Hallo an alle Muttis und Papis,

Habe sehr lange überlegt wie ich mein Anliegen und meine Problem schildern soll und wo ich anfange wenn ich euch mal wirklich schreibe. Erster Gedanke von vielen ist wohl: „ Hat die keinen Mann mit dem sie darüber reden kann“ Doch ich habe einen Mann, den Vater meiner beiden Söhne. Er ist auch ein guter Mann und mit Sicherheit ein guter Zuhörer. Ich denke aber, dass er mir im Moment nicht wirklich helfen kann. Mein großer Sohn ist fast 9 Jahre und der kleine fast 3 Jahre, beide sind das beste was mir im Leben passiert ist, sie sind super süß und machen mir viel Freude und eben auch Stress und Sorgen. Ich bin vielleicht auch einfach nur eine besorgte Mutter die sich zu viel Gedanken macht, Aber man kann Mutter sein nicht einfach abstellen. Mein ältester war wegen einer schweren Colitis lange im Krankenhaus und muss immer noch viele schwere Medi nehmen die ihm auch sehr zusetzen. Davor hat er schon immer Medi wegen dem ADS nehmen müssen und da gab es auch oft Problem mit der Verträglichkeit. Die schlimmste Fase ist aber im Moment wegen seiner Colitis. Ich bin schon sehr besorgt und hoffe das meine sorgen mich nicht auffressen. Der kleine ist auch oft krank mit Erkältung usw. was ja auch normal ist in seinem Alter. Im Moment würde ich mich als ein Seelisches Wrack bezeichnen. Wenn ich arbeiten muss hoffe ich, dass es meinen großen nicht wieder schlechter geht und wir wieder ins Krankenhaus müssen. Die Krankenhausaufenthalte, haben mich auch sehr gefordert und die Gespräche mit Ärzten waren nicht weniger anstrengend.
Wie ich schon sagte, liebe ich meine Kinder sehr, doch nicht selten denke ich das Kinder haben nicht nur Freude und Glück bedeutet sonder auch: Ängste, Sorgen, Wut. Ich habe den Lieben Gott oft gedankt zwei so prächtige Kinder zu haben. Bin ich nun Vielleicht schlecht, wenn ich denke das er mir auch eine schwere Lasst aufgegeben hat. Ich hoffe, dass mich hier keine falsch versteht und wer weiß was denkt.
Mein Stress und meine sorgen lassen mich die Tage kaum genießen. Nachts schlafe ich schlecht und werde mit dem Gefühl der Lustlosigkeit und der Hoffnung das der Tag schnell vergeht wach. Ich habe schon über einen Besuch beim Therapeuten nachgedacht, aber die brauchen ja meistens selber einen. Ich habe schon darüber nachgedacht wieder mit dem Rauchen anzufangen um meine innere Unruhe los zu werden.
Wie kommt ihr mit solchen Situationen klar. Habt ihr auch so ein Gefühl der Machtlosigkeit wenn eure Kinder so leiden? Jeder hat ja seine eigenen Strategien mit Problemen und Sorgen fertig zu werde. Bin ich eine schlechte Mutter wenn ich meine Kinder auch als Lasst bezeichne?