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  1. #1
    Freches_Ding ist offline Stranger
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    Standard verzweifelter Babysitter

    gleich vorweg für alle, die keine Zeit haben: dieser Text könnte lang werden ;-)

    Als Mutter von 2 Mädels, 8 und 12 Jahre, bin ich schon lang durch die Trotzphasen durch und bin da heilfroh drüber.

    Nun passe ich aber regelmässig auf die Zwerge einer Nachbarin auf, damit diese wenigstens auf 400 Euro-Basis arbeiten gehen kann. Ihre Mädels sind grade 4 und grade 3 geworden.

    Heute hat es sich also zugetragen, dass ich gegen 16.30 Uhr rüberging um wieder einmal aufzupassen.

    Habe bei ihrer Grossen ein bisschen verklebtes Haare festgestellt und mich entschlossen, dass ich ein wenig früher das Abendbrot für die Kinder mache um die beiden danach noch in die Wanne stecken zu können.

    Es gab dann gegen 17.30 Uhr essen, beide haben gegessen bis sie satt waren (aufessen gibt es bei mir nicht, weil ich das als Kind auch immer gehasst habe), habe beide danach in die Badewanne gesteckt, ein wenig plantschen lassen, dann Haare gewaschen, Schaumkronen-Frisuren gemacht.... die Kinder rausgeholt, abgetrocknet, angezogen, die kleinen Gesichtchen eingecremt, Haare gekämmt- sie waren super lieb trotz Zickenalter, alles war bestens.
    Sie durften dann noch ne Folge Spongebob Schwammkopf gucken und danach hab ich mit beiden Zähne geputzt.

    Es war alles andere als stressig oder unruhig.

    Als ihre Mama dann um 19 Uhr nach Hause kam, hätte sie die beiden Kleinen eigentlich nur noch ins Bett bringen brauchen....


    hätte....

    eigentlich.....

    Und nun beginnt der Stress

    "Mama, ich hab noch HUNGER!"
    "Manu hat uns nichts zu essen gegeben!"

    Ich verliess die Situation- musste ja meinen beiden Zwergen auch noch was zu essen machen.

    Die Mama der beiden weiss natürlich, dass ihre Kinder bei mir gut aufgehoben sind- da brauch ich mir Gott sei dank keinen Kopf machen.

    Aber sie erzählte mir eben auch noch (per ICQ), dass ihre Grosse mich verflucht hätte, erzählte, dass ich sie verhungern lasse.

    Auch wenn ich weiss, dass sie es nicht macht um mich bei ihrer Mutter schlecht zu machen (mich ins schlechte Licht rücken will), ärgere ich mich doch darüber.

    Und frage mich: was kann ich besser machen? Soll ich ihr morgen Abend, wenn ich wieder aufpasse einfach mal (Rache ist süss) 5 Brote schieren und sagen: "du bleibst so lange sitzen bis du aufgegessen hast oder Mama wieder da ist!" (Ich würde dann extra etwas später Abendbrot machen, damit das arme Kind nicht soooo lange da sitzen muss)

    Irgendwie muss sie ja lernen, dass sie mich nicht so in die Pfanne hauen kann und darf und ich so eine Anschuldigung weder gut finde noch auf mich sitzen lasse.

    Aber wie bringt man das einem "fremden" (nicht eigenem) Kind bei???

    Um die betreffende Situation noch mal genau zu schildern:

    Alles war gut bis Mama kam... ich war am Abwaschen, die Kinder haben geholfen abzutrocknen, die Mama der beiden hat auch noch schnell geholfen. Meine beiden Mädels hab ich schon mal nach Hause geschickt. Dann sollten die Zwerge sich noch 5 Minuten auf die Couch kuscheln, damit wir Erwachsenen schnell noch eine zusammen auf dem Balkon rauchen können und prompt ging das Geschrei los: "Ich hab Hunger! Manu hat mir nichts zu essen gegeben!" Sie hat sich da richtig reingesteigert- strampelte auf der Couch rum, schrie richtig laut (als obs dadurch wahrer wird)... eben voll trotzig

    Wie man bei den eigenen Kindern reagiert- weiss ich.... aber was um Himmels Willen soll man bloss bei gehüteten machen???

    Über hlfreiche Tips bin ich sehr dankbar

    LG Manu

  2. #2
    Florima ist offline old hand
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    Standard Re: verzweifelter Babysitter

    Zitat Zitat von Freches_Ding Beitrag anzeigen
    gleich vorweg für alle, die keine Zeit haben: dieser Text könnte lang werden ;-)

    Als Mutter von 2 Mädels, 8 und 12 Jahre, bin ich schon lang durch die Trotzphasen durch und bin da heilfroh drüber.

    Nun passe ich aber regelmässig auf die Zwerge einer Nachbarin auf, damit diese wenigstens auf 400 Euro-Basis arbeiten gehen kann. Ihre Mädels sind grade 4 und grade 3 geworden.

    Heute hat es sich also zugetragen, dass ich gegen 16.30 Uhr rüberging um wieder einmal aufzupassen.

    Habe bei ihrer Grossen ein bisschen verklebtes Haare festgestellt und mich entschlossen, dass ich ein wenig früher das Abendbrot für die Kinder mache um die beiden danach noch in die Wanne stecken zu können.

    Es gab dann gegen 17.30 Uhr essen, beide haben gegessen bis sie satt waren (aufessen gibt es bei mir nicht, weil ich das als Kind auch immer gehasst habe), habe beide danach in die Badewanne gesteckt, ein wenig plantschen lassen, dann Haare gewaschen, Schaumkronen-Frisuren gemacht.... die Kinder rausgeholt, abgetrocknet, angezogen, die kleinen Gesichtchen eingecremt, Haare gekämmt- sie waren super lieb trotz Zickenalter, alles war bestens.
    Sie durften dann noch ne Folge Spongebob Schwammkopf gucken und danach hab ich mit beiden Zähne geputzt.

    Es war alles andere als stressig oder unruhig.

    Als ihre Mama dann um 19 Uhr nach Hause kam, hätte sie die beiden Kleinen eigentlich nur noch ins Bett bringen brauchen....


    hätte....

    eigentlich.....

    Und nun beginnt der Stress

    "Mama, ich hab noch HUNGER!"
    "Manu hat uns nichts zu essen gegeben!"

    Ich verliess die Situation- musste ja meinen beiden Zwergen auch noch was zu essen machen.

    Die Mama der beiden weiss natürlich, dass ihre Kinder bei mir gut aufgehoben sind- da brauch ich mir Gott sei dank keinen Kopf machen.

    Aber sie erzählte mir eben auch noch (per ICQ), dass ihre Grosse mich verflucht hätte, erzählte, dass ich sie verhungern lasse.

    Auch wenn ich weiss, dass sie es nicht macht um mich bei ihrer Mutter schlecht zu machen (mich ins schlechte Licht rücken will), ärgere ich mich doch darüber.

    Und frage mich: was kann ich besser machen? Soll ich ihr morgen Abend, wenn ich wieder aufpasse einfach mal (Rache ist süss) 5 Brote schieren und sagen: "du bleibst so lange sitzen bis du aufgegessen hast oder Mama wieder da ist!" (Ich würde dann extra etwas später Abendbrot machen, damit das arme Kind nicht soooo lange da sitzen muss)

    Irgendwie muss sie ja lernen, dass sie mich nicht so in die Pfanne hauen kann und darf und ich so eine Anschuldigung weder gut finde noch auf mich sitzen lasse.

    Aber wie bringt man das einem "fremden" (nicht eigenem) Kind bei???

    Um die betreffende Situation noch mal genau zu schildern:

    Alles war gut bis Mama kam... ich war am Abwaschen, die Kinder haben geholfen abzutrocknen, die Mama der beiden hat auch noch schnell geholfen. Meine beiden Mädels hab ich schon mal nach Hause geschickt. Dann sollten die Zwerge sich noch 5 Minuten auf die Couch kuscheln, damit wir Erwachsenen schnell noch eine zusammen auf dem Balkon rauchen können und prompt ging das Geschrei los: "Ich hab Hunger! Manu hat mir nichts zu essen gegeben!" Sie hat sich da richtig reingesteigert- strampelte auf der Couch rum, schrie richtig laut (als obs dadurch wahrer wird)... eben voll trotzig

    Wie man bei den eigenen Kindern reagiert- weiss ich.... aber was um Himmels Willen soll man bloss bei gehüteten machen???

    Über hlfreiche Tips bin ich sehr dankbar

    LG Manu
    DIe Große möchte nur mehr aufmerksamkeit von Ihrer Mutter, sonst nichts. Sie macht das nicht um dich zu ärgern, sondern nur damit die Mama merkt, Hey, ich bin auch noch da".

    Für die Kinder ist das eine große Umstellung das ihre Mutter wieder arbeiten geht.

    Das andere muss/soll die Mutter klären mit der großen, das man das nicht macht.

  3. #3
    LotteB ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: verzweifelter Babysitter

    Sehe ich anders. Auch als Babysitter hat man seine Grenzen und auch als Babysítter darf man die gegenüber den Kindern wahren. Ich würde (am besten im Beisein und nach Absprache mit der Mutter) auch den Kindern der Nachbarin gegenüber unmissverständlich aussprechen, dass Lügen und austricksen mich zornig machen und dass ich mir das nicht gefallen lasse.

    Und ich würde da wirklich schauen, wie weit du mit der Mutter der Kinder zusammenarbeiten kannst, in dem Sinne, dass sie das nächste Mal, wenn so eine Situation auftritt, dem Kind die Grenze setzt und klipp und klar sagt, dass sie weiß, dass das, was das Kind behauptet, nicht stimmt. Nach dem Motto "Ich sehe, dass du grad mehr Mama brauchst, aber das ist der falsche Weg, das zu bekommen".

    Wahrscheinlich fühlt sich das Kind wirklich zu kurz gekommen, so dass ich auch schauen würde, ob man an der "Mama-kommt-nach-Hause"-Situation etwas so ändern kann, dass das nicht mehr so ist. Ich hab ja selbst ein Kind in dem Alter (knapp 5 ist er jetzt), das "Betreuerwechsel" immer mal wieder mit ähnlichen Aktionen oder absolutem Aufdrehen quittiert und da hilft es meist schon, klar abzusprechen "Die Erwachsenen müssen sich jetzt 5 Minuten in Ruhe unterhalten und besprechen, was gewesen ist, als der Babysitter da war, danach ist Kinderzeit"

  4. #4
    Avatar von Maumau
    Maumau ist offline *wichtiger Chefwichtel*
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    17.01.2004
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    Standard Re: verzweifelter Babysitter

    Zitat Zitat von Freches_Ding Beitrag anzeigen
    gleich vorweg für alle, die keine Zeit haben: dieser Text könnte lang werden ;-)

    Als Mutter von 2 Mädels, 8 und 12 Jahre, bin ich schon lang durch die Trotzphasen durch und bin da heilfroh drüber.

    Nun passe ich aber regelmässig auf die Zwerge einer Nachbarin auf, damit diese wenigstens auf 400 Euro-Basis arbeiten gehen kann. Ihre Mädels sind grade 4 und grade 3 geworden.

    Heute hat es sich also zugetragen, dass ich gegen 16.30 Uhr rüberging um wieder einmal aufzupassen.

    Habe bei ihrer Grossen ein bisschen verklebtes Haare festgestellt und mich entschlossen, dass ich ein wenig früher das Abendbrot für die Kinder mache um die beiden danach noch in die Wanne stecken zu können.

    Es gab dann gegen 17.30 Uhr essen, beide haben gegessen bis sie satt waren (aufessen gibt es bei mir nicht, weil ich das als Kind auch immer gehasst habe), habe beide danach in die Badewanne gesteckt, ein wenig plantschen lassen, dann Haare gewaschen, Schaumkronen-Frisuren gemacht.... die Kinder rausgeholt, abgetrocknet, angezogen, die kleinen Gesichtchen eingecremt, Haare gekämmt- sie waren super lieb trotz Zickenalter, alles war bestens.
    Sie durften dann noch ne Folge Spongebob Schwammkopf gucken und danach hab ich mit beiden Zähne geputzt.

    Es war alles andere als stressig oder unruhig.

    Als ihre Mama dann um 19 Uhr nach Hause kam, hätte sie die beiden Kleinen eigentlich nur noch ins Bett bringen brauchen....


    hätte....

    eigentlich.....

    Und nun beginnt der Stress

    "Mama, ich hab noch HUNGER!"
    "Manu hat uns nichts zu essen gegeben!"

    Ich verliess die Situation- musste ja meinen beiden Zwergen auch noch was zu essen machen.

    Die Mama der beiden weiss natürlich, dass ihre Kinder bei mir gut aufgehoben sind- da brauch ich mir Gott sei dank keinen Kopf machen.

    Aber sie erzählte mir eben auch noch (per ICQ), dass ihre Grosse mich verflucht hätte, erzählte, dass ich sie verhungern lasse.

    Auch wenn ich weiss, dass sie es nicht macht um mich bei ihrer Mutter schlecht zu machen (mich ins schlechte Licht rücken will), ärgere ich mich doch darüber.

    Und frage mich: was kann ich besser machen? Soll ich ihr morgen Abend, wenn ich wieder aufpasse einfach mal (Rache ist süss) 5 Brote schieren und sagen: "du bleibst so lange sitzen bis du aufgegessen hast oder Mama wieder da ist!" (Ich würde dann extra etwas später Abendbrot machen, damit das arme Kind nicht soooo lange da sitzen muss)

    Irgendwie muss sie ja lernen, dass sie mich nicht so in die Pfanne hauen kann und darf und ich so eine Anschuldigung weder gut finde noch auf mich sitzen lasse.

    Aber wie bringt man das einem "fremden" (nicht eigenem) Kind bei???

    Um die betreffende Situation noch mal genau zu schildern:

    Alles war gut bis Mama kam... ich war am Abwaschen, die Kinder haben geholfen abzutrocknen, die Mama der beiden hat auch noch schnell geholfen. Meine beiden Mädels hab ich schon mal nach Hause geschickt. Dann sollten die Zwerge sich noch 5 Minuten auf die Couch kuscheln, damit wir Erwachsenen schnell noch eine zusammen auf dem Balkon rauchen können und prompt ging das Geschrei los: "Ich hab Hunger! Manu hat mir nichts zu essen gegeben!" Sie hat sich da richtig reingesteigert- strampelte auf der Couch rum, schrie richtig laut (als obs dadurch wahrer wird)... eben voll trotzig

    Wie man bei den eigenen Kindern reagiert- weiss ich.... aber was um Himmels Willen soll man bloss bei gehüteten machen???

    Über hlfreiche Tips bin ich sehr dankbar

    LG Manu



    Wie man bei den eigenen Kindern reagiert- weiss ich.... aber was um Himmels Willen soll man bloss bei gehüteten machen???

    Ja, weisst du das wirklich? Und warum kannst du so nicht bei den Nachbarskindern reagieren?
    Vielleicht weil es absolut nicht korrekt ist wie du deine eigenen behandeln würdest und weil du dich das bei den Nachbarskindern zu deren Glück nicht traust?


    Das Verhalten der Kinder ist völlig normal.
    Die zeigen ihrer Mutter damit, dass sie die bessere Versorgerin ist, sie auch am Abend als Betreuung von den Kindern gewünscht wird.

    Kennst du das nicht? Kinder die aus dem Kindergarten abgeholt werden erzählen ihren Eltern auf Nachfrage auch sehr oft, dass es nichts zu essen gab und sie sonst nix gemacht haben.
    Die herzliche Verabschiedung von den Freunden und die strahlenden Gesichter sprechen aber eine andere Sprache.

  5. #5
    Gast

    Standard Re: verzweifelter Babysitter

    Zitat Zitat von Freches_Ding Beitrag anzeigen
    gleich vorweg für alle, die keine Zeit haben: dieser Text könnte lang werden ;-)

    Als Mutter von 2 Mädels, 8 und 12 Jahre, bin ich schon lang durch die Trotzphasen durch und bin da heilfroh drüber.

    Nun passe ich aber regelmässig auf die Zwerge einer Nachbarin auf, damit diese wenigstens auf 400 Euro-Basis arbeiten gehen kann. Ihre Mädels sind grade 4 und grade 3 geworden.

    Heute hat es sich also zugetragen, dass ich gegen 16.30 Uhr rüberging um wieder einmal aufzupassen.

    Habe bei ihrer Grossen ein bisschen verklebtes Haare festgestellt und mich entschlossen, dass ich ein wenig früher das Abendbrot für die Kinder mache um die beiden danach noch in die Wanne stecken zu können.

    Es gab dann gegen 17.30 Uhr essen, beide haben gegessen bis sie satt waren (aufessen gibt es bei mir nicht, weil ich das als Kind auch immer gehasst habe), habe beide danach in die Badewanne gesteckt, ein wenig plantschen lassen, dann Haare gewaschen, Schaumkronen-Frisuren gemacht.... die Kinder rausgeholt, abgetrocknet, angezogen, die kleinen Gesichtchen eingecremt, Haare gekämmt- sie waren super lieb trotz Zickenalter, alles war bestens.
    Sie durften dann noch ne Folge Spongebob Schwammkopf gucken und danach hab ich mit beiden Zähne geputzt.

    Es war alles andere als stressig oder unruhig.

    Als ihre Mama dann um 19 Uhr nach Hause kam, hätte sie die beiden Kleinen eigentlich nur noch ins Bett bringen brauchen....


    hätte....

    eigentlich.....

    Und nun beginnt der Stress

    "Mama, ich hab noch HUNGER!"
    "Manu hat uns nichts zu essen gegeben!"

    Ich verliess die Situation- musste ja meinen beiden Zwergen auch noch was zu essen machen.

    Die Mama der beiden weiss natürlich, dass ihre Kinder bei mir gut aufgehoben sind- da brauch ich mir Gott sei dank keinen Kopf machen.

    Aber sie erzählte mir eben auch noch (per ICQ), dass ihre Grosse mich verflucht hätte, erzählte, dass ich sie verhungern lasse.

    Auch wenn ich weiss, dass sie es nicht macht um mich bei ihrer Mutter schlecht zu machen (mich ins schlechte Licht rücken will), ärgere ich mich doch darüber.

    Und frage mich: was kann ich besser machen? Soll ich ihr morgen Abend, wenn ich wieder aufpasse einfach mal (Rache ist süss) 5 Brote schieren und sagen: "du bleibst so lange sitzen bis du aufgegessen hast oder Mama wieder da ist!" (Ich würde dann extra etwas später Abendbrot machen, damit das arme Kind nicht soooo lange da sitzen muss)

    Irgendwie muss sie ja lernen, dass sie mich nicht so in die Pfanne hauen kann und darf und ich so eine Anschuldigung weder gut finde noch auf mich sitzen lasse.

    Aber wie bringt man das einem "fremden" (nicht eigenem) Kind bei???

    Um die betreffende Situation noch mal genau zu schildern:

    Alles war gut bis Mama kam... ich war am Abwaschen, die Kinder haben geholfen abzutrocknen, die Mama der beiden hat auch noch schnell geholfen. Meine beiden Mädels hab ich schon mal nach Hause geschickt. Dann sollten die Zwerge sich noch 5 Minuten auf die Couch kuscheln, damit wir Erwachsenen schnell noch eine zusammen auf dem Balkon rauchen können und prompt ging das Geschrei los: "Ich hab Hunger! Manu hat mir nichts zu essen gegeben!" Sie hat sich da richtig reingesteigert- strampelte auf der Couch rum, schrie richtig laut (als obs dadurch wahrer wird)... eben voll trotzig

    Wie man bei den eigenen Kindern reagiert- weiss ich.... aber was um Himmels Willen soll man bloss bei gehüteten machen???

    Über hlfreiche Tips bin ich sehr dankbar

    LG Manu
    Die Mutter kommt um 19 Uhr nach Hause und die Kinder sollen gleich ins Bett?
    Kein Wunder, dass die "Hunger" vorgeschoben haben.
    Die hatten wohl eher "Hunger nach Mama"...

  6. #6
    Freches_Ding ist offline Stranger
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    Standard Re: verzweifelter Babysitter

    Ja, weisst du das wirklich? Und warum kannst du so nicht bei den Nachbarskindern reagieren?
    Vielleicht weil es absolut nicht korrekt ist wie du deine eigenen behandeln würdest und weil du dich das bei den Nachbarskindern zu deren Glück nicht traust?
    Deine Behauptung ich würde meine Kinder in einer ähnlichen Situation nicht korrekt behandeln und traue mir das bei meinen Nachbarskindern ZU DEREN GLÜCK nicht, möchte ich nicht auf mir sitzen lassen.

    Meine Kinder, immerhin schon 8 und 12, haben nie Schläge gekriegt, nicht mal nen Klaps, werden seltenst angeschnauzt (und das obwohl meine Grosse ja mittlerweile schon in der Pupertät ist!!!) Ich erziehe mit sehr viel Ruhe und Humor- meine Kinder kommen auch heute noch BEIDE gern kuscheln, ich weiss in wem die Grosse zur Zeit verliebt ist und und und

    aber

    bei den eigenen Kindern kann ich warten bis der Trotzanfall vorbei ist um danach in Ruhe mit ihnen zu reden- das konnte (und wollte) ich gester aber bei den fremden Kindern nicht- eben weil es 1. nicht meine Aufgabe ist und ich 2. auch noch meine Kinder versorgen musste- so leid es mir tut, aber ich kann dann nicht 15 oder 30 Minuten warten und meine Kinder zu Hause "hungern" lassen.

    Natürlich ist die Situation, bzw die Arbeitszeit Scheisse- ihre Grosse wird um 13.45 Uhr von Kindergarten abgeholt, dann gibt es Essen (was ja vorher auch noch gemacht werden muss) und um 16.30 Uhr haut Mama schon wieder ab..... ihre Kinder geniessen zwar die Zeit mit mir, sind ruhig und ausgeglichen (weil sich 3 Leute mit ihnen beschäftigen- meine Kinder und ich), sie freuen sich jedesmal wenn ich komme, aber natürlich bin ich nicht die Mama.

    Das sie ihre wenige Zeit mit der Mama dann noch voll auskosten wollen, kann ich sehr gut nachvollziehen- aber ich möchte eben nicht, dass sie mich als Grund vorschiebt.

    Ich habe ihr heute versucht zu erklären, dass ich sehr traurig darüber war, dass sie gestern so reagiert hat (denke aber es fruchtet nicht wirklich, weil zuviel Zeit schon seit dem verstrichen ist)

    Heute gabs übrigens genau denselben Terror wieder- und das obwohl sie heute noch beim Essen waren als die Mama nach Hause kam (lang daran, dass meine Kinder wegen einer schulischen Veranstaltung eben erst sehr spät da waren und wir heute gemeinsam gegessen haben).

    Und wieder muss ich, da ich noch mit meiner Kleinen für ein Diktat morgen lernen wollte, die Situation einfach so verlassen ohne dem Kind meine Meinung über sein Verhalten mitteilen zu können.

  7. #7
    Avatar von opalinchen
    opalinchen ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: verzweifelter Babysitter

    Zitat Zitat von Freches_Ding Beitrag anzeigen
    Deine Behauptung ich würde meine Kinder in einer ähnlichen Situation nicht korrekt behandeln und traue mir das bei meinen Nachbarskindern ZU DEREN GLÜCK nicht, möchte ich nicht auf mir sitzen lassen.

    Meine Kinder, immerhin schon 8 und 12, haben nie Schläge gekriegt, nicht mal nen Klaps, werden seltenst angeschnauzt (und das obwohl meine Grosse ja mittlerweile schon in der Pupertät ist!!!) Ich erziehe mit sehr viel Ruhe und Humor- meine Kinder kommen auch heute noch BEIDE gern kuscheln, ich weiss in wem die Grosse zur Zeit verliebt ist und und und

    aber

    bei den eigenen Kindern kann ich warten bis der Trotzanfall vorbei ist um danach in Ruhe mit ihnen zu reden- das konnte (und wollte) ich gester aber bei den fremden Kindern nicht- eben weil es 1. nicht meine Aufgabe ist und ich 2. auch noch meine Kinder versorgen musste- so leid es mir tut, aber ich kann dann nicht 15 oder 30 Minuten warten und meine Kinder zu Hause "hungern" lassen.

    Natürlich ist die Situation, bzw die Arbeitszeit Scheisse- ihre Grosse wird um 13.45 Uhr von Kindergarten abgeholt, dann gibt es Essen (was ja vorher auch noch gemacht werden muss) und um 16.30 Uhr haut Mama schon wieder ab..... ihre Kinder geniessen zwar die Zeit mit mir, sind ruhig und ausgeglichen (weil sich 3 Leute mit ihnen beschäftigen- meine Kinder und ich), sie freuen sich jedesmal wenn ich komme, aber natürlich bin ich nicht die Mama.

    Das sie ihre wenige Zeit mit der Mama dann noch voll auskosten wollen, kann ich sehr gut nachvollziehen- aber ich möchte eben nicht, dass sie mich als Grund vorschiebt.

    Ich habe ihr heute versucht zu erklären, dass ich sehr traurig darüber war, dass sie gestern so reagiert hat (denke aber es fruchtet nicht wirklich, weil zuviel Zeit schon seit dem verstrichen ist)

    Heute gabs übrigens genau denselben Terror wieder- und das obwohl sie heute noch beim Essen waren als die Mama nach Hause kam (lang daran, dass meine Kinder wegen einer schulischen Veranstaltung eben erst sehr spät da waren und wir heute gemeinsam gegessen haben).

    Und wieder muss ich, da ich noch mit meiner Kleinen für ein Diktat morgen lernen wollte, die Situation einfach so verlassen ohne dem Kind meine Meinung über sein Verhalten mitteilen zu können.
    Ich glaube nicht, dass es DEINE Aufgabe ist, dem Kind zu erklären, was das mit dem Lügen auf sich hat.

    Da ist die Mutter diejenige welche. sie ist auch die, die ihre Kinder so begrüßen sollte, dass die sich gesehen fühlen, merken dass Mama sich freut und sie alle wieder zusammen sind.

    Bewusstes Lügen ist für Kinder ein großer Entwicklungsschritt: sie lernen, wahr von falsch zu unterscheiden. Meinst du, die Kinder können das wirklich schon? Ich kann das nicht einschätzen, mein Kind ist noch kleiner

    Solange ICH als Babysitter wüsste, dass die Kinder gut versorgt sind UND die andere Mutter das zu schätzen weiß - würd ich mich da nicht weiter drum scheren.

    Ich kann aber verstehen, dass dich das trifft, gerade, wenn eigentlich alles sehr harmonisch abläuft. Mehr als das zu kommunizieren, dass es dich eben traurig macht und du das nicht möchtest - mehr finde ich, geht nicht. Idealerweise natürlich, NACH einer solchen Behauptung, und nicht vorher.
    LG Sabrina mit Fröschlein (*11/2008) und Stiernacken (*08/2011)

    Und wenn ich auch wanderte im finsteren Tal der Ahnungslosen...Ich bin für artgerechte Babyhaltung!



    Bilder+Texte sind meine und als solche mein Eigentum. Eventuelle Veröffentlichungen bedürfen meiner Einwilligung!

  8. #8
    Freches_Ding ist offline Stranger
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    Standard Re: verzweifelter Babysitter

    Dass ihre Grosse bewußt lügt, glaube ich nicht.... es ist mehr Aufmerksamkeit bei Mama erregen.

    Ich pass ja nicht erst seit gestern auf, sondern schon seit August und es gab eben auch Phasen wo ich an jedem Bein eins ihrer Kinder hängen hatte: "Du bleibst hier, du darfst heute in meinem Bett schlafen!"

    Von daher weiss die Mama auch, dass ihre Kinder bei mir gut aufgehoben sind- denn Kindern denen das zusammensein mit mir nicht gefallen würde, würden wohl nicht mit allen Mitteln versuchen mich da zu behalten *kicher

    Aber wir (die Mama und ich) haben beide gemerkt, dass ihre grosse Tochter, mit der ich ja diese Woche mehr zusammenhängende Zeit verbracht habe als die Mama selbst, dringend mehr Zeit mit ihrer Mutter braucht.
    Deswegen haben wir uns entschlossen, dass ich am Wochenende mal zwischendurch nur die Kleine nehme- so haben Mama und Tochter mal richtig Zeit miteinander zu spielen, zu toben, zu kuscheln (je nachdem was das Kind dann möchte).

    Die Mama wird ihr vorher erklären, warum nur die kleine Schwester zu mir kommt; sagen, dass sie sich total darauf freut endlich mal gaaaaaaaaaaanz viel Zeit für die Grosse zu haben und wir hoffen beide, dass das die Situation dann etwas entschärft.


    Es ist nun mal traurige Situation in Deutschland bei alleinerziehenden Müttern: wer das eine will (mehr Geld), muss das andere (weniger Zeit, manchmal zu wenig Zeit mit den Kindern) mögen. Mit Hartz 4 kann man nicht jeden Kinderwunsch erfüllen und muss zumindest nebenbei noch arbeiten gehen um einen Zuverdienst zu haben und seine Kinder jemand anderem überlassen und eine Tagesmutter für die Arbeitszeiten finden, die vielleicht qualifizierter ist als ich- aber ihren ganzen Verdienst "auffressen" würde (denn für nen 400 Euro Job gibts keine staatlichen Zuschüsse für Kinderbetreuung), ist selbst in einer grossen Stadt wie Oldenbug unmöglich- man muss auf die Hilfe von Nachbarn zurückgreifen. Und ihre Kinder hätten es wesentlich schlechter treffen können- auch wenn das sich jetzt nach Eigenlob anhört!

    Für ihre Zwerge hoffe ich, dass sie ab Januar, wenn beide Kinder dann im Kindergarten sind einen Nebenjob findet, der am Vormittag ist, so dass sie die Nachmittage für ihre Kinder hat.

  9. #9
    haeschenhuepf ist offline Veteran
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    Reden Re: verzweifelter Babysitter

    Zitat Zitat von Freches_Ding Beitrag anzeigen
    Dass ihre Grosse bewußt lügt, glaube ich nicht.... es ist mehr Aufmerksamkeit bei Mama erregen.

    Ich pass ja nicht erst seit gestern auf, sondern schon seit August und es gab eben auch Phasen wo ich an jedem Bein eins ihrer Kinder hängen hatte: "Du bleibst hier, du darfst heute in meinem Bett schlafen!"

    Von daher weiss die Mama auch, dass ihre Kinder bei mir gut aufgehoben sind- denn Kindern denen das zusammensein mit mir nicht gefallen würde, würden wohl nicht mit allen Mitteln versuchen mich da zu behalten *kicher

    Aber wir (die Mama und ich) haben beide gemerkt, dass ihre grosse Tochter, mit der ich ja diese Woche mehr zusammenhängende Zeit verbracht habe als die Mama selbst, dringend mehr Zeit mit ihrer Mutter braucht.
    Deswegen haben wir uns entschlossen, dass ich am Wochenende mal zwischendurch nur die Kleine nehme- so haben Mama und Tochter mal richtig Zeit miteinander zu spielen, zu toben, zu kuscheln (je nachdem was das Kind dann möchte).

    Die Mama wird ihr vorher erklären, warum nur die kleine Schwester zu mir kommt; sagen, dass sie sich total darauf freut endlich mal gaaaaaaaaaaanz viel Zeit für die Grosse zu haben und wir hoffen beide, dass das die Situation dann etwas entschärft.


    Es ist nun mal traurige Situation in Deutschland bei alleinerziehenden Müttern: wer das eine will (mehr Geld), muss das andere (weniger Zeit, manchmal zu wenig Zeit mit den Kindern) mögen. Mit Hartz 4 kann man nicht jeden Kinderwunsch erfüllen und muss zumindest nebenbei noch arbeiten gehen um einen Zuverdienst zu haben und seine Kinder jemand anderem überlassen und eine Tagesmutter für die Arbeitszeiten finden, die vielleicht qualifizierter ist als ich- aber ihren ganzen Verdienst "auffressen" würde (denn für nen 400 Euro Job gibts keine staatlichen Zuschüsse für Kinderbetreuung), ist selbst in einer grossen Stadt wie Oldenbug unmöglich- man muss auf die Hilfe von Nachbarn zurückgreifen. Und ihre Kinder hätten es wesentlich schlechter treffen können- auch wenn das sich jetzt nach Eigenlob anhört!

    Für ihre Zwerge hoffe ich, dass sie ab Januar, wenn beide Kinder dann im Kindergarten sind einen Nebenjob findet, der am Vormittag ist, so dass sie die Nachmittage für ihre Kinder hat.
    die idee finde ich gut, wie ihr das jetzt machen wollt. von aussen beurteilt kommt es mir auch so vor, das kind möchte nur aufmerksamkeit von mama, die endlich nach hause kommt und weiss, beim thema "ich hab hunger" springt die mama wahrscheinlich sofort drauf an. das solltest du nicht persönlich nehmen ! vielleicht merken die kinder auch, wenn du dich ärgerst und machen es dann wieder. aber die mutter weiss js, dass du die kinder gut versorgst.

    meine tochter ist 3 und macht sowas auch, wenn sie aufmerksamkeit will, aber das sehe ich schon als bewusstes lügen, sie will ja etwas damit erreichen. das hat sie früh gemacht. ich sage ihr dann, das es nicht stimmt und sie nicht lügen soll. ich finde, das kann man auch bei den nachbarskindern sagen.

    z.b. wenn erwachsene sich unterhalten und ihr passt es nicht, weil sie warten muss, schreit sie schon mal extra laut "aua", weil sie sich angeblich gerade was wehgetan hat...:)
    oder wenn die oma mal auf sie aufpasst ( die immer viel leckeres zu essen mitbringt ) und wir wiederkommen, will sie danach unsere VOLLE aufmerksamkeit und sagt, die oma hätte ihr nix zu essen gegeben besonders nett ist es aber, wenn ich sie satt zu meiner mutter bringe ( alle 2 bis 3 wochen mal ) und sie sich in omas arme stürzt und ruft "oma oma, können wir zusammen frühstücken ? ich hab von mama noch gar nichts zu essen bekommen"
    und dann der vorwurfsvolle blick meiner mutter, die immer dem kind glaubt....
    grrrrrrrrrrrrrrr

  10. #10
    Freches_Ding ist offline Stranger
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    Standard Re: verzweifelter Babysitter

    Nachdem nun am Freitag die Mama auch noch von ihrer Grossen verflucht wurde und ihr vorgewurfen wurde: "Du gibst mir gar nichts zu essen!!!" ist klar, dass es reines Aufmerksamkeitssuchen ist- deswegen habe ich heute ihre Kleine für 2 Stunden bei mir gehabt... die dann natürlich nicht zur verabredeten Zeit nach Hause wollte (aber das ist ein anderes Thema *hehe).

    Morgen eventuell nochmal dasselbe

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