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  1. #1
    lindemaria ist offline Stranger
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    1

    Standard keine Lösung?

    mein Freund und ich wollen zusammenziehen, in dem Haus, wo auch seine Mutter lebt. Sie hat hat dort lebenslanges Wohnrecht und er kann aus verschiedenen Gründen nicht weg, ausserdem gehört ihm das Haus.
    Seit klar ist, dass ich dort einziehe dreht sie völlig durch, denn ich bin ja faul usw. Dabei habe ich in den vergangenen Monaten so viel geholfen, trotz 40h Job und zweitem Haushalt weg entfernt, und bin dabei ein Gast geblieben. Seit die Situation so aus dem Lot ist, getraue ich mich überhaupt nichts mehr zu sagen und bemühe mich komplett unauffällig zu verhalten. Gestern war sie in der Früh schlecht gelaunt und hat mich einfach ignoriert. Heute hat sie sich über mich beschwert, dass sie nie weiss, wann ich da bin und wann nicht. Mein Freund findet ihr Verhalten daneben, aber wir wissen nicht wie wirs lösen können. Soll ich allein mit ihr sprechen? Habt ihr ein paar Tipps, bitte?

  2. #2
    cosima ist gerade online Urgestein
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    Standard Re: keine Lösung?

    Und da denkst Du überhaupt noch eine Sekunde drüber nach dahin zu ziehen?

    Ja, es gibt eine einfach Lösung: Zieht zusammen in irgendeine beliebige Wohnung

    Ich würde ja nicht mal mit meiner Schwiegermutter (oder auch sonst jemand) in ein Haus ziehen wenn ich mich gut verstehe, aber so gibt das doch nur Krieg.

    Es gibt immer eine Möglichkeit, doch woanders zu wohnen, Dein Freund muss das nur wollen

  3. #3
    Avatar von Anna36
    Anna36 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: keine Lösung?

    Zitat Zitat von lindemaria Beitrag anzeigen
    mein Freund und ich wollen zusammenziehen, in dem Haus, wo auch seine Mutter lebt. Sie hat hat dort lebenslanges Wohnrecht und er kann aus verschiedenen Gründen nicht weg, ausserdem gehört ihm das Haus.

    Z.B. einen Teil des Hauses an Dritte vermieten ginge nicht? Oder lebt Dein Freund mit der Mutter völlig ohne räumliche Trennung zusammen, sodass eine teilweise Untervermietung schon - rein räumlich - nicht möglich ist?

    Seit klar ist, dass ich dort einziehe dreht sie völlig durch, denn ich bin ja faul usw. Dabei habe ich in den vergangenen Monaten so viel geholfen, trotz 40h Job und zweitem Haushalt weg entfernt, und bin dabei ein Gast geblieben.

    Wie war es denn VOR Eurem Entschluss? Und muss ich das jetzt so verstehen, dass Freund + Mutter EINEN gemeinsamen Haushalt (Küche, Wohnzimmer + Bad) haben?

    Seit die Situation so aus dem Lot ist, getraue ich mich überhaupt nichts mehr zu sagen und bemühe mich komplett unauffällig zu verhalten. Gestern war sie in der Früh schlecht gelaunt und hat mich einfach ignoriert. Heute hat sie sich über mich beschwert, dass sie nie weiss, wann ich da bin und wann nicht.

    Bei gemeinsamen Räumlichkeiten müsste sie doch mitbekommen, ob und/oder wann Du da bist?!

    Wenig Angriffsfläche zu bieten, funktioniert womöglich eine Zeit lang, aber solange Ihr Euch (sprich: Freund und Du) nicht separieren könnt, sind Differenzen offenbar vorprogrammiert.


    Mein Freund findet ihr Verhalten daneben, aber wir wissen nicht wie wirs lösen können. Soll ich allein mit ihr sprechen? Habt ihr ein paar Tipps, bitte?
    Zieh` dort nicht ein...das ist mein Rat.

    Dein Freund (Ihr seid womöglich beide noch recht jung?) weiß offenbar nicht so recht, was er tun soll oder kann und Du reagierst m.E. auch ziemlich "verhuscht".

    Wenn seine Mutter lebenslanges Wohnrecht hat, würde sie ihm/Euch bis an ihr Lebensende wohntechnisch erhalten bleiben...das ist Tatsache.

    Interessant wäre so wissen, wie das Verhältnis zu seiner Mutter früher war, bevor Ihr zusammenziehen wolltet.

    Wie lange seid Ihr denn schon zusammen?

  4. #4
    malsi ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: keine Lösung?

    Zitat Zitat von lindemaria Beitrag anzeigen
    mein Freund und ich wollen zusammenziehen, in dem Haus, wo auch seine Mutter lebt. Sie hat hat dort lebenslanges Wohnrecht und er kann aus verschiedenen Gründen nicht weg, ausserdem gehört ihm das Haus.
    Seit klar ist, dass ich dort einziehe dreht sie völlig durch, denn ich bin ja faul usw. Dabei habe ich in den vergangenen Monaten so viel geholfen, trotz 40h Job und zweitem Haushalt weg entfernt, und bin dabei ein Gast geblieben. Seit die Situation so aus dem Lot ist, getraue ich mich überhaupt nichts mehr zu sagen und bemühe mich komplett unauffällig zu verhalten. Gestern war sie in der Früh schlecht gelaunt und hat mich einfach ignoriert. Heute hat sie sich über mich beschwert, dass sie nie weiss, wann ich da bin und wann nicht. Mein Freund findet ihr Verhalten daneben, aber wir wissen nicht wie wirs lösen können. Soll ich allein mit ihr sprechen? Habt ihr ein paar Tipps, bitte?
    Wenn Du mit jemandem unter einen Dach leben musst, der darüber nicht wirklich glücklich ist, brauchst Du ein extrem dickes Fell. Du musst es aushalten können, von der Mutter Deines Freundes ggf. nie anerkannt oder gar gemocht zu werden. Ich weiß nicht, ob Du das kannst.

    Wenn Du eher Harmonie um Dich herum brauchst, um Dich wohlzufühlen, dann ziehe lieber wo anders hin.

    Gruß
    Malsi
    Wenn immer der Klügere nachgibt, kann nie was Gescheites rauskommen (frei nach M. Rommel).

  5. #5
    manon09 ist offline Veteran
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    Standard Re: keine Lösung?

    Zitat Zitat von Anna36 Beitrag anzeigen
    Z.B. einen Teil des Hauses an Dritte vermieten ginge nicht? Oder lebt Dein Freund mit der Mutter völlig ohne räumliche Trennung zusammen, sodass eine teilweise Untervermietung schon - rein räumlich - nicht möglich ist?
    Zieh` dort nicht ein...das ist mein Rat.
    Das wär für mich erst Recht der Grund dort überhaupt nicht einzuziehen, denn dann hätte ich keine Privatsphäre mehr.

  6. #6
    manon09 ist offline Veteran
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    Standard Re: keine Lösung?

    Ich würde dort nicht einziehen, sondern weiterhin in meiner Wohnung wohnen bleiben. Was spricht gegen eine Vermietung der Wohnung deines Freundes? Und wenn die aus räumlichen Gründen nicht möglich ist, sollte man versuchen die Möglichkeiten zu schaffen. Manchmal ist es einfach besser ein paar Straßen weiter zu wohnen.

  7. #7
    Gast

    Standard Re: keine Lösung?

    Zitat Zitat von lindemaria Beitrag anzeigen
    mein Freund und ich wollen zusammenziehen, in dem Haus, wo auch seine Mutter lebt. Sie hat hat dort lebenslanges Wohnrecht und er kann aus verschiedenen Gründen nicht weg, ausserdem gehört ihm das Haus.
    Seit klar ist, dass ich dort einziehe dreht sie völlig durch, denn ich bin ja faul usw. Dabei habe ich in den vergangenen Monaten so viel geholfen, trotz 40h Job und zweitem Haushalt weg entfernt, und bin dabei ein Gast geblieben. Seit die Situation so aus dem Lot ist, getraue ich mich überhaupt nichts mehr zu sagen und bemühe mich komplett unauffällig zu verhalten. Gestern war sie in der Früh schlecht gelaunt und hat mich einfach ignoriert. Heute hat sie sich über mich beschwert, dass sie nie weiss, wann ich da bin und wann nicht. Mein Freund findet ihr Verhalten daneben, aber wir wissen nicht wie wirs lösen können. Soll ich allein mit ihr sprechen? Habt ihr ein paar Tipps, bitte?
    Ich sehe das wie die anderen: Nicht einziehen. Definitiv nicht einziehen.

    Allerdings frage ich ganz allgemein: Wenn jetzt der Sohn, also Dein Freund, aus dem - wie Du es schilderst - gemeinsamen Haushalt auszieht, um mit Dir einen neuen Haushalt zu gründen... wie verärgert wird seine Mutter sein? Wie sehr wird sich Euer Verhältnis verschlechtern?

    Für Deinen Freund und seine Mutter stellt sich die Situation so dar: Seit Jahren (seit er auf der Welt ist, wahrscheinlich) leben die zwei zusammen. Sie haben ein gemeinsames Zuhause. Ein jeder, der da neu rein kommt stört *). Aus jahrelangen WG Erfahrungen weiß ich: Wenn die Freundin meines alten Mitbewohners zu Besuch war - und ich mag sie ausnehmend gerne - und länger als nur 2 Tage blieb, war sie ein Fremdkörper und hat gestört.
    Die Mutter Deines Freundes begreift dich als "Eindringling" und reagiert verschnupft. Das ist imho eine normale Reaktion; nicht alle Menschen sind bereit, den Kokon "Zuhause" Fremden zugänglich zu machen. Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du nicht wüßtest, ob und wann "Besuch" bei Dir ist... Wann kann ich nackig aus der Dusche hüpfen? Wann muß ich die alten Socken vom Sofa klauben etc.

    Aber wie gesagt, wie sie reagiert, wenn Du ihr im weitesten Sinne den "Sohn ausspannst" kann nochmal eine ganz andere Geschichte sein.

    /Edit *) Damit meine ich, Dein Einzug wird auch für den Sohn erstmal nicht nur positiv sein - das ist so, wenn man zusammenzieht.
    Geändert von Wupps (05.03.2010 um 15:28 Uhr)

  8. #8
    Avatar von Anna36
    Anna36 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: keine Lösung?

    Zitat Zitat von manon09 Beitrag anzeigen
    Das wär für mich erst Recht der Grund dort überhaupt nicht einzuziehen, denn dann hätte ich keine Privatsphäre mehr.
    Das meinte ich mit "nicht separieren können". ;-)

  9. #9
    Tijana ist offline 20.000 Beiträge gekappt
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    Standard Re: keine Lösung?

    Zitat Zitat von lindemaria Beitrag anzeigen
    mein Freund und ich wollen zusammenziehen, in dem Haus, wo auch seine Mutter lebt. Sie hat hat dort lebenslanges Wohnrecht und er kann aus verschiedenen Gründen nicht weg, ausserdem gehört ihm das Haus.
    Seit klar ist, dass ich dort einziehe dreht sie völlig durch, denn ich bin ja faul usw. Dabei habe ich in den vergangenen Monaten so viel geholfen, trotz 40h Job und zweitem Haushalt weg entfernt, und bin dabei ein Gast geblieben. Seit die Situation so aus dem Lot ist, getraue ich mich überhaupt nichts mehr zu sagen und bemühe mich komplett unauffällig zu verhalten. Gestern war sie in der Früh schlecht gelaunt und hat mich einfach ignoriert. Heute hat sie sich über mich beschwert, dass sie nie weiss, wann ich da bin und wann nicht. Mein Freund findet ihr Verhalten daneben, aber wir wissen nicht wie wirs lösen können. Soll ich allein mit ihr sprechen? Habt ihr ein paar Tipps, bitte?
    Wie kommt man auf die Idee da weiter einziehen zu wollen? Ganz sicher würde ich mir das nicht antun, erst recht nicht, wenn es jetzt im Vorfeld schon nur kracht.


    Entweder würde er mit mir woanders hinziehen oder es bliebe halt bei den getrennten Wohnungen.
    GRUSS Tijana

  10. #10
    Halina ist offline Legende
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    Standard Re: keine Lösung?

    Zitat Zitat von lindemaria Beitrag anzeigen
    mein Freund und ich wollen zusammenziehen, in dem Haus, wo auch seine Mutter lebt. Sie hat hat dort lebenslanges Wohnrecht und er kann aus verschiedenen Gründen nicht weg, ausserdem gehört ihm das Haus.
    Seit klar ist, dass ich dort einziehe dreht sie völlig durch, denn ich bin ja faul usw. Dabei habe ich in den vergangenen Monaten so viel geholfen, trotz 40h Job und zweitem Haushalt weg entfernt, und bin dabei ein Gast geblieben. Seit die Situation so aus dem Lot ist, getraue ich mich überhaupt nichts mehr zu sagen und bemühe mich komplett unauffällig zu verhalten. Gestern war sie in der Früh schlecht gelaunt und hat mich einfach ignoriert. Heute hat sie sich über mich beschwert, dass sie nie weiss, wann ich da bin und wann nicht. Mein Freund findet ihr Verhalten daneben, aber wir wissen nicht wie wirs lösen können. Soll ich allein mit ihr sprechen? Habt ihr ein paar Tipps, bitte?
    Da vermute ich doch einfach mal, dass es mal ihr Haus war und sie es ihm übertragen hat. Gegen das Wohnrecht.

    Das wird gern gemacht. Erbschaftssteuer sparen. Sohn mit Wohnraum versorgen.

    Der Knackpunkt dabei ist wirklich die Frage, wie sich der Sohn dann so später verpartnert. Ich habe bereits genug Bekannte, deren Haus inzwischen teilweise irgendwelchen, von den Kindern längst geschiedenen Ex-Partnern gehört.

    Nicht sehr empfehlenswert sowas....

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