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| Die Sexual-Beratung Marion Kamm, 36 Jahre, geboren in München, lebt in fester Partnerschaft, ist psychologische Astrologin, Lebensberaterin und Astrojournalistin. In ihrer Tätigkeit als Beraterin hat sie sich in erster Linie auf Partnerschaftsthemen spezialisiert. Fundierte psychologische Kenntnisse (mehrere Semester Psychologie-Studium; Ausbildung in psychologischer Astrologie mit Beraterdiplom), sowie Einfühlungsvermögen und ein klarer Blick fürs Wesentliche und die Hintergründe sind ihre Stärken. Fragen zu den Themen Verhütung, Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt bitte an unseren 24-Stunden-Service richten oder in eines unserer Foren stellen. |
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Hallo Marion,
mein Mann und ich haben mehrere Probleme. Ich würde nicht einmal sagen, daß die Probleme nach der Geburt unseres Sohnes entstanden sind. Sie sind nur noch stärker geworden. Unser Sexualleben spielt sich praktisch garnicht mehr ab. Ab und zu schläft mein Mann mit mir, aber ich nicht mit ihm (ich hoffe, Sie verstehen, was ich meine). Ich denke viel darüber nach, was ich noch für meinen Mann empfinde. Meistens komme ich zu dem Schluß, daß es nicht viel ist. Wenn ich an uns drei denke, empfinde ich großen Stolz, eine kleine Familie zu haben. In meinen Gedanken kommt mein Mann auch immer mit vor und gehört selbstverständlich dazu. Wenn ich an unsere Partnerschaft denke, fühle ich mich hilflos. ich möcht ihn gern lieben und begehrenswert finden, aber ich weiß nicht, wie ich das machen soll. Wie kann man das Gefühl wieder wecken? Ich denke auch nicht daran, einen anderen Mann in mein Leben zu lassen, weil ich der Meinung bin, daß nach anfänglichen Verliebtsein sich genauso der Alltag einstellt wie jetzt auch. Also kann ich auch an der jetztigen Beziehung arbeiten. Nur fehlt mir oft die Lust dazu, weil ich mich frage , warum? Was tut er denn, um mir zu gefallen? Sich 4 Tage nicht rasieren? Pausenlos (in meinen Augen) dumme Fragen stellen, wie was gemacht werden muß? In solchen Augenblicken denke ich nur an meinen Sohn, der in einer intakten Familie aufwachsen soll. Ich glaube, ich habe jetzt alles durcheinander aufgeschrieben. Es ist schwer ausudrücken, was man empfindet. Ich bin sehr traurig über den jetztigen Zustand, aber ich schaffe es nicht, Gefühle wieder auflodern zu lassen. Ich bin kein Freund von Familienberatung, weil man sich da Auge in Auge fremden Leuten anvertrauen muß. Vielen Dank für Ihre Anwort! engel_stl |
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