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| Die Sexual-Beratung Marion Kamm, 36 Jahre, geboren in München, lebt in fester Partnerschaft, ist psychologische Astrologin, Lebensberaterin und Astrojournalistin. In ihrer Tätigkeit als Beraterin hat sie sich in erster Linie auf Partnerschaftsthemen spezialisiert. Fundierte psychologische Kenntnisse (mehrere Semester Psychologie-Studium; Ausbildung in psychologischer Astrologie mit Beraterdiplom), sowie Einfühlungsvermögen und ein klarer Blick fürs Wesentliche und die Hintergründe sind ihre Stärken. Fragen zu den Themen Verhütung, Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt bitte an unseren 24-Stunden-Service richten oder in eines unserer Foren stellen. |
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Sehr geehrte Frau Kamm,
ich bin nun seid 11 Jahren mit meinem Mann zusammen und davon 2 Jahre verheiratet. Die ersten Jahre war unsere Beziehung sehr lebendig, wir haben viel unternommen, langwierige Krankheiten überstanden, haben uns manchmal heftig gestritten, aber immer wieder versöhnt und daraus gelernt und uns entwickelt. Aber seid unserer Heirat und der Geburt unseres Sohnes wird unsere Ehe immer langweiliger. Ich möchte sogar sagen, dass ich mich noch nie so einsam gefühlt habe, wie zuletzt. Wir wohnen wie in einer Zweck-WG, zusammen, aber jeder für sich. Man kümmert sich, versorgt sich, aber mehr auch nicht. Mein Mann war noch nie besonders gefühlsbetont, aber jetzt - es geht nichts mehr von ihm aus. Keine lieben Worte, nur selten Zärlichkeiten ... Morgens geht er zur Arbeit, ohne gemeinsames Frühstück, dafür fehlt ihm die Zeit, Henrik ist oft zur gleichen Zeit wach, und will versorgt werden, und es gibt ja einen Kaffe und geschmierte Brote bei Muttern (!), die wohnt ja nebenan, und ich habe mich geweigert, ihm das "Bütterchen" zu schmieren. Nach der Arbeit einen kurzen Kaffe und weiter gehts auf dem Hof. Zu Abend esse ich meistens mit unserem Sohn alleine, ich weiß ja nie, wann Männe wieder ins Haus kommt. Tja, und dann, wenn das Kind im Bett ist, geht der Fernseher an und seine Augen zu. Sex- und noch ein schöner ist eine Rarität geworden. Und das Tag ein Tag aus. Kann das alles sein? Ich fühl mich schon manchmal als alleinerziehend. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe ihm schon so oft gesagt, dass mir ein liebes Wort oder eine kleine liebe Geste so sehr fehlt, aber er reagiert nicht ein kleines bisschen darauf. Für Henrik nimmt er sich auch nur wenig Zeit und braucht quasi immer noch ein Antleitung für den Umgang mit ihm "ich muss ja auch nicht alles können, Du gehst ja auch nicht in den Stall" - ist dann sein Argument. Wir waren auch schon ohne Kind ein Wochenende verreist und vor kurzem mit dem Kleinen in Urlaub, aber meine Erwartungen waren umsonst. Was kann ich noch machen, wie können wir wieder Leben in unsere Ehe bringen? Ich möchte so gerne wieder Schmetterlinge im Bauch spüren. Vielen lieben Dank fürs "Zuhören" und auch für einen Rat. VG Annie |
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