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Thema: Emotional/Sozial noch nicht reif für die Schule

  1. #1
    galadrijel ist offline verliebt in Emmie
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    Standard Emotional/Sozial noch nicht reif für die Schule

    Hallo,

    meine Tochter hat Ende September Geburtstag und der Stichtag hier in NRW ist der 30. September. Sie ist also ein Muss-Kind. Die Tatsache, dass sie mit knapp 6 Jahren in die Schule muss, macht mir große Sorge. Sie ist meiner Meinung nach noch nicht so weit. Vom kognitiven und körperlichen sicherlich, aber sozial/emotional hat sie meines Erachtens noch Defizite. Sie macht nichts ohne mich. Wir haben es jetzt mal mit Ballett versucht, weil sie das so gerne machen wollte. Aber nach ein paar Probestunden mit mir, sollte sie alleine dort bleiben und da war es bei ihr vorbei. Sie hat so geweint. Auch im Kindergarten fiel ihr der Abschied von mir immer sehr schwer. Jetzt, wo ihr kleiner Bruder mit dabei ist, geht es, aber ohne ihn, wäre es sicher immer noch so.
    Dann bieten sie vom Kindergarten jetzt Schwimmkurse für die Vorschulkinder an. Das möchte sie aber auch nicht machen ("Nur mit der Mama"). Da frage ich mich halt, wie soll das in der Schule gehen. Da kann ich nicht dabei bleiben.
    Soweit ich mich jetzt informiert habe, kann ich so gut wie nichts gegen die Einschulung tun. Hat jemand von Euch Ahnung, ob es möglich ist, ein Muss-Kind zurückzustellen und wenn ja,
    wie?
    Ihre Erzieher im Kindergarten haben diesbezüglich keine Ahnung. Sie waren voriges Jahr auch noch der Meinung, sie wäre ein Kann-Kind.
    Sorry, ist etwas lang geworden.

    LG
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  2. #2
    Tecumseh 2 ist offline mehrMeer
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    Standard Re: Emotional/Sozial noch nicht reif für die Schule

    Hm,

    ich glaube in NRW gibt es auch keine Vorschulen mehr, ebenso wie in SH.

    Eine Rückstellung wird da schwierig. Wenn der Kiga keine Ahnung hat, sie gesundheitlich fit ist (Gesundheitsuntersuchung zur Schuleinführung), der kognitive Test ebenfalls gut ausgefallen ist, dann bleibt kaum noch eine Begründung von Seiten des Schulamtes oder der Schule, warum Deine Tochter nicht zur Schule sollte. Mit psychischen Problemen könnte es noch klappen, wird aber zeitlich knapp, weil Du dafür ein Gutachten bräuchtest.

    Ich würde mir an Deiner Stelle nicht so viele Sorgen machen, die Kinder werden reifer, wenn sie zur Schule gehen müssen.

    Bei uns in SH ist der 30.6. der Stichtag. Meine Tochter wurde als Frühchen am 07. Mai geboren, eigentlich hätte sie erst am 13. Juli geboren werden sollen. Lange Zeit war sie auch sehr anhänglich, den Kiga besuchte sie erst mit fünf Jahren, da ging ihr jüngerer Bruder mit. Die ersten vier Grundschuljahre waren nicht so klasse, sie kam immer gut mit, hatte aber nur wenige Freundinnen. Inzwischen ist sie auf einer weiterführenden Schule kommt sehr gut mit, hat Freundinnen und fühlt sich einfach nur wohl.

    Es lief nicht immer alles rund, aber es entwickelte sich gut, vielleicht auch weil ich nicht gezweifelt habe, sondern es okay fand, dass meine Tochter so früh eingeschult wurde.

    Und ja, ich habe versucht meine Kinder (insgesamt vier) in die Welt zu schubsen und nicht zu überbehüten. Einen Schwimmkurs habe ich selbst organisiert. Sport wurde immer gemacht. Musikunterricht habe ich auch angeregt.

    Ich habe mein Kind behütet, so gut es ging aber auch in die Welt entlassen, habe erklärt, warum ich manchmal nicht dabei sein darf und habe sie immer mitgenommen in die "große" Welt.

    Ich glaube wir sollten uns nicht an unseren Kindern orientieren, sondern für uns selbst feststellen, was wir unseren Kinder zutrauen. Meine Kinder sind inzwischen recht selbständig, weil ich es ihnen zutraue und weil ich es möchte.

    Das ist ein schönes Gefühl selbständige Wesen geschaffen zu haben, auch wenn der Weg lang war.

    VG

    Zitat Zitat von galadrijel Beitrag anzeigen
    Hallo,

    meine Tochter hat Ende September Geburtstag und der Stichtag hier in NRW ist der 30. September. Sie ist also ein Muss-Kind. Die Tatsache, dass sie mit knapp 6 Jahren in die Schule muss, macht mir große Sorge. Sie ist meiner Meinung nach noch nicht so weit. Vom kognitiven und körperlichen sicherlich, aber sozial/emotional hat sie meines Erachtens noch Defizite. Sie macht nichts ohne mich. Wir haben es jetzt mal mit Ballett versucht, weil sie das so gerne machen wollte. Aber nach ein paar Probestunden mit mir, sollte sie alleine dort bleiben und da war es bei ihr vorbei. Sie hat so geweint. Auch im Kindergarten fiel ihr der Abschied von mir immer sehr schwer. Jetzt, wo ihr kleiner Bruder mit dabei ist, geht es, aber ohne ihn, wäre es sicher immer noch so.
    Dann bieten sie vom Kindergarten jetzt Schwimmkurse für die Vorschulkinder an. Das möchte sie aber auch nicht machen ("Nur mit der Mama"). Da frage ich mich halt, wie soll das in der Schule gehen. Da kann ich nicht dabei bleiben.
    Soweit ich mich jetzt informiert habe, kann ich so gut wie nichts gegen die Einschulung tun. Hat jemand von Euch Ahnung, ob es möglich ist, ein Muss-Kind zurückzustellen und wenn ja,
    wie?
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    Sonnennebel gefällt dies

  3. #3
    Avatar von SilentWater
    SilentWater ist offline Der Weg ist das Ziel
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    Standard Re: Emotional/Sozial noch nicht reif für die Schule

    Zitat Zitat von galadrijel Beitrag anzeigen
    Hallo,

    meine Tochter hat Ende September Geburtstag und der Stichtag hier in NRW ist der 30. September. Sie ist also ein Muss-Kind. Die Tatsache, dass sie mit knapp 6 Jahren in die Schule muss, macht mir große Sorge. Sie ist meiner Meinung nach noch nicht so weit. Vom kognitiven und körperlichen sicherlich, aber sozial/emotional hat sie meines Erachtens noch Defizite. Sie macht nichts ohne mich. Wir haben es jetzt mal mit Ballett versucht, weil sie das so gerne machen wollte. Aber nach ein paar Probestunden mit mir, sollte sie alleine dort bleiben und da war es bei ihr vorbei. Sie hat so geweint. Auch im Kindergarten fiel ihr der Abschied von mir immer sehr schwer. Jetzt, wo ihr kleiner Bruder mit dabei ist, geht es, aber ohne ihn, wäre es sicher immer noch so.
    Dann bieten sie vom Kindergarten jetzt Schwimmkurse für die Vorschulkinder an. Das möchte sie aber auch nicht machen ("Nur mit der Mama"). Da frage ich mich halt, wie soll das in der Schule gehen. Da kann ich nicht dabei bleiben.
    Soweit ich mich jetzt informiert habe, kann ich so gut wie nichts gegen die Einschulung tun. Hat jemand von Euch Ahnung, ob es möglich ist, ein Muss-Kind zurückzustellen und wenn ja,
    wie?
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    In NRW ist eine Rückstellung kaum mehr möglich. Da müsste schon eine gravierende Erkrankung o.Ä vorliegen.
    Mach dir nicht zuviele Sorgen. Bis zur Einschulung vergeht noch ca. ein Jahr. In dieser Zeit machen die Kinder enorme Entwicklungssprünge. Ermutige sie, mehr ohne dich zu machen und schubs sie vielleicht auch hier und da mal ins kalte Wasser. Wenn sie es dann schafft, wird sie stolz wie Oskar sein.
    Dass die Erzeiherinnen den Stichtag nicht kennen, halte ich für ein Armutszeugnis


  4. #4
    Gast

    Standard Re: Emotional/Sozial noch nicht reif für die Schule

    Zitat Zitat von galadrijel Beitrag anzeigen
    Hallo,

    meine Tochter hat Ende September Geburtstag und der Stichtag hier in NRW ist der 30. September. Sie ist also ein Muss-Kind. Die Tatsache, dass sie mit knapp 6 Jahren in die Schule muss, macht mir große Sorge. Sie ist meiner Meinung nach noch nicht so weit. Vom kognitiven und körperlichen sicherlich, aber sozial/emotional hat sie meines Erachtens noch Defizite. Sie macht nichts ohne mich. Wir haben es jetzt mal mit Ballett versucht, weil sie das so gerne machen wollte. Aber nach ein paar Probestunden mit mir, sollte sie alleine dort bleiben und da war es bei ihr vorbei. Sie hat so geweint. Auch im Kindergarten fiel ihr der Abschied von mir immer sehr schwer. Jetzt, wo ihr kleiner Bruder mit dabei ist, geht es, aber ohne ihn, wäre es sicher immer noch so.
    Dann bieten sie vom Kindergarten jetzt Schwimmkurse für die Vorschulkinder an. Das möchte sie aber auch nicht machen ("Nur mit der Mama"). Da frage ich mich halt, wie soll das in der Schule gehen. Da kann ich nicht dabei bleiben.
    Soweit ich mich jetzt informiert habe, kann ich so gut wie nichts gegen die Einschulung tun. Hat jemand von Euch Ahnung, ob es möglich ist, ein Muss-Kind zurückzustellen und wenn ja,
    wie?
    Ihre Erzieher im Kindergarten haben diesbezüglich keine Ahnung. Sie waren voriges Jahr auch noch der Meinung, sie wäre ein Kann-Kind.
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    Bei uns sage die Erzieherinnen, dass im letzten Jahr sooooo viel passiert. I´ch stelle es an meinem Sohn fest. Er hat zwar als im Moment noch gerade 5jähriges Kann-Kind noch ein Jahr Zeit, bis die Schule beginnt, wollte aber heute das erste mal ohne mich in den Kiga gehen. Ich habe ihn an der Ecke verabschiedet und er hat es alleine geschafft. Vor einem Jahr wäre das undenkbar gewesen.

    Ein Jahr ist viel Zeit. Ich würde nicht jetzt schon alles negativ sehen. Laß dein Kind los. Soweit mir bekannt ist eine Rückstellung auch in anderen Bundesländern nicht immer einfach möglich. Und wenn sie körperlich und kognitiv so weit ist, wird sich das soziale schon noch geben.

    Ich finde die Angst, das Kind in den neuen Lebenabschnitt Schule zu entlassen vergleichbar mit dem Unwohlsein bei Kiga-Eintritt. Was hab ich mir Gedanken gemacht... und dann war alles überhaupt kein Problem.

  5. #5
    galadrijel ist offline verliebt in Emmie
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    Standard Re: Emotional/Sozial noch nicht reif für die Schule

    Danke für deine Antwort. Ich versuche sie ja auch zu ermutigen etwas zu machen und wir werden es jetzt nach den Sommerferien auch nochmal in Angriff nehmen, etwas zu finden, was ihr Spaß macht, aber wie gehe ich damit um, wenn sie schreiend an meinem Arm oder Bein hängt und mich nicht gehen lassen will. Ich glaube ja auch, dass sie einmal so ein Erlebnis braucht, etwas ohne mich geschafft zu haben, aber da müssen wir erstmal hinkommen.

    LG

  6. #6
    galadrijel ist offline verliebt in Emmie
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    Standard Re: Emotional/Sozial noch nicht reif für die Schule

    Ja, ist bestimmt vergleichbar. Bei uns war das mit dem Kindergarten aber auch in langer und schwerer Prozeß und auch heute noch hat sie nach Urlauben Probleme sich wieder einzufinden.

  7. #7
    Avatar von majathebookworm
    majathebookworm ist gerade online frohsinnig
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    Standard Re: Emotional/Sozial noch nicht reif für die Schule

    Am wichtigsten: versuch, Dir nicht so viele Sorgen zu machen! Das spürt sie, und es wird zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

    Vermittel ihr das Gefühl, dass sie in Ordnung ist, so wie sie ist (auch wenn Dir das innen drin schwer fallen mag).

    Schau sie an, und versuch, die positiven Dinge zu sehen. Du schreibst, kognitiv ist sie fit. Prima! Freu dich dran!
    Für den Rest hat sie noch ein Jahr Zeit, und in diesem Jahr passiert unglaublich viel. Zum einen ist sie dann im Kiga bei den "Großen".

    Wenn sie nicht ohne dich will (Hobbies), dann lass es einfach noch. Ich kenne viele Kinder, die erst im Schulalter damit begonnen haben.

    Das "ich will ohne Mama" kommt bei allen Kindern, bei manchen früher, bei manchen halt später.
    Versuch, den Druck hier rauszunehmen. Den spürt sie, und wird noch unsicherer. Unternehmt viel gemeinsam und genieß das Vorschuljahr einfach noch.

    Wenn es ohne Druck geht, macht kleine Schritte: wenn ihr beim Bäcker / beim Einkaufen seid, frag sie, ob sie bezahlen (das Geld hergeben) will. Etwas später traut sie sich vielleicht, zu bestellen. Noch später, allein hineinzugehen (mit Dir vor der Tür), . . . so was in der Art.
    Ansonsten lass sie. Sie wird Dich dann irgendwann überraschen und einen Riesenschritt alleine machen!

    Alles Gute!

    LG,

    PS: Beispiel: mein Sohn wollte nicht laufen. Höchstens mal in den Stand ziehen um was runterzuholen. Krabbeln war prima, aber mehr war nicht drin. Kein an der Hand gehen, nix.
    Dann, mit knapp über anderthalb, hat er sich eines Tages hochgezogen und ist einfach losgelaufen. Ohne Witz! Wir haben keine Fotos von seinen ersten Schritten, weil das niemand erwartet hatte :D
    Maja mit Mann und Technikerin1 (02/01), Technikerin2 (12/02), Sportler (03/05)
    Learn as if you were to live forever, live as if you were to die tomorrow.
    M.Gandhi.


    Eine schöne Adventszeit!

  8. #8
    galadrijel ist offline verliebt in Emmie
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    Standard Re: Emotional/Sozial noch nicht reif für die Schule

    Hallo,
    vielen Dank für deine lieben Worte.
    Vom Gefühl her würde ich sie am liebsten auch machen lassen, ohne Druck. Ich sehe ja, wie gut sie sprachlich, körperlich und geistig entwickelt ist und da bin ich auch sehr stolz.
    Auf der anderen Seite habe ich Zweifel, ob ich im sozialen, emotionalen Bereich alles richtig gemacht habe. Welche Frage ich mir immerzu stelle, ist, ob sie einfach vom Charakter her so ist und diese Schüchternheit sich von selber irgendwann gibt, wenn bei ihr der Zeitpunkt dafür da ist oder ob ich sie zu sehr behütet habe. Dann stellt sich nämlich die Frage, sollte ich dem nicht doch entgegenwirken und sie vielleicht auch mal ins kalte Wasser schubsen und wo alleine hinschicken. Was ist das richtige für sie? Was ist förderlich für den bevorstehenden Schulbeginn?

    LG, Sandra

  9. #9
    Avatar von majathebookworm
    majathebookworm ist gerade online frohsinnig
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    Standard Re: Emotional/Sozial noch nicht reif für die Schule

    Du hast bestimmt alles richtig gemacht (zeigt schon die Tatsache, dass Du Dir diese Frage überhaupt stellst!).

    Meine große Tochter ist auch schüchtern. Sie wollte auch nicht gern allein (ohne mich oder ohne die kleine Schwester) etwas machen. Wir waren lang gemeinsam beim Eltern-Kind-Turnen, aber allein zum Kinderturnen wollte sie nicht. Ihr erstes Hobby ohne Mama begann sie in der ersten Klasse (Flöte bei der Mutter eines Schulkollegen), Ballett dann ein Jahr später mit der Schwester.

    Ich hatte Sorge, ob sie in der Schule nicht untergeht, wenn sie sich z.B. nicht traut mal etwas zu sagen, oder zu antworten, wenn sie gefragt wird.

    Dann, erster Schultag. Eltern sind zu Beginn ja noch im Zimmer. Lehrerin stellt sich vor; sie hatte alle Namenskärtchen der Kinder an die Tafel geheftet und dann gefragt, wer denn seins schon gefunden hätte und jeder dürfte sich seins holen. Die erste und einzige, die sich meldete war meine Tochter! Dann kamen auch langsam die anderen.
    Meine zweite Tochter ist sehr extrovertiert. Da hat man das Gefühl, dass die überall zurechtkommt und auf den Mund gefallen ist sie auch nicht. Sie hat die ersten paar Wochen in der Schule öfters geweint, die tat sich mit der Umstellung schwer(er). Dann hat es gepasst, auch später - sie kommt im September aufs Gym.

    Will sagen: die sind in der Schule u.U. GANZ anders als daheim oder auch im Kiga.
    Ein Schulkind wird man in der Schule. Allein die Tatsache bewirkt einen enormen Schub an Selbstbewusstsein.

    Mit dem ins kalte Wasser schubsen wär ich vorsichtig. Sicher, es gibt Kinder, die brauchen nur mal einen Anstoß, bei denen kann das genau das richtige sein (wär z.B. meine zweite Tochter, ev. auch mein Sohn). Für schüchterne Kinder ist das m.E. eher kontraproduktiv.
    Lass sie dieses Jahr einfach noch "nachreifen" und gib ihr die Sicherheit, wenn sie die noch braucht.

    Lehn Dich zurück, genieß Dein Vorschulkind - Du wirst sehen, das klappt schon!


    LG,

    PS: Schüchtern ist meine Große heute noch, sie ist jetzt elf. Das ist einfach ein Charakterzug. Aber sie kann mit jedem und alle können mit ihr. Eine "beste Freundin" hat sie (noch) nicht, dazu ist sie wohl auch zu eng mit der Schwester, die sind nur 1 3/4 Jahr auseinander.
    Geändert von majathebookworm (15.08.2012 um 11:57 Uhr)
    Maja mit Mann und Technikerin1 (02/01), Technikerin2 (12/02), Sportler (03/05)
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  10. #10
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    Standard Re: Emotional/Sozial noch nicht reif für die Schule

    Ich würde mich so gerne zurücklehnen und genießen. Aber dann kommen wieder Situationen, wo ich eben doch wieder dran denke, dass es noch zu früh ist. Selbst wenn ich jetzt annehme, dass sie nochmal einen großen emotionalen/sozialen Sprung macht, und witzigerweise tut sich da auch grad was, halte ich es generell und gerade für meine Tochter zu früh mit knapp 6 Jahren in die Schule zu kommen. Sie wird immer die Jüngste sein, und ich glaube einfach, das ihr das nicht gut tun wird.
    Naja, aber irgendwie dreh ich mich im Kreis und komme aus diesem Gedankenwirrwarr nicht raus. Es wäre halt alles einfacher, wenn ich wüsste, im Notfall könnte ich sie zurückstellen lassen.

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