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| Die Sexual-Beratung Marion Kamm, 36 Jahre, geboren in München, lebt in fester Partnerschaft, ist psychologische Astrologin, Lebensberaterin und Astrojournalistin. In ihrer Tätigkeit als Beraterin hat sie sich in erster Linie auf Partnerschaftsthemen spezialisiert. Fundierte psychologische Kenntnisse (mehrere Semester Psychologie-Studium; Ausbildung in psychologischer Astrologie mit Beraterdiplom), sowie Einfühlungsvermögen und ein klarer Blick fürs Wesentliche und die Hintergründe sind ihre Stärken. Fragen zu den Themen Verhütung, Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt bitte an unseren 24-Stunden-Service richten oder in eines unserer Foren stellen. |
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Liebe Sunny-chrissy,
zunächst einmal finde ich es eine gute Lösung, sich an einen erfahrenen Psychologen zu wenden, da ich hier - ohne nähere Informationen, ohne tiefere Gespräche und ohne eine genaue Kenntnis Ihrer vergangenen Erfahrungen - nur vage Vermutungen anstellen kann. Mit Psychologen verhält es sich jedoch genauso wie mit allen anderen Ärzten: man muss ein wenig suchen, bis man jemanden gefunden hat, von dem man sich wirklich verstanden und gut betreut fühlt. Wenn Sie sich in der Therapie nicht wohl fühlen, wenn die Ironie des Therapeuten Sie verletzt, ist es sehr wichtig, dass Sie dies zur Sprache bringen und dass Sie mit dem Therapeuten genau durcharbeiten, wie es Ihnen in den Stunden bei ihm ergeht. Denn dies liefert wichtige Hinweise auf Ihre Seelengesichte, auf seelische Muster, die sich im Umgang mit anderen immer wiederholen. Wenn er darauf jedoch nicht eingeht, wenn Sie auch nach einer guten Weile das Gefühl haben, nicht weiterzukommen oder wenn Sie sich zu keiner Zeit gut aufgehoben fühlen und kein grundsätzliches Vertrauen aufbauen können, können Sie jederzeit den Therapeuten wechseln. Es braucht sicherlich etwas Geduld, ehe man jemand Passenden gefunden, aber die Suche lohnt sich. Ein guter Anfang ist die Ehe- und Sexualberatungsstelle bei Pro Familia, die Sie sowohl alleine, als auch gemeinsam mit Ihrem Partner aufsuchen können. Der Vorteil einer gemeinsamen Beratung liegt darin, dass auch Ihr Partner spürt, dass seine Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden und dass Sie beide einen Weg finden, aufeinander zuzugehen und die Nähe zueinander auch in Zeiten ohne Sexualität nicht zu verlieren. Soweit ich Sie verstanden habe, ist es nicht so, dass Ihre Lust auf Sex vollständig verschwunden ist, sondern phasenweise kommt und wieder geht. Hier könnte man auch an einen Zusammenhang mit dem Hormonspiegel denken. Da ich jedoch keine Ärztin bin, kann ich Sie nur ermutigen, sich einmal an einen Gynäkologen zu wenden, der sich auf Hormonfragen spezialisiert hat. Vielleicht kann man Ihnen dort etwas Näheres sagen. Auch lohnt es, sich einmal genauer anzuschauen, zu welchen Zeiten Sie plötzlich wieder Lust auf Sex haben. Gibt es spezielle Auslöser, z.B. ein vorangegangener Urlaub, eine angenehme, entspannte Zeit, eine bestimmte Phase in Ihrem Menstruationszyklus oder ist es gar ein klärendes und reinigendes Streitgespräch mit Ihrem Partner, dass die Lust wieder aufflammen lässt? Manchmal gibt es einen Zusammenhang mit unterdrückter Wut und gegen den Partner gerichteter Aggression, die sich in einer inneren Verweigerungshaltung niederschlägt, manchmal sind es jedoch viel mehr problematische Erfahrungen, die Sie oder ein anderes Mitglied Ihrer Herkunftsfamilie (beispielsweise die Mutter oder Großmutter) mit Sexualität gemacht haben. Worin auch immer die Blockade besteht, ich kann es von hier aus leider nicht beurteilen und will Sie daher ermutigen, sich noch einmal an eine psychologische Beratungsstelle zu wenden, aber auch die medizinische Seite einmal abklären zu lassen. Herzliche Grüße und alles Gute für Sie Ihre Marion Kamm |
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