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  1. #1
    BabyNikolas ist offline Stranger
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    1

    Standard Und täglich grüßt das Murmeltier-Wurm mit starker nächtlicher Unruhe+Atemproblemen :(

    Hallo ihr Lieben

    Ich brauche heute mal euren fachkundigen Rat, vielleicht hat die ein oder andere erfahrene Mami einen guten Tip für uns .

    Gleich vorneweg: mein Baby ist ganz bestimmt kein Schreibaby, aber eine passendere Rubrik habe ich leider nicht gefunden.
    Der kleine Mann ist heute genau 14 Tage alt und tagsüber das friedlichste Baby der Welt. Er trinkt in Abständen von 3-4 Stunden, allerdings immer nur eine Brust und maximal 20 Minuten, im Schnitt eher 15. Mir erscheint sein Saugen als sehr effektiv, ich würde sagen er hat einen kräftigen Zug *g*, dennoch könnte er meiner Intuition nach mehr vertragen. Er nimmt zu, aber nicht so, dass man Staunen müsste, er fällt nicht vom Fleisch, ist aber definitiv weniger speckig, als bei seiner Geburt (er kam 2 1/2 Wochen zu früh mit 3.490 g, die hat er mittlerweile auch fast wieder drauf). Oft muss ich ihn wecken, damit er trinkt, nachts ist es auch schon vorgekommen, dass er mal 8 Stunden am Stück geschlafen hat. Leider lässt er sich nach 15-20 Minuten Stillen i.d.R. nicht mehr dazu animieren, weiter zu trinken und pennt meist direkt wieder ein. Wir haben den Eindruck, dass er gerade tagsüber viel mehr schläft, als er evtl. sollte, aber ich empfinde bei ihm Überstimulation/ künstliches Wachhalten auch als schwierig, weil er dann später noch schwerer zur Ruhe kommt.

    Bis vor einigen Tagen hatten wir mit ihm hauptsächlich eine unruhige Zeit zwischen 18 und 21 Uhr, als er zum Schlafen in sein Babybay in unser Schlafzimmer gelegt wurde (tagsüber schläft er irgendwo in unserer Nähe, im Laufstall, auf dem Sofa, in seiner Wippe etc.). Alleine sein gefällt ihm nicht so gut (), also waren wir stark damit beschäftigt, den kleinen Wurm in seinem Bettchen zu trösten, wenn er geweint hat, irgendwann hat er dann in den Schlaf gefunden und außer den nächtlichen Stillmahlzeiten bis zum Morgen zumeist friedlich geschlummert. Dieses Verhalten konnte ich mir absolut erklären, er hat sich wahrscheinlich einfach nur alleine und verlassen gefühlt.

    Seit mehreren Tagen haben wir nun eine andere "Baustelle". Sobald wir ihn nach seiner nächtlichen Stillmahlzeit (gegen 23 Uhr/Mitternacht) wieder zurück in sein Bettchen legen, fängt er kurze Zeit später an zu Röcheln. Zunächst wirkt es einfach so, als würde er seeeehr schwer Luft bekommen, aber es macht ihn selbst so unleidig, dass er nach einer halben Stunde anfängt, wahnsinnig unruhig zu werden und bitterlich zu weinen und zu schluchzen. Er findet dann überhaupt nicht mehr in den Schlaf, rudert wie wild mit seinen Ärmchen, maunzt, weint, ist wieder kurz ruhig, dann geht es wieder von Vorne los. Oftmals 2-3 Stunden, man kann ihn dann gar nicht mehr richtig runterfahren, Streicheln hilft nicht, Schschsch-Laute machen hilft nur kurze Zeit, ebenso wie der Schnuller. Windeln wechseln bringt keine Besserung. Oftmals ist dann bereits wieder so viel Zeit vergangen, dass ich ihn erneut stillen kann, manchmal ist er anschließend ruhig und schläft, manchmal geht das Weinen dann auch wieder von Vorne los.

    Wir sind ziemlich ratlos, weil wir keine Ahnung haben, was ihm denn Nachts fehlt. Es liegt meiner Einschätzung nach nicht an einer vollen Windel, nicht an Hunger (wie beschrieben wurde er ja kurz, bevor die nächtliche Unruhe beginnt gestillt), auch nicht wirklich an Blähungen (obwohl es in seinem kleinen Bäuchlein zwischendrin ganz schön knallen kann, aber es ist nicht immer so). Zu wenig Nähe kann es ja eigentlich auch nicht sein, wir sind beide da und versuchen ihn zu beruhigen und zu streicheln.

    Mal kurz zu den äußeren Umständen: das Schlafzimmer ist natürlich deutlich kühler (und damit vielleicht ungemütlicher?), als unsere restliche Wohnung, hat aber mittlerweile auch ca. 20/21 Grad. Er hat ein Babybay mit einer recht harten Matratze, kein Nestchen oder Ähnliches. Wir haben nachts ein Schlummerlicht für ihn an, es ist also nicht völlig dunkel. Wir sprechen Nachts wenig bis sehr leise mit ihm, um ihn nicht noch mehr zu "animieren". Bevor er ins Bett geht, baden wir ab und an (was er liebt), i.d.R. schalten wir auch seine Spieluhr an.

    Auf Anraten der Hebamme hat er mittlerweile einen Langarm-Schurwolle-Body an, Söckchen, dann wird er gepuckt im Swaddle Me (dünner Baumwollstoff), darüber hat er einen dünnen Sommerschlafsack und ist damit in seinem Alvi Mädchen (zu viel???).
    Sobald er so stark röchelt, ziehe ich ihm meist den Pucksack aus, weil ich Sorge habe, dass es ihm zu eng ist .. - fühlt sich eigentlich nicht so an, aber dieses Röcheln macht mir echt Sorgen. Dann fängt er wie gesagt jedoch an, wild mit seinen Armen zu rudern.
    Was mich stutzig macht - dieses Röcheln hat er tagsüber NIE. Es ist, als würde das lediglich an sein Bett im Schlafzimmer geknüpft sein, aber wie kann das sein? Woran kann das liegen? Mein Gefühl sagt mir, dass er durch das schlecht-Luft-bekommen überhaupt erst so ungehalten wird.

    Ich kann sein unruhiges Verhalten nachts überhaupt nicht mehr deuten und weiß einfach nicht, was ihm fehlt. Er lässt sich kaum beruhigen und wirkt manchmal fast schon hysterisch. Er macht dann einen übermüdeten, unzufriedenen und unleidigen Eindruck, aber es scheint ihm nichts von dem, was wir tun, zu helfen.

    Hat irgendeine Mami hier eine Idee, was wir anders machen könnten? Einen Rat, wie unser kleines Baby Nachts wieder in seinen Schlaf finden kann?

    Ganz liebe Grüße

  2. #2
    saftschlumpf ist offline Drama-Lama-Mama
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    21.04.2009
    Beiträge
    1.814

    Standard Re: Und täglich grüßt das Murmeltier-Wurm mit starker nächtlicher Unruhe+Atemprobleme

    Zitat Zitat von BabyNikolas Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben

    Ich brauche heute mal euren fachkundigen Rat, vielleicht hat die ein oder andere erfahrene Mami einen guten Tip für uns .

    Gleich vorneweg: mein Baby ist ganz bestimmt kein Schreibaby, aber eine passendere Rubrik habe ich leider nicht gefunden.
    Der kleine Mann ist heute genau 14 Tage alt und tagsüber das friedlichste Baby der Welt. Er trinkt in Abständen von 3-4 Stunden, allerdings immer nur eine Brust und maximal 20 Minuten, im Schnitt eher 15. Mir erscheint sein Saugen als sehr effektiv, ich würde sagen er hat einen kräftigen Zug *g*, dennoch könnte er meiner Intuition nach mehr vertragen. Er nimmt zu, aber nicht so, dass man Staunen müsste, er fällt nicht vom Fleisch, ist aber definitiv weniger speckig, als bei seiner Geburt (er kam 2 1/2 Wochen zu früh mit 3.490 g, die hat er mittlerweile auch fast wieder drauf). Oft muss ich ihn wecken, damit er trinkt, nachts ist es auch schon vorgekommen, dass er mal 8 Stunden am Stück geschlafen hat. Leider lässt er sich nach 15-20 Minuten Stillen i.d.R. nicht mehr dazu animieren, weiter zu trinken und pennt meist direkt wieder ein. Wir haben den Eindruck, dass er gerade tagsüber viel mehr schläft, als er evtl. sollte, aber ich empfinde bei ihm Überstimulation/ künstliches Wachhalten auch als schwierig, weil er dann später noch schwerer zur Ruhe kommt.

    Bis vor einigen Tagen hatten wir mit ihm hauptsächlich eine unruhige Zeit zwischen 18 und 21 Uhr, als er zum Schlafen in sein Babybay in unser Schlafzimmer gelegt wurde (tagsüber schläft er irgendwo in unserer Nähe, im Laufstall, auf dem Sofa, in seiner Wippe etc.). Alleine sein gefällt ihm nicht so gut (), also waren wir stark damit beschäftigt, den kleinen Wurm in seinem Bettchen zu trösten, wenn er geweint hat, irgendwann hat er dann in den Schlaf gefunden und außer den nächtlichen Stillmahlzeiten bis zum Morgen zumeist friedlich geschlummert. Dieses Verhalten konnte ich mir absolut erklären, er hat sich wahrscheinlich einfach nur alleine und verlassen gefühlt.

    Seit mehreren Tagen haben wir nun eine andere "Baustelle". Sobald wir ihn nach seiner nächtlichen Stillmahlzeit (gegen 23 Uhr/Mitternacht) wieder zurück in sein Bettchen legen, fängt er kurze Zeit später an zu Röcheln. Zunächst wirkt es einfach so, als würde er seeeehr schwer Luft bekommen, aber es macht ihn selbst so unleidig, dass er nach einer halben Stunde anfängt, wahnsinnig unruhig zu werden und bitterlich zu weinen und zu schluchzen. Er findet dann überhaupt nicht mehr in den Schlaf, rudert wie wild mit seinen Ärmchen, maunzt, weint, ist wieder kurz ruhig, dann geht es wieder von Vorne los. Oftmals 2-3 Stunden, man kann ihn dann gar nicht mehr richtig runterfahren, Streicheln hilft nicht, Schschsch-Laute machen hilft nur kurze Zeit, ebenso wie der Schnuller. Windeln wechseln bringt keine Besserung. Oftmals ist dann bereits wieder so viel Zeit vergangen, dass ich ihn erneut stillen kann, manchmal ist er anschließend ruhig und schläft, manchmal geht das Weinen dann auch wieder von Vorne los.

    Wir sind ziemlich ratlos, weil wir keine Ahnung haben, was ihm denn Nachts fehlt. Es liegt meiner Einschätzung nach nicht an einer vollen Windel, nicht an Hunger (wie beschrieben wurde er ja kurz, bevor die nächtliche Unruhe beginnt gestillt), auch nicht wirklich an Blähungen (obwohl es in seinem kleinen Bäuchlein zwischendrin ganz schön knallen kann, aber es ist nicht immer so). Zu wenig Nähe kann es ja eigentlich auch nicht sein, wir sind beide da und versuchen ihn zu beruhigen und zu streicheln.

    Mal kurz zu den äußeren Umständen: das Schlafzimmer ist natürlich deutlich kühler (und damit vielleicht ungemütlicher?), als unsere restliche Wohnung, hat aber mittlerweile auch ca. 20/21 Grad. Er hat ein Babybay mit einer recht harten Matratze, kein Nestchen oder Ähnliches. Wir haben nachts ein Schlummerlicht für ihn an, es ist also nicht völlig dunkel. Wir sprechen Nachts wenig bis sehr leise mit ihm, um ihn nicht noch mehr zu "animieren". Bevor er ins Bett geht, baden wir ab und an (was er liebt), i.d.R. schalten wir auch seine Spieluhr an.

    Auf Anraten der Hebamme hat er mittlerweile einen Langarm-Schurwolle-Body an, Söckchen, dann wird er gepuckt im Swaddle Me (dünner Baumwollstoff), darüber hat er einen dünnen Sommerschlafsack und ist damit in seinem Alvi Mädchen (zu viel???).
    Sobald er so stark röchelt, ziehe ich ihm meist den Pucksack aus, weil ich Sorge habe, dass es ihm zu eng ist .. - fühlt sich eigentlich nicht so an, aber dieses Röcheln macht mir echt Sorgen. Dann fängt er wie gesagt jedoch an, wild mit seinen Armen zu rudern.
    Was mich stutzig macht - dieses Röcheln hat er tagsüber NIE. Es ist, als würde das lediglich an sein Bett im Schlafzimmer geknüpft sein, aber wie kann das sein? Woran kann das liegen? Mein Gefühl sagt mir, dass er durch das schlecht-Luft-bekommen überhaupt erst so ungehalten wird.

    Ich kann sein unruhiges Verhalten nachts überhaupt nicht mehr deuten und weiß einfach nicht, was ihm fehlt. Er lässt sich kaum beruhigen und wirkt manchmal fast schon hysterisch. Er macht dann einen übermüdeten, unzufriedenen und unleidigen Eindruck, aber es scheint ihm nichts von dem, was wir tun, zu helfen.

    Hat irgendeine Mami hier eine Idee, was wir anders machen könnten? Einen Rat, wie unser kleines Baby Nachts wieder in seinen Schlaf finden kann?

    Ganz liebe Grüße
    Ich finde ja die kombi aus swaddle me UND schlafsack komisch? Entweder das eine oder das andere aber beides?
    Also der herr murmel wird zwischen 22 und 0 Uhr auch sehr unruhig. Mit phasen von kurzem wegnicken und dann wiedet Geschrei. Allerdings ist da atemtechnisch nix was uns beunruhigt. In solchen fällen würde ich wohl immer den KiA befragen.
    Wir machen uns auch nicht die Mühe den herrn murmel im beistellbett zu trösten. Wenn er nähe sucht braucht er innigen körperkontakt. Also läuft das aktuell so, dass wir alle Bedürfnisse befriedigen (windel, hunger, Bauch) und danach liegt er abwechselnd bei mir oder bei papa auf der Brust bis er eingepennt ist und dann wird er zwischen uns gelegt. Ich denke diese unleidliche Phase ist eine form von Verarbeitung von geburtsgeschehen etc...

    Im übrigen kommt das immer und immer mal wieder. Selbst das lama hat mal ab und zu so Phasen... aber dann weinen sie halt nicht nur sondern quasseln dich nachts um drei voll





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