Einige von Euch kennen mich ja.

Ich habe 2 Töchter, nur eine davon habe ich selbst geboren. Leider hat das Stillen aus vielen verschiedenen Gründen nicht geklappt.

Mein Mann hat weiterhin einen starken Kinderwunsch. Ich wünsche mir ebenfalls ein weiteres Kind; nächstes Jahr sollte es hoffentlich mit einer Schwangerschaft klappen.

Nun mein vorschwangerschaftliches Stillproblem:

Mein Mann hat sich mit der Thematik "Stillen" sehr stark auseinandergesetzt, und er ist mittlerweile ein sehr versierter und engagierter Stillbefürworter. Er ist sauer, dass Ärzte, Hebamme und Schwestern viel bei der Stillbeziehung zwischen meiner Tochter und mir versaut haben. Ihm ist es sehr wichtig, dass ich unser nächstes Kind stillen werde. Möglichst so lange, bis es in den Kiga geht (ich will da abwarten; es steht mir frei, abzustillen, wenn ich nicht mehr kann/will ). Er meint (und ist zu dieser Meinung gekommen, nachdem er Fachliteratur in rauen Mengen verschlungen hat), dass es klappen muss und er ist zutiefst deprimiert darüber, was unsere ersten 2 Kinder alles nicht hatten.

Mein Problem: Ich will auch unbedingt stillen, aber ich weiß nicht, wie es laufen wird (beim noch nicht mal gezeugten Kind ).
Ich habe das Gefühl, dass mein Mann so von der Sache überzeugt ist, dass er mich übersieht. Ich fühle mich mittlerweile massiv unter Druck gesetzt.

Kann mir jemand raten, wie ich mit meinem Mann umgehen kann?

Danke!