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  1. #1
    Gast

    Standard Unterstützung oder Druck?

    Einige von Euch kennen mich ja.

    Ich habe 2 Töchter, nur eine davon habe ich selbst geboren. Leider hat das Stillen aus vielen verschiedenen Gründen nicht geklappt.

    Mein Mann hat weiterhin einen starken Kinderwunsch. Ich wünsche mir ebenfalls ein weiteres Kind; nächstes Jahr sollte es hoffentlich mit einer Schwangerschaft klappen.

    Nun mein vorschwangerschaftliches Stillproblem:

    Mein Mann hat sich mit der Thematik "Stillen" sehr stark auseinandergesetzt, und er ist mittlerweile ein sehr versierter und engagierter Stillbefürworter. Er ist sauer, dass Ärzte, Hebamme und Schwestern viel bei der Stillbeziehung zwischen meiner Tochter und mir versaut haben. Ihm ist es sehr wichtig, dass ich unser nächstes Kind stillen werde. Möglichst so lange, bis es in den Kiga geht (ich will da abwarten; es steht mir frei, abzustillen, wenn ich nicht mehr kann/will ). Er meint (und ist zu dieser Meinung gekommen, nachdem er Fachliteratur in rauen Mengen verschlungen hat), dass es klappen muss und er ist zutiefst deprimiert darüber, was unsere ersten 2 Kinder alles nicht hatten.

    Mein Problem: Ich will auch unbedingt stillen, aber ich weiß nicht, wie es laufen wird (beim noch nicht mal gezeugten Kind ).
    Ich habe das Gefühl, dass mein Mann so von der Sache überzeugt ist, dass er mich übersieht. Ich fühle mich mittlerweile massiv unter Druck gesetzt.

    Kann mir jemand raten, wie ich mit meinem Mann umgehen kann?

    Danke!

  2. #2
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    Standard Re: Unterstützung oder Druck?

    Weißte was? Wenn es soweit ist, kommste her und wir schicken unsere beiden Hübschen mal auf ein Bier in die örtliche Kneipe...datt wird dann schon geradegerückt :D

    Liebe Grüße Anja
    Kinder bringen Farbe ins Leben


    Paul 06/02, Lea-Maria 08/03, Kurt und Johann 02/05,
    Gustav 04/07 und Clara-Louisa 02/09

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Unterstützung oder Druck?

    Zitat Zitat von elfenbeinchen Beitrag anzeigen
    Weißte was? Wenn es soweit ist, kommste her und wir schicken unsere beiden Hübschen mal auf ein Bier in die örtliche Kneipe...datt wird dann schon geradegerückt :D

    Liebe Grüße Anja
    Das würde mir helfen.

    Ich habe mir zu kinderlosen Zeiten nicht träumen lassen, mit meinem Mann alle 14 Tage über ein ungezeugtes Kind zu streiten.

  4. #4
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    Standard Re: Unterstützung oder Druck?

    Da frägt sich doch, wer da im Hormonstau steckt.... *feix*

    Spätestens wenn ER zunimmt und seltsame Sachen ißt, würde ich mir vielleicht Gedanken machen...aber zur Not...=> http://www.saez.ch/pdf/2000/2000-20/2000-20-438.pdf

    *duckundweg*

    Liebe Grüße Anja
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    Paul 06/02, Lea-Maria 08/03, Kurt und Johann 02/05,
    Gustav 04/07 und Clara-Louisa 02/09

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Unterstützung oder Druck?

    Zitat Zitat von elfenbeinchen Beitrag anzeigen
    Da frägt sich doch, wer da im Hormonstau steckt.... *feix*

    Spätestens wenn ER zunimmt und seltsame Sachen ißt, würde ich mir vielleicht Gedanken machen...aber zur Not...=> http://www.saez.ch/pdf/2000/2000-20/2000-20-438.pdf

    *duckundweg*

    Liebe Grüße Anja

    DAS druck ich ihm aus!!

    Was hätte Dein Mann gesagt, wenn Du eines Tages keine Lust mehr aufs Stillen gehabt hättest? Hätte er das geschluckt?

    Und: Wann ist krabbes wieder da? An sie habe ich eine andere Frage.

  6. #6
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    Standard Re: Unterstützung oder Druck?

    Ich glaub er hätte auch nix gesagt wenn ich für die Flasche gewesen wäre, für Klinikgeburt, für extra Bett.
    Er akzeptiert es so wie es ist und findet es gut. Er ist noch nie auf die Idee gekommen es anders zu machen :D

    Ja, ja die Krabbe krebst, glaub ich, gerade in Berlin rum.

    Liebe Grüße Anja
    Kinder bringen Farbe ins Leben


    Paul 06/02, Lea-Maria 08/03, Kurt und Johann 02/05,
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  7. #7
    Avatar von Jaanu
    Jaanu ist offline + 38.500 Beiträge ;)
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    Standard Re: Unterstützung oder Druck?

    interessant!

    "We are what we repeatedly do. Excellence then is not an act, but a habit." - Aristoteles


    06 10


  8. #8
    Darla ist offline Luxusweib
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    Standard Re: Unterstützung oder Druck?

    Ich habe es damals als wahnsinnigen Druck empfunden, daß Mann und meine ansonsten herzallerliebste Schwiegermutter mir immer und immer und immer wieder gesagt haben, ich müsse stillen, Stillen sei das Beste, jede Frau kann stillen, mindestens 6 Monate, blablablabla.

    Die haben mich so kirre gemacht, daß ich irgendwann nur noch genervt gesagt habe, es sei mein Kind und vor allem mein Körper (und *ich* würde schließlich schon die Schwangerschaft mehr oder minder klaglos hinnehmen) und wenn ich noch ein Wort über das Stillen hören würde, dann würde ich es noch nicht mal versuchen. Punkt! Danach war Ruhe.

    Unterstützung ist ja schön und gut, aber es ist mein Körper, zu 50% mein Kind und mit Druck erreicht man bei mir eher das Gegenteil. Und dieses ganze "Jede Frau kann stillen"-Gefasel hat den Effekt gehabt, daß ich bei Kira total hibbelig war und es aufgrund körperlicher "Unzulänglichkeiten" anfangs nur mit Hütchen ging. Diese zweieinhalb Tage bis zu den Hütchen, war ich die unglücklichste Frau auf dem Planeten, denn schließlich kann ja jede Frau stillen. Nur ich konnte nicht. Bis mir halt die kompetenten Schwestern im KH geholfen haben.

    Fazit: Unterstützung ist eine gute und feine Sache, Druck eher kontraproduktiv.
    Liebe Grüße
    Darla

    http://possumswelt.wordpress.com
    http://wsdha.de/ - das Neue:-)

  9. #9
    Avatar von jonna75
    jonna75 ist offline Poweruser
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    7.025

    Standard Re: Unterstützung oder Druck?

    Lasst das Ganze erst einmal auf Euch zukommen. Ob das Stillen klappt oder nicht, hängt ja noch nicht einmal von Dir ab, sondern vom Baby!
    jonna :)
    mit schulkind 2007

  10. #10
    Gast

    Standard Re: Unterstützung oder Druck?

    Zitat Zitat von Darla Beitrag anzeigen
    Ich habe es damals als wahnsinnigen Druck empfunden, daß Mann und meine ansonsten herzallerliebste Schwiegermutter mir immer und immer und immer wieder gesagt haben, ich müsse stillen, Stillen sei das Beste, jede Frau kann stillen, mindestens 6 Monate, blablablabla.

    Die haben mich so kirre gemacht, daß ich irgendwann nur noch genervt gesagt habe, es sei mein Kind und vor allem mein Körper (und *ich* würde schließlich schon die Schwangerschaft mehr oder minder klaglos hinnehmen) und wenn ich noch ein Wort über das Stillen hören würde, dann würde ich es noch nicht mal versuchen. Punkt! Danach war Ruhe.

    Unterstützung ist ja schön und gut, aber es ist mein Körper, zu 50% mein Kind und mit Druck erreicht man bei mir eher das Gegenteil. Und dieses ganze "Jede Frau kann stillen"-Gefasel hat den Effekt gehabt, daß ich bei Kira total hibbelig war und es aufgrund körperlicher "Unzulänglichkeiten" anfangs nur mit Hütchen ging. Diese zweieinhalb Tage bis zu den Hütchen, war ich die unglücklichste Frau auf dem Planeten, denn schließlich kann ja jede Frau stillen. Nur ich konnte nicht. Bis mir halt die kompetenten Schwestern im KH geholfen haben.

    Fazit: Unterstützung ist eine gute und feine Sache, Druck eher kontraproduktiv.
    In Deine damalige Seelenlage kann ich mich gut einfühlen. Meine Verwandtschaft (die von meiner Seite) ist auch sehr fürs Stillen, und ich fand es schon in der 1. Schwascha unangenehm, dass eine enorme Erwartungshaltung auf mir lastete.
    Eine Tante spricht bis heute nicht mit mir, weil ich nicht bzw. nur kurz gestillt habe. Aber auf den Kontakt kann ich dann auch verzichten.

    Ich könnte mir vorstellen, dass ich aus Trotz irgendwann so weit wäre, es nicht mehr probieren zu wollen.

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