dass ich mich genau so fühle, wie du. aber wir helfen unseren Kindern! indem wir sie nicht allein weinen lassen! sie trösten und für sie da sind. Es geht vorbei! Alles Gute!


    Mit Kleinem Jungen (03/12) und Weihnachtsmädchen (12/13)

    Ich bin inzwischen so gut im Stolpern, dass es aussieht, als würde ich durchs Leben tanzen.

    Die Freiheit des Berliner Nachtlebens wird jetzt auch am Elbdeich verteidigt. Und im Heidelberger Raum. Mit Handschellen. Ohne Hundewelpen. Dafür mit Problemzonen-Dimmer

  3. #3
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    Standard Re: Hilflos und Schuldgefühle

    Ich hoffe es sehr! Das ist momentan wirklich das schlimmste sich einfach so hilflos zu fühlen und den kleinen Menschen so zu sehen. Haben auch nichts unversucht gelassen weil es immer hieß Dreimonatskoliken!

  4. #4
    Avatar von Froschn
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    Standard Re: Hilflos und Schuldgefühle

    Zitat Zitat von MiriamundSophie Beitrag anzeigen
    Ich hoffe es sehr! Das ist momentan wirklich das schlimmste sich einfach so hilflos zu fühlen und den kleinen Menschen so zu sehen. Haben auch nichts unversucht gelassen weil es immer hieß Dreimonatskoliken!
    Woran es letztlich liegt, werden wir wohl nie erfahren.. Aber versprochen: es wird besser, ganz bestimmt, ganz bald :) ich freue mich dann immer, meinen "Großen" (bald zwei) zu sehen, ist noch garnicht lange her, da war er auch so klein..


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  5. #5
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    Standard Re: Hilflos und Schuldgefühle

    Die Zeit vergeht viel zu schnell, leider. Aber ich muss sagen der heutige Abend ist sehr angenehm im Vergleich zu allen anderen vielleicht ist das der Anfang das es besser wird 😊

  6. #6
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    Standard Re: Hilflos und Schuldgefühle

    *reinschleich*

    Meine beiden Jungs (2007 und 2011 geboren) hatten das auch. Der Große eigentlich immer (der war ein klassisches Schreibaby), der Kleine immer abends ab 20 Uhr bis etwa 23 Uhr.
    Woran das lag? Man weiß es nicht. Aber das hat nichts mit dir zu tun, manche Babys haben einfach Schreistunden. Das ist belastend, vor allem beim ersten, aber das kommt öfter vor, als du glaubst.

    Beim Kleinen habe ich das nicht mehr als so schlimm empfunden, mich einfach mit ihm auf dem bauch auf's Sofa oder ins Bett gelegt und ihn gehalten. Teilweise lesend.

    Das geht vorbei und zwar von ganz alleine. Wichtig ist, daß du dir keine Vorwürfe machst, denn du kannst da nichts dafür und (wenn organisch alles abgeklärt ist) du kannst es auch nicht ändern. Das wird mit der Zeit besser und hört dann ganz auf. Wenn du kannst (ich konnte nicht - zu gluckig ), dann überlass die Kleine abends mal deinem Mann und leg dich für eine Stunde in die Wanne oder trink in Ruhe (!) eine Tasse Tee.

    Alles Gute dir.
    Mit der Rasselbande: September '07, Mai '09 und Dezember '11

    Wenn nicht in Weisheit, so in Liebe geborgen und ich mach' mit Liebe alles falsch so gut ich kann.
    Reinhard Mey

  7. #7
    Avatar von Froschn
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    Standard Re: Hilflos und Schuldgefühle

    Zitat Zitat von MiriamundSophie Beitrag anzeigen
    Die Zeit vergeht viel zu schnell, leider. Aber ich muss sagen der heutige Abend ist sehr angenehm im Vergleich zu allen anderen vielleicht ist das der Anfang das es besser wird ��
    Was mir noch einfällt: Meine Hebamme hatte. Ihr beim Großen gesagt, dass die Kinder, wenn sie so klein sind, beim Schreien auch entspannen. Ich habe mir also vorgestellt, dass er beim Schreien nicht leidet, sondern "erzählt", das hat es mir leichter gemacht, auch wenn es an den Umständen selbst erstmal nichts geändert hat.

    Liebe Grüße und toitoitoi, dass es weiter besser wird!


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  8. #8
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    Standard Re: Hilflos und Schuldgefühle

    Das wusste ich bisher nicht. Wir haben zwar ausgeschlossen das sie was hat aber trotzdem habe ich mich immer bekloppt gemacht. Aber auch heute ist sie friedlicher als die Tage zuvor. Mir grault es schon vor morgen, da bekommt sie ihre erste Impfung 😐

  9. #9
    Bunterbaum ist offline Stranger
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    Standard Re: Hilflos und Schuldgefühle

    Nach der Impfung schlafen sie meistens ganz viel,also keine Angst Und zum Schreien: Die ersten Wochen haben wir auch sämtliche Theorien aufgestellt,warum unser Baby schreit. Dann hat meine Hebamme gesagt,dass es meistens keinen Grund gibt und manche Babys einfach schreien. Ich sollte ihn dabei halten und mich entspannen,mehr nicht. Das hat mich sehr erleichtert. Und mit vier Monaten war eh Schluss mit Weinen und nun ist er Mr. Sonnenschein und weint gar nicht mehr.

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