Seite 1 von 10 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 93
  1. #1
    kleine_roni ist offline Jägermeister-Fetischistin
    Registriert seit
    09.08.2006
    Beiträge
    490

    Standard Geburtsbericht mit Saugglocke

    Hallo ins Forum,
    auch wenn meine Maus schon 9 Monate ist, möchte ich ein bisschen über die Geburt schreiben.

    Der ET war der 18.11.09 und da die Versorgung der Maus im Bauch nicht so gut war, bin ich vorsichtshalber schon ins Krankenhaus gekommen. Die üblichen "milden" Mittel zur Einleitung haben allerdings nichts genützt, so dass ich am Folgetag mit dem Wehentropf eingeleitet wurde.

    Das hat geholfen
    Zwar hatte ich den ganzen tag immer mal Wehen, aber in dem Moment, wo der Tropf dran war, gings richtig los....

    Die Wehen kamen in recht schnellen Abständen und schon nach 30 Minuten war mein MuMu 8 cm geöffnet. Nach weiteren 30 Minuten war er komplett auf! Also eine richtig flotte Sache.
    Zu diesem Zeitpunkt dachte ich immer noch, dass eine Geburt ja mindestens 8 Stunden dauert und ich war wirklich verzweifelt, wie ich diese Wehen noch 7 Stunden (so ungefähr zumindest hatte ich gedacht) aushalten soll - es ging wirklich Schlag auf Schlag! Und es tat auch wirklich richtig doll weh - wobei ich es noch ertragen konnte. An PDA oder Schmerzmittel habe ich nicht gedacht.
    Es war so, wie ich es mir auch vorgestellt hatte, extrem, aber machbar!

    Nun,
    auf meine Nachfrage, ob das jetzt wirklich noch Stunden dauert, meinte die Oberärztin :Nein, keine Stunde mehr (es war eine Ausländerin, die dachte, ich hätte gefragt, ob es noch EINE Stunde dauert )) )
    Da war ich dann erleichtert und das hat mir Mut und Kraft gegeben.

    Leider ging es nicht so super weiter, wie es angefangen hat. Die Maus ist irgendwann stecken geblieben, es ging nicht mehr weiter. Positionswechsel - hocken, knien, was auch immer - haben nichts gebracht, sie steckte fest!!
    Und dann kamen die Presswehen - mit einem Schlag, wie eine Lawine.
    Das Gefühl war einfach da - ich musste schieben - wie ein Drang (wie wenn man erbrechen muss - das kann man auch nicht stoppen).
    Mein Körper wollte jetzt, dass ich mitschiebe und das hab ich gemacht.. immer und immer wieder.
    Die Presswehen waren auch schmerzhaft, aber trotzdem besser zu ertragen, da ich jetzt mitarbeiten konnte. Das war besser, als die Wehen einfach so über wsich ergehen zu lassen.

    Naja, auch die Presswehen brachten nichts, die Maus steckte weiter fest. Ich sah dann die Ärztin mit der Schere kommen und hab voll Panik bekommen. Sie wollten bei der nächsten Wehe schneiden.
    Da hatte ich echt mal Angst - vor allem, dass die Wehe vielleicht nicht stark genug ist und ich alles merke.
    Aber, die Angst war umsonst. Ich habe nichts gemerkt. NICHTS. Ich habe ernsthaft geglaubt, dass die doch nicht geschnitten haben!

    Tja, ab dann war´s dann vorbei mit lustig. Die Herztöne wurden schlechter und Maus musste jetzt schnell raus. Also, Saugglocke herbei :(

    Leider war das Einführen sehr schmerzhaft (ich hatte immer noch keine PDA oder sonst irgendwas). Diese blöde Saugglocke ist beim Einführversuch immer wieder weggerutscht und jeder neue Versuch war echt schlimm. Mein Mann hat mir echt zur Seite gestanden, obwohl er zu dem zeitpunkt auch schon mitgenommen war; ich hatte da schon ziemlich Blut verloren..

    Naja, irgendwann hatten sie das blöde Teil dann angesetzt, meine Hebamme hat auf meinen Bauch gedrückt, ich habe gepresst wie irre und die Ärtzin mit der Saugglocke gezogen..

    ...und sie kam rausgeschossen!!

    Direkt in einem Schwall und war verschwunden - in den Schoß der Ärztin!
    Ich dachte allerdings auf den Boden, wusste ja nicht, dass die ein Tuch auf den Schoß hat für solche Fälle!
    Da war ich echt geschockt! Mein Baby ist auf den Boden gefallen!!

    Naja, war ja dann doch nicht so, aber das hab ich gar nicht richtig begriffen, war da ziemlich neben der Spur.
    Die Nabelschnur wurde schnell durchgeschnitten und sie wurde abgesaugt und kam dann zu mir. Nach einigen Minuten haben wir dann gemerkt, dass wir noch gar nicht wissen, was es denn jetzt ist!!!

    Das war uns gar nicht wichtig und wir haben auch nicht dran gedacht. Nun ja, wir haben dann das Handtuch wieder entwickelt und unsere Tochter auf der Welt begrüßt!!

    Leider war das unangenehme noch nicht zu Ende. Die Maus hat beim rasanten Rausrutschen einmal komplett den Geburtskanal zerrissen - und das musste genäht werden.

    Naja, schön ist echt was anderes.
    Das Nähen des Dammschnitts ging flott und tat auch weniger weh. Der Scheideriss war allerdings echt hart. Zumal die Maus ja schon auf der Welt war und ich die Schnauze voll hatte von den Schmerzen und meine Ruhe wollte....
    und dann nähen die da nochmal 45 Minuten an mir rum. Es kam mir vor wie 3 Stunden.
    Ich hatte die Maus im Arm und konnte sie nicht halten, so Schmerzen hatte ich.. Ich wollte nur noch, dass sie jemand wegnimmt und lag heulend in den Armen meines Mannes...

    Dieses dumme Nähen ist auch wirklich das schlimmste gewesen, zumal ich meiner Tochter da nicht gerecht werden konnte. Ich konnte nicht schmusen und kuscheln, konnte sie nicht anlegen - ich war nicht dazu in der Lage.
    Das tut mir im Nachhinein auch echt leid -ä aber es ist nicht zu ändern.

    Alles in allem war gerade das Ende der Geburt sehr schlimm und ich habe auch jetzt noch Tage, in denen mich das ziemlich fertig macht. Der Gedanke an ein 2. Kind ist ziemlich weit weggeschoben...
    Ich lag eine Woche im Krankenhaus, meine Innenoberschenkel waren komplett grün und blau,
    die Narbe tat weh und tut es bis heute und ich habe massive Probleme mit der Beckenbodenmuskulatur; kann teilweise den Urin nicht halten!!

    Tja,
    ich will niemandem Angst machen, im Gegenteil. Ich bin stolz auf mich, dass ich das alles geschafft habe, und bis zum Zeitpunkit der Geburt würde ich alles wieder mitmachen - nur das Nähen nurnoch mit Betäubung!!!

    Es ist recht viel geworden,
    ich danke euch für´s Lesen und freue mich über Kommentare!

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Geburtsbericht mit Saugglocke

    aloso: ich hatte vor knapp 18 jahren selber eine Vakuumentbindung -allerdings habe ich einen Menschen geboren, keine MAUS. Ich habe als Schülerin etliche Vakuumgeburten miterlebt und dabei geholfen- dass ein Kind (von MÄUSEN nicht zu reden) dabei herausschießt und auf den Boden fällt- also das klingt echt wie eine Räuberpistole......der 1. April ist dieses Jahr schon vorbei. Zeig mir die Saugglocke, die auf den Kopf einer MAUS passt- ein Fingerhut vielleicht.

  3. #3
    Avatar von Kerstin79
    Kerstin79 ist offline Carpal Tunnel
    Registriert seit
    20.05.2003
    Beiträge
    4.121

    Standard Re: Geburtsbericht mit Saugglocke

    Huhu, bin zufällig über deinen Geburtsbericht gestolpert und sofort kamen Erinnerungen hoch: meine erste Geburt lief fast haargenauso ab. Ich empfand es eher als Gemetzel als als Geburt und diese schnelle "Herausreissen" des Kindes fand ich furchtbar. Hatte auch eine übelste Geburtsverletzung, die mir lange zu schaffen gemacht hat und in Vollnarkose genäht wurde (weil es so viel war und ich am Ende meiner Kräfte). Trotz allem bin ich wieder schwanger geworden, mein Sohn kam dann aber 7 Wochen zu früh per KS. Seitdem darf ich nur noch per KS entbinden und obwohl ich einer "normalen" Geburt nachtrauere, bin ich auf einer Seite ganz erleichtert, dass ich sowas wie mit der Saugglocke nicht nochmal erleben muss. Ich hoffe, du schaffst es auch, darüber hinwegzukommen und alles wird gut. Alles Liebe für dich und deine Maus!
    Kerstin
    + ihre drei Mäuse (9, 7 und 2 Jahre) + und Krümel Nr.4 unterwegs :liebe:

  4. #4
    Avatar von Kerstin79
    Kerstin79 ist offline Carpal Tunnel
    Registriert seit
    20.05.2003
    Beiträge
    4.121

    Standard Re: Geburtsbericht mit Saugglocke

    Zitat Zitat von Betthupferl Beitrag anzeigen
    aloso: ich hatte vor knapp 18 jahren selber eine Vakuumentbindung -allerdings habe ich einen Menschen geboren, keine MAUS. Ich habe als Schülerin etliche Vakuumgeburten miterlebt und dabei geholfen- dass ein Kind (von MÄUSEN nicht zu reden) dabei herausschießt und auf den Boden fällt- also das klingt echt wie eine Räuberpistole......der 1. April ist dieses Jahr schon vorbei. Zeig mir die Saugglocke, die auf den Kopf einer MAUS passt- ein Fingerhut vielleicht.
    Was ist denn das für`n dämlicher Kommentar? Den hättest du ruhig für dich behalten können...
    Nicht für ungut.
    Kerstin
    + ihre drei Mäuse (9, 7 und 2 Jahre) + und Krümel Nr.4 unterwegs :liebe:

  5. #5
    Avatar von neuerdings
    neuerdings ist offline bald fertig!
    Registriert seit
    29.06.2009
    Beiträge
    479

    Standard Re: Geburtsbericht mit Saugglocke

    kann mich kleine Roni anschließen.

    meine Wehen haben 26 Stunden gedauert, das war alles auszuhalten.
    Nach 23h Presswehen. Wenig später Geburtsstillstand.

    Ich bekam einen Tropf mit der Begründung: "ich sei müde".

    Daraufhin wurden die Herztöne schlecht.
    Es kam auch zur Glocke. Das war so brutal, dass ich einen Moment dachte, ich sterbe jetzt. Und es war mir völlig egal, weil ich dachte, dann hört dieser Mordsschmerz auf.

    Des Rätsels Lösung: der kleine Mann hatte sich mehrfach in seine Nabelschnur gewickelt und konnte nicht tiefer treten. Hätte man das als Geburtshelfer nicht erkennen müssen??? Sie haben ihn aus Beckenmitte "herausgerissen".
    Muss das sein, Frauen so zuzurichten???

    Bei mir auch stundenlange Flickarbeit. Von wegen, "das tut nicht weh, man hat ja dann sein Kind im Arm". Man liegt auf diesem beknackten Gyn-Stuhl und hat Schmerzen, man ist völlig fertig, und man hat ein Neugeborenes auf der Brust, dass man nicht mal ansehen kann in der Position. Ganz toll. Ich kriegte dann noch doofe Kommentare, als es mit dem Stillen nicht klappen wollte, waren ja auch schreckliche Voraussetzungen. Das hätte es echt nicht auch noch gebraucht.
    Blut verloren, so dass ich tagelang kollabiert bin beim Aufstehen,
    drei Wochen lang Schmerzmittel in höchster Dosierung genommen habe
    Probleme hatte, mich überhaupt zu freuen, dass ich ein Baby "bekommen habe".
    Stillen im Sitzen konnte man vergessen. Dadurch Probleme mit der Brust bekommen. Sitzen ging überhaupt erst nach 4 Wochen wieder.

    Baby hatte ein Riesen Hämatom am Kopf, war danach ganz gelb und schlapp vom abgebauten Blutfarbstoff, nach 14 Tagen war er leichter als bei Krankenhausentlassung...
    Wir haben um sein Leben gefürchtet.

    Ich habe noch heute Albträume von der Geburt, und zwar übelster Sorte, mit Todesangst.
    Es ist jeztt 6 Monate her.

    Von dem Narbengewebe am Damm und dem schief zusammengewachsenen Schambereich reden wir mal nicht länger. Ich muss heulen, wenn ich drüber nachdenke. Es tut immer noch superweh, wenn ich einfach auf dem Boden knie und mich auf die Fersen setze.
    Der Beckenboden ist auch total lädiert, ich mache Krankengymnastik speziell dafür.

    Ich möchte ganz sicher das nicht nochmal erleben. Sollte ich mich nochmal für ein Kind entscheiden, wird die Entbindung eine geplante Sectio werden. Diese Gewaltanwendung tue ich mir nicht noch mal an. Während ich das schreibe, laufen mir übrigens die Tränen runter.

    Man denkt vorher, es trifft einen nicht, man wird problemlos und leicht entbinden, weil man ein entspannter und tougher Mensch ist und sich auf das Kind freut.
    Und dann kommt alles total anders.
    Geändert von neuerdings (24.08.2010 um 09:35 Uhr)

  6. #6
    Avatar von Marie-Juana
    Marie-Juana ist offline will ein Kindi
    Registriert seit
    17.08.2010
    Beiträge
    170

    Standard Re: Geburtsbericht mit Saugglocke

    Zitat Zitat von Betthupferl Beitrag anzeigen
    aloso: ich hatte vor knapp 18 jahren selber eine Vakuumentbindung -allerdings habe ich einen Menschen geboren, keine MAUS. Ich habe als Schülerin etliche Vakuumgeburten miterlebt und dabei geholfen- dass ein Kind (von MÄUSEN nicht zu reden) dabei herausschießt und auf den Boden fällt- also das klingt echt wie eine Räuberpistole......der 1. April ist dieses Jahr schon vorbei. Zeig mir die Saugglocke, die auf den Kopf einer MAUS passt- ein Fingerhut vielleicht.
    Was soll das denn? Das ist ja wohl völlig daneben.


    Schwanger unterm Weihnachtsbaum


    Kuechenkraut
    Flashlight
    Knaeckebroed
    Frau Clementine
    Darkwitch 123
    Mit Frau Clementine fahre ich hoffentlich bald zusammen im September-Bus.

  7. #7
    kleine_roni ist offline Jägermeister-Fetischistin
    Registriert seit
    09.08.2006
    Beiträge
    490

    Standard Re: Geburtsbericht mit Saugglocke

    Zitat Zitat von Betthupferl Beitrag anzeigen
    aloso: ich hatte vor knapp 18 jahren selber eine Vakuumentbindung -allerdings habe ich einen Menschen geboren, keine MAUS. Ich habe als Schülerin etliche Vakuumgeburten miterlebt und dabei geholfen- dass ein Kind (von MÄUSEN nicht zu reden) dabei herausschießt und auf den Boden fällt- also das klingt echt wie eine Räuberpistole......der 1. April ist dieses Jahr schon vorbei. Zeig mir die Saugglocke, die auf den Kopf einer MAUS passt- ein Fingerhut vielleicht.

    Danke für diesen tollen Kommentar!!
    Ich benutze die Bezeichnung "Maus", da ich den Namen meines Kindes nicht nennen wollte.
    Und wie ich geschrieben habe, ist meine MAUS nicht auf den Boden gefallen, ich habe es nur gedacht!!
    Sie ist in den Schoß der Ärztin gerutscht, die direkt vor mir saß!

  8. #8
    kleine_roni ist offline Jägermeister-Fetischistin
    Registriert seit
    09.08.2006
    Beiträge
    490

    Standard Re: Geburtsbericht mit Saugglocke

    Zitat Zitat von neuerdings Beitrag anzeigen
    kann mich kleine Roni anschließen.

    meine Wehen haben 26 Stunden gedauert, das war alles auszuhalten.
    Nach 23h Presswehen. Wenig später Geburtsstillstand.

    Ich bekam einen Tropf mit der Begründung: "ich sei müde".

    Daraufhin wurden die Herztöne schlecht.
    Es kam auch zur Glocke. Das war so brutal, dass ich einen Moment dachte, ich sterbe jetzt. Und es war mir völlig egal, weil ich dachte, dann hört dieser Mordsschmerz auf.

    Des Rätsels Lösung: der kleine Mann hatte sich mehrfach in seine Nabelschnur gewickelt und konnte nicht tiefer treten. Hätte man das als Geburtshelfer nicht erkennen müssen??? Sie haben ihn aus Beckenmitte "herausgerissen".
    Muss das sein, Frauen so zuzurichten???

    Bei mir auch stundenlange Flickarbeit. Von wegen, "das tut nicht weh, man hat ja dann sein Kind im Arm". Man liegt auf diesem beknackten Gyn-Stuhl und hat Schmerzen, man ist völlig fertig, und man hat ein Neugeborenes auf der Brust, dass man nicht mal ansehen kann in der Position. Ganz toll. Ich kriegte dann noch doofe Kommentare, als es mit dem Stillen nicht klappen wollte, waren ja auch schreckliche Voraussetzungen. Das hätte es echt nicht auch noch gebraucht.
    Blut verloren, so dass ich tagelang kollabiert bin beim Aufstehen,
    drei Wochen lang Schmerzmittel in höchster Dosierung genommen habe
    Probleme hatte, mich überhaupt zu freuen, dass ich ein Baby "bekommen habe".
    Stillen im Sitzen konnte man vergessen. Dadurch Probleme mit der Brust bekommen. Sitzen ging überhaupt erst nach 4 Wochen wieder.

    Baby hatte ein Riesen Hämatom am Kopf, war danach ganz gelb und schlapp vom abgebauten Blutfarbstoff, nach 14 Tagen war er leichter als bei Krankenhausentlassung...
    Wir haben um sein Leben gefürchtet.

    Ich habe noch heute Albträume von der Geburt, und zwar übelster Sorte, mit Todesangst.
    Es ist jeztt 6 Monate her.

    Von dem Narbengewebe am Damm und dem schief zusammengewachsenen Schambereich reden wir mal nicht länger. Ich muss heulen, wenn ich drüber nachdenke. Es tut immer noch superweh, wenn ich einfach auf dem Boden knie und mich auf die Fersen setze.
    Der Beckenboden ist auch total lädiert, ich mache Krankengymnastik speziell dafür.

    Ich möchte ganz sicher das nicht nochmal erleben. Sollte ich mich nochmal für ein Kind entscheiden, wird die Entbindung eine geplante Sectio werden. Diese Gewaltanwendung tue ich mir nicht noch mal an. Während ich das schreibe, laufen mir übrigens die Tränen runter.

    Man denkt vorher, es trifft einen nicht, man wird problemlos und leicht entbinden, weil man ein entspannter und tougher Mensch ist und sich auf das Kind freut.
    Und dann kommt alles total anders.
    Oh man,
    lass dich mal drücken!

    Ich kann echt richtig mitfühlen, wie es dir geht. Habe am Anfang auch bei jedem Gedanken an die Geburt geheult. Die Tränen liefen und ich konnte nichts dagegen tun.
    Aber es ist besser geworden,
    jetzt, nach 9 Monaten hab ich das ganze einigermaßen weggesteckt. Träume zB nachts nichts mehr davon..

    Ich habe immer noch die leise Hoffnung, dass "untenrum" wieder alles okay wird, also die Beckenbodenmuskeln irgendwann wieder optimal funtionieren und auch normaler GV wieder ohne Zähne zusammenbeißen (am Anfang zumindest) möglich ist..

    Ich denke es geht dir auch so, dass man natürlich überglücklich ist mit dem kleinen Baby, aber ein fader Nachgeschmack trotzdem immer bleiben wird.

    Und ich stimme dir auch zu, dass die Wehen auszuhalten sind und im Nachhinein nicht ausschlaggebend waren, dass die Geburt so ein negatives Erlebnis war, sondern dieses aufgeliefert sein danach!

    Ich hoffe für uns beide, dass es aufwärts geht!

  9. #9
    kiri ist offline Veteran
    Registriert seit
    13.01.2006
    Beiträge
    1.572

    Standard Re: Geburtsbericht mit Saugglocke

    Sowas von einem blödem Kommentar.

    Meine Maus kam auch per Saugglockle und ich fand es auch heftig!!!!
    Kiri mit Mäusemädchen 03.2007 + Burgfäulein 04.2011

  10. #10
    kleine_roni ist offline Jägermeister-Fetischistin
    Registriert seit
    09.08.2006
    Beiträge
    490

    Standard Re: Geburtsbericht mit Saugglocke

    Tja,
    dumme Leute sterben nicht aus

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •