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| Die Sexual-Beratung Marion Kamm, 36 Jahre, geboren in München, lebt in fester Partnerschaft, ist psychologische Astrologin, Lebensberaterin und Astrojournalistin. In ihrer Tätigkeit als Beraterin hat sie sich in erster Linie auf Partnerschaftsthemen spezialisiert. Fundierte psychologische Kenntnisse (mehrere Semester Psychologie-Studium; Ausbildung in psychologischer Astrologie mit Beraterdiplom), sowie Einfühlungsvermögen und ein klarer Blick fürs Wesentliche und die Hintergründe sind ihre Stärken. Fragen zu den Themen Verhütung, Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt bitte an unseren 24-Stunden-Service richten oder in eines unserer Foren stellen. |
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Sehr geehrte Marion Kamm,
ich brauche ganz dringend ihre hilfe. Ich schreibe ihnen, weil ich schreiben kann und nicht sprechen muß und weil ich ihnen dabei nicht in die augen schauen muß. ich habe ein riesiges problem. gleich vorne weg: ich bin in der 11 Woche schwanger, 2.kind nach einer fehlgeburt im apr.´06, 1. kind 1.8.04. ich hoffe, dass sie meine gedanken gänge nachvollziehen können und mich dadurch nicht als unnormal oder ähnlichen abstempeln. ich probiere jetzt das komplexe thema zu schildern,wenn ihnen etwas fehlt, scheuen sie sich nicht zu fragen. seit meiner 1. schwangerschaft gibt es immer mal wieder höhen bis hin zu starken tiefen in unserer partnerschaft. leider bin ich sehr schell schwanger geworden. ronald kannte ich schon etwas länger nur ein paar waren wir erst ein 3/4 jahr und das sehr glücklich. wir haben uns ein kind gewünscht und wir haben auch lange über unsere planung und vorgehensweise danach unterhalten und es schien so als wären wir uns in allem einig. wir hatte in der schwangerschaft eine ganz lange renovierungsphase. dort gab es die ersten schwierigkeiten wegen der giftstoffe. ich super vorsichtig, er voll das gegenteil. in diesem jahr hat auch seine lbstständigkeit begonnen. mehr mit ach als mit krach. ich war seine sekretärin und er der chef. ich mußte hinter den rechnungschreiben und angebot schreiben regelrecht hinterher rennen. meistens ist er dann gegen 22-23 uhr gekommen und war bereit dafür. was wir da noch nicht wußten ist, das er ADHS hat. er konnte sich nicht konzentrieren undwar auch dem entsprechend wütend auf sich und es gab soff. ich wollte vor der entbindung noch einige sachen mit ihm unternehmen. er war lieber bei freunden und nicht so viel bei mir. schon dort hat ermeine meinung nicht vertreten. meine eltern bekamen alles mit und können ihn seit dem nicht mehr leiden. ich blieb auch oft bei ihnen wenn ich nicht wußte wohin. dann kam die entbindung. in er firma war der erste schwere fall er hatte bis dahin aber einen partner, mit dem er sich aber auch nicht verstand. ichsollte nach wie vor tippse sein und protestierte dagegen, weil das nicht so ausgemacht war. und ich konnte auch nicht. in der klinik wußten wir erst nicht genau den namen für den kleinen. wir einigten uns auf 2 namen einen von ihm ausgedachten und einen, den ich mir noch überlegen wollte. bei ihm stand fest david. und so ging er in den kreißsaal und nannte diesen namen ohne zu erwähnen das ich auch noch einen nenne. gott sei dank kamm noch eine schwester, bevor das schreiben an das standesamt ging. Das war ganz schlimm für mich. Mein zustand war schrecklich. in den ersten nächten war kaum an erholung gedacht. die neben wir hatte ständig zu laufen und ich konnte nicht schlafen. dann kam benny wieder. war ich froh als ich zuhause war. aber da war ich noch hilfloser. benny schrie ich gab ihn zutrinken, wenig später schrie er wieder. in der nacht machte benny komische geräusche beim schlafen. das beunruhigte mich so sehr. hinzu kam ein ausgeprägter eisenmangel: ich konnte nicht schlafen obwohl ich wollte, ich hatte keinen hunger, ich hatte keine kraft mehr. ronald mußte bald wieder auf die baustelle und ich stand ganz alleine da. ab und an kam mutti für eine stunde, die mir nicht half. mir war klar ich brauche dringend hilfe. benny bekam übriegens öfter dei flasche als die brust, weil ich dachte es reicht ihm nicht. meine hebamme war nicht die beste aber sie wußte einen guten phsychologen und ergatterte einen nottermin ca. 1 woche später. der riet mir abzustillen, wie die hebi, und verordnete für 10 tage psychopharmaker. das hätte ich nie machen dürfen. und noch heute bin ich meiner hebamme böse, das sie mir nicht mehr übers stillen erzählt hat. benny wollte nach dem abstillen noch oft an die Brust und es ging nicht mehr. das war eine gewaltige ohrfeige für mich. ich habe mich nach den 10 tagen wieder einigermaßen gefangen. die beziehung ging aber abhier an weiter den bach runter. ronald wollte helfen ich wollte aber als strafe, dass er mir so weh tut in einigensachen, nicht helfen lassen. ronald hatte nämlich gedacht ich bemitleide mich nur zu sehr selbst oder probiere ihm auszunutzen, wenn ich zu meinen eltern fahre und von ihm wünsche, dass er mir den haushalt abnimmt, wenn ich das noch nicht schafe. meine schwiegermonster ist da nicht ganz unschuld. irgendwann war ich immer mehr bei meinen eltern. zu hause war es katastrophal. ich war mal so sauer auf ihn, das ich ihm eine ohrfeige gegeben habe. das trommelfell ist bei ihm kaputt gegangen. das wollte ich gar nicht. oft wenn ich zu meinen eltern wollte ließ er mich nicht und meistens ging dabei irgend ein gegenstand zu bruch. ich fand die situation so schlimm und ich wußte nicht wohin. mutti sagte immer: geh nicht zum amt. so einfach ist das alles nicht. also blieb ich dann oft bei mutti. ich war psychisch so fertig, dass ich mich am abend in der küche zurückzog. mux mäuschen still. alles auch ronald mußte leiser als die nadel im Heuhaufen sein. die küche war dabei schön weit weg von benny´s schlaf raum. ich wollte unbedingt, dass er so lange wie möglich schläft, weil einschlafen immer so schwer bei ihm war und weil ich so fertig war. richtig konnte er das aber erst mit ca. 8-9 monaten (Apr. -Mai´05) ronald verurteilte mich statt mir zu helfen und zuverstehen, trost zu spenden. Beim frauenarzt wollte ich mir eine 5jahres spirale einsetzen lassen, dass mir ja nichts mehr passieren kann. auch wenn ich will. der riet mir davon ab und ich sollte erst mal die pille nehmen. zu weihnachten´04 zog ich dann gänzlich zu meinen eltern. ronald kam oft an. ich wieß ihn ab, meine mutter auch. nur papa hatte verständnis. mir gings nach wie vor richtig schlecht. kam mit benny nicht gut klar, weil ich selbst so erschöpft war. auch psychisch. ich fühlte mich wie ein versager. zum arzt wollte ich nicht nochmal, weil ich dort eh nicht so erzählen kann wie ich möchte. ich habe angst, die verstehen mich falsch und nehemen mir dann benny weg. obwohl ich jetzt weiß, dass sie ja keine chance haben, weil ich mir richtig mühe gebe und es benny besser geht als dem kind meiner freundin mit glücklicher beziehung. doch trotz dem denke ich immer noch so. die kennen mich nicht. wer weiß ob die was überbewerten. ich fühlte mich bei meinen eltern immer schlechter. weil die über mich bestimmten und es kam soweit, dass ich mich mit ronald besser verstand und dachte, ich hätte damals etwas überreagiert. und so zog ich zu ihm zurück. Benny kam mai´05 in die kita bis jan.´06 (bin mir sicher es war noch zu früh für die Kita). immer wieder gab es am wochenende streit. wie damals in der ersten zeit. gerade am Wochenende: weil ronald lieber ausschläft und ein wochenende Braucht (und ich?) , weil er gegen meine erziehung ist (die habe ich mir aber aus der literatur an gelasen und soviele gleiche meinungen können nicht falsch sein) und ich denke von anfang an eines streites habe ich verloren. Wenn wir uns gut verstehen sagt er ich bin eine gute mutter. ganz ganz oft aber bin ich die nicht. Nur weil ich kein fernsehen am tage erlaube ,sondern nur sandmann, weil ich ihm vor dem essen keine süßigkeiten mehr geben möchte, er aber schon. ich bin mittlerweile so frustriert das ich von 0 auf 100 bin. und dann schalte er ab. ohne das er versucht zu verstehen wie gebrandnarbt ich bin. Jetzt fragen sie sich warum das 2. kind? ich will mir beweisen, dass ich doch stillen kann. ich möchte nochmal das gefühl haben. ich will zeigen, dass ich aus meinen fehler mit benny, bzw. übertriebenen mutterliebe,gelernt habe. ich war bei benny viel zu ängstlich und unsicher und habe gar nicht mehr an mich selbst gedacht. ich muß für mich wissen, dass ich es kann. und ich wollte schon immer ein 2. kind, weil ich ein einzelkind bin und fand das immer doof. Um die Eisprungzeit hatte ich immer ein sehr starkes verlangen danach. Wir waren in einer partnertherapie und es sah alles danach aus, als ob die probleme eine frage der zeit wären und als wären die bei anderen paaren auch vorhanden. es wäre bloß eine sache des paargespräches und wir würden das schon schaffen. Nun ist es wieder so schlimm. er versteht mich nicht,egal was ich sage. ich bin von anfang an dran schuld. er nie. ständig streit um die erziehungsfrage. Benny leidet in den situationen sehr. weil die auch immer dann sind wenn ronald einen ganzen tag da ist. wenn ich jetzt weg gehen würde um uns alle zu schützen, hätte ich meine Familie und meine Freunde gegen mich. und so habe ich mich mit meinem starken verlangen nach einem 2. kind vom selben partner selber eingesperrt. zu der paartherapie gehe ich nicht mehr. an einem abend werden zu wenig probleme behandelt, die dann irgendwann doch wieder welche werden. es ist zu weit weg und ich bekomme benny nicht immer untergebracht. ich finde es jetzt so sinn los und kräfte raubend, wenn man der einzigste ist der kämpft. eigentlich wäre vieleicht abtreiben und ausziehen die beste lösung. aber das kann ich nicht. ich will dieses kind. ich werde auch dafür stark wie eine löwin sein. immer dann wenn ronald nicht da ist. weil wenn er mich anzweifelt werde ich fuchsteufels wild, weil ich mir soviel mühe gebe und es mir oft soviel kraft kostet. Sie wissen ja bestimmt wie schwer es ist, wenn man eltern hatte die einen gehauen haben, dass man sein eigenes kind nicht auch mit schlägen straft. liebe grüße ariane |
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