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| Die Sexual-Beratung Marion Kamm, 36 Jahre, geboren in München, lebt in fester Partnerschaft, ist psychologische Astrologin, Lebensberaterin und Astrojournalistin. In ihrer Tätigkeit als Beraterin hat sie sich in erster Linie auf Partnerschaftsthemen spezialisiert. Fundierte psychologische Kenntnisse (mehrere Semester Psychologie-Studium; Ausbildung in psychologischer Astrologie mit Beraterdiplom), sowie Einfühlungsvermögen und ein klarer Blick fürs Wesentliche und die Hintergründe sind ihre Stärken. Fragen zu den Themen Verhütung, Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt bitte an unseren 24-Stunden-Service richten oder in eines unserer Foren stellen. |
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Liebe Maedi,
dass sich Ihr Mann selbst befriedigt ist absolut normal und in Ordnung. Jeder sollte das so halten, wie er/sie es möchte und wie es seinen/ihren Bedürfnissen entspricht. Viele Männer ebenso wie viele Frauen befriedigen sich zusätzlich zu der Sexualität in der Ehe auch noch selbst. Den eigenen Körper gut zu kennen und zu genießen ist etwas völlig Natürliches. Dass Ihr Mann sehr lange bis zum Orgasmus braucht, ist ein anderes Thema, über dessen Ursachen ich hier aber nur Vermutungen anstellen kann. Wenn eine körperliche Ursache (vom Arzt abklären lassen!) ausgeschlossen ist, kommen seelische oder mentale Gründe in Frage. Möglicherweise kann er sich nicht richtig entspannen, vielleicht fällt es ihm schwer, sich hinzugeben, zu genießen und einfach mal locker zu lassen. Oftmals hat man gelernt, dass ein Mann immer stark und standfest sein und etwas leisten muss. Diese ungesunde Einstellung lässt sich auch auf die Sexualität übertragen und kann einen Mann innerlich so unter Druck setzen, dass ihm die Freude an der Sexualität abhanden kommt oder dass es ihm schwer fällt, einen Orgasmus und die damit verbundene Entspannung und das sich Fallenlassen zuzulassen. Dass es bei der Selbstbefriedigung schneller geht und er in Ihrer gemeinsamen Sexualität länger braucht, könnte ein Hinweis darauf sein, dass er glaubt, sich selbst oder Ihnen etwas beweisen, eine bestimmte Rolle erfüllen oder eine Leistung erbringen zu müssen. Um ein natürlicheres, entspannteres Verhältnis zur Sexualität zu entwickeln, wäre es wichtig, einmal seine innere Einstellung zur Sexualität zu überprüfen. Was hat er von wichtigen Bezugspersonen oder aus den Medien gehört und gelernt über Sexualität und was denkt er selbst darüber? Hat er Freude an Ihrer gemeinsamen Sexualität oder plagen ihn Schuldgefühle oder Versagensängste? Kann er sich in Ihrer Gegenwart fallen lassen und entspannen und fühlt er sich auch dann noch geachtet, wenn mal nicht alles perfekt läuft? Fragen wie diese können Sie den Ursachen für seinen verzögerten Orgasmus auf die Spur bringen. Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit ein paar erste Anregungen geben. Herzliche Grüße und alles Gute für Sie Ihre Marion Kamm |
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