Ergebnis 1 bis 7 von 7

Thema: Domperidon

  1. #1
    Mplum ist offline Stranger
    Registriert seit
    10.08.2017
    Beiträge
    2

    Standard Domperidon

    Hallo,
    Ich habe von meiner Frauenärztin Domperidon zur Milchmengensteigerung erhalten (liegt beim Pumpen alle zwei bis drei Stunden pro Brust bei 10 Milliliter). Alles natürlich nach Absprache mit meiner Stillberaterin!

    Seit einer Woche nehme ich dreimal täglich 30 Milligramm und lasse mindestens 6 Stunden zwischen den Einnahmen verstreichen.

    Habt ihr andere Erfahrung gemacht bezüglich der Einnahme und der Menge? Gibt es jemanden der mit dem Medikament gute bzw gewinnbringende Erfahrungen gemacht hat?

    Ein hoffnungsvolles Danke schonmal :-)

  2. #2
    Avatar von lilofee75
    lilofee75 ist offline von Beruf Nachteule
    Registriert seit
    13.03.2009
    Beiträge
    25.465

    Standard Re: Domperidon

    Ich habe bei K2-K4 Domperidon genommen (80 mg, also 4 x 20, in Hochphasen auch mal 100 mg, 6 Monate lang, dann ausgeschlichen).
    Ich konnte übrigens nie viel pumpen, manche Frauen können einfach nicht wirklich gut pumpen, ich hatte auch unter Domperidon selten mehr als 30 ml beim Pumpen, konnte aber K2-4 voll stillen.


    Ich kann Dir gerne morgen eine PN schreiben, muss jetzt ins Bett.
    lilo
    Die Räuber 12/08 und 06/10,
    die Zwetschge 02/13
    und der kleine Frosch 09/15


    Paula, Tolalu

  3. #3
    Avatar von refrada
    refrada ist gerade online Endlich zu viert <3
    Registriert seit
    22.09.2014
    Beiträge
    1.552

    Standard Re: Domperidon

    Ich hab bei Kind 2 Domperidon genommen. Bei Kind 1 habe ich mir keine Gedanken gemacht, dass es nicht funktionieren könnte. Ich habe kaum Brustdrüsengewebe und werde daher nie ein Kind vollstillen können (Diagnose tubuläre Brust nach Geburt von Kind 2 von zwei verschiedenen Stillberaterinnen). Bei Kind 1 hab ich pro Pumpvorgang (alle 2 Stunden erst 20 Minuten pro Brust das Kind, danach pumpen) zwischen 5 und 30 ml als Gesamtmenge beider Brüste erreicht.

    Bei Kind 2 habe ich direkt nach der Geburt mit 30 mg Domperidon begonnen. Dazu habe ich noch aktivierte Bockshornkleekapseln genommen. In der Zeit habe ich zwischen 60 und 100 ml erreicht, bei gleicher Vorgehensweise (erst Kind, dann Pumpe). Eine Flasche gab es dann immer noch hinterher.

    Bei Kind 1 hab ich nach 3 Monaten aufgegeben, bei Kind 2 wurde ich nach 5 Monaten krank und das bisschen Milch war weg.

    Dass die Dosis noch gesteigert werden konnte, wusste ich bisher nicht. Ich dachte 30 mg sind die Maximaldosis.

    Ich wünsche dir alles Gute.
    Zwei fest an der Hand (*28.09.2013 & *24.05.2016) und
    zwei tief im Herzen (09/14 [12.Ssw] & 02/15 [10.Ssw]).



  4. #4
    Mplum ist offline Stranger
    Registriert seit
    10.08.2017
    Beiträge
    2

    Standard Re: Domperidon

    Danke für eure Antworten. Bin ein bisschen mutlos da sich keine Steigerung bemerkbar macht. Wie lange dauert es denn im Durchschnitt bis bis man einen positiven Effekt bemerkt?

  5. #5
    Avatar von lilofee75
    lilofee75 ist offline von Beruf Nachteule
    Registriert seit
    13.03.2009
    Beiträge
    25.465

    Standard Re: Domperidon

    Zitat Zitat von Mplum Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten. Bin ein bisschen mutlos da sich keine Steigerung bemerkbar macht. Wie lange dauert es denn im Durchschnitt bis bis man einen positiven Effekt bemerkt?
    Domperidon ist ja eigentlich ein Medikament gegen Übelkeit. Es hat eine Erhöhung des Prolaktinsspiegels als Nebenwirkung (häufige Nebenwirkung). Das funktioniert also nicht immer, aber sehr oft.

    Wenn man schon eine Weile stillt, klappt es leider oft nicht mehr so gut. Ich habe Domperidon beim 1. Kind nach 5 Wochen auch versucht, konnte aber keine Steigerung der Milchmenge erreichen. Bei Kind 2 habe ich es unmittelbar nach der Geburt genommen.

    Bei Kind 3 und 4 ebenfalls. Bei Kind 4 habe ich 30 mg Tagesgesamtdosis genommen, ich hatte von Kind zu Kind ein bißchen mehr Milch.

    Ähnlich wie bei Refrada ist mein Problem, dass ich zu wenig milchbildendes Gewebe habe (bei mir aufgrund einer OP). Zusätzlich habe ich wohl auch ein paar zerstörte Milchgänge und rechts keinen Milchspendereflex (deshalb habe ich immer erst links angestillt und dann "umgedockt", dann hat es funktioniert).

    Bei Kind 1 musste ich immer zufüttern, Kind 2-4 konnte ich alle Vollstillen. Ich musste allerdings in den ersten 6 Monaten oft stündlich stillen und nachts auch 3-4 mal. Mir war es das Wert, das muss man halt für sich entscheiden.

    Ich habe manchmal an der rechten Seite gepumpt, während mein 2. Kind an der linken getrunken hat und konnte dabei unter Domperidon 70-90 ml pumpen. Nur mit der Pumpe alleine habe ich nie mehr als 35-40 ml pumpen können.

    Zusätzlich zu Domperidon habe ich übrigens noch Gaißrautentrophen genommen. Die Tropfen bekommt man allerdings in Deutschland kaum wo, ich hatte sie aus der Schweiz.

    Gewichtsmäßig waren meine Kinder alle am unteren Limit (auch der 1., der ja Flasche dazubekommen hat). Ich bin aber auch schlank und war wohl auch ein sehr zierliches Baby. In der Stillzeit waren sie alle meistens gut zufrieden und die Windeln waren immer ausreichend naß. Das Geburtsgewicht hatte bei mir kein Kind mit 6 Monaten verdoppelt, der Kinderarzt war da glücklicherweise entspannt.

    Meinen Jüngsten habe ich jetzt tatsächlich 23 Monate gestillt, hätte ich nie für möglich gehalten!


    Alles Gute, Dir!
    lilo
    Die Räuber 12/08 und 06/10,
    die Zwetschge 02/13
    und der kleine Frosch 09/15


    Paula, Tolalu

  6. #6
    Avatar von refrada
    refrada ist gerade online Endlich zu viert <3
    Registriert seit
    22.09.2014
    Beiträge
    1.552

    Standard Re: Domperidon

    Zitat Zitat von Mplum Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten. Bin ein bisschen mutlos da sich keine Steigerung bemerkbar macht. Wie lange dauert es denn im Durchschnitt bis bis man einen positiven Effekt bemerkt?
    Gegenfrage:
    Wie alt ist dein Kind? Seit wann nimmst du die Tabletten? Machst du sonst noch etwas zur Steigerung?

    Ich denke, dass ich das erste Mal in der 3. Lebenswoche die 60 ml geschafft hab. ABER mein Milcheinschuss kam bei beiden Kindern erst 5-7 Tage nach der Geburt und auch nur schleppend. Bei Kind 2 hab ich mir dann keinen Stress mehr gemacht (bei Kind 1 war es eine Qual mit dem Stillen, weil ich dachte ich mach was falsch). Bei Kind 2 hab ich mich über jeden ml gefreut den ich dem Kind zu trinken geben konnte und hab mich durch die Diagnose mit mir und der Flasche versöhnt.
    Zwei fest an der Hand (*28.09.2013 & *24.05.2016) und
    zwei tief im Herzen (09/14 [12.Ssw] & 02/15 [10.Ssw]).



  7. #7
    Wunderkind3 ist offline Stranger
    Registriert seit
    24.04.2016
    Beiträge
    4

    Standard Re: Domperidon

    Hallo, ich habe vor 8 Wochen mein 3 Kind bekommen. Alles lief super, wie auch bei Kind 2 und auf einmal habe ich wieder zu wenig Milch. Ich trinke 2 Flaschen Hefeweizen (Alkoholfrei) am Tag, 1 Liter Stilltee und mindestens noch 1.5 Liter Wasser. Ich verstehe nicht, dass es in den ersten Wochen immer so super läuft und dann auf einmal habe ich zu wenig Milch. Bei Kind 2 habe ich dann Domperidon genommen durchgehen bis sie 16 Monate war. Würdet ihr dass nun wieder tun? Ich bin echt am verzweifeln.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •