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  • 2 Post By Habibi007

Thema: Frage zum Kindergeld

  1. #1
    mausbinb ist offline Stranger
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    16.04.2012
    Beiträge
    21

    Standard Frage zum Kindergeld

    Zuerst die Vorgeschichte: (Versuch einer Kurzform). Die eigentliche Frage folgt am Ende:

    Nach Rücksprache mit dem Jugendamt und gegenseitiger Einigung mit der Kindesmutter (wir haben jeder zu gleichen Teilen das Sorgerecht) ist unsere 14jährige Tochter nun zu mir gezogen. Bereits zum zweiten Mal, nachdem sie bereits 2013 von Februar bis November bei mir lebte. Nun ist es aber endgültig, da sie und ihre Mutter verbal ständig aneinandergeraten.

    Ihre Mutter weigerte sich nicht nur, das Kinderzimmer abzugeben (was zusätzliche finanzielle Ausgaben bedeutete für mich, da ich alles neu kaufen mußte), sie weigert sich ebenso mir eine schriftliche Bestätigung zu geben, das unsere Tochter bei mir lebt damit ich sie ummelden kann und auch Kindergeld beantragen kann.

    Beides aus rein persönlichen Gründen(*), weil Sie nach eigenen Angaben für unsere Tochter bisher kein Kindergeld bezog und ich mich bisher nie finanziell beteiligen konnte am Leben meiner Tochter, da ich unter der Pfändungsgrenze verdiene und entsprechend nicht in der Lage war (bin) Unterhalt zu zahlen wozu die Unterhaltsvorschußstelle einsprang, was ich aber selbstredend zurückzahle(n kann).
    Regelmäßigen Umgang zu meiner Tochter hatte/ habe ich dennoch seit unserer Trennung, was ich auch immer in Anspruch nahm.

    Welche Möglichkeiten habe ich nun trotzdem Kindergeld zu bekommen bzw. unsere Tochter umzumelden?
    Einen Rechtsweg will ich eigentlich vermeiden.

    (*)Ich habe nichts dagegen das sie mir einen reinwürgen will, aber es geht hier einzig und allein um Unterstützung der Tochter.

    Für eventuelle Antworten danke ich schon im voraus

    Eine zweite Frage fiel mir noch spontan ein: Wird Kindergeld mit Unterhaltsschulden verrechnet?
    Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet
    und erst recht nicht wie andere es gerne hätten

  2. #2
    Habibi007 ist offline Veteran
    Registriert seit
    21.09.2011
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    1.529

    Standard Re: Frage zum Kindergeld

    Du kannst zum gericht gehen und einen Beratungsschein holen, dann einen Termin beim Familienanwalt und dieser wird beim Familiengericht einen Antrag stellen. Wenn du unter der Grenze liegst wirst du Prozeßkostenhilfe bekommen.

    Zitat Zitat von mausbinb Beitrag anzeigen
    Zuerst die Vorgeschichte: (Versuch einer Kurzform). Die eigentliche Frage folgt am Ende:

    Nach Rücksprache mit dem Jugendamt und gegenseitiger Einigung mit der Kindesmutter (wir haben jeder zu gleichen Teilen das Sorgerecht) ist unsere 14jährige Tochter nun zu mir gezogen. Bereits zum zweiten Mal, nachdem sie bereits 2013 von Februar bis November bei mir lebte. Nun ist es aber endgültig, da sie und ihre Mutter verbal ständig aneinandergeraten.

    Ihre Mutter weigerte sich nicht nur, das Kinderzimmer abzugeben (was zusätzliche finanzielle Ausgaben bedeutete für mich, da ich alles neu kaufen mußte), sie weigert sich ebenso mir eine schriftliche Bestätigung zu geben, das unsere Tochter bei mir lebt damit ich sie ummelden kann und auch Kindergeld beantragen kann.

    Beides aus rein persönlichen Gründen(*), weil Sie nach eigenen Angaben für unsere Tochter bisher kein Kindergeld bezog und ich mich bisher nie finanziell beteiligen konnte am Leben meiner Tochter, da ich unter der Pfändungsgrenze verdiene und entsprechend nicht in der Lage war (bin) Unterhalt zu zahlen wozu die Unterhaltsvorschußstelle einsprang, was ich aber selbstredend zurückzahle(n kann).
    Regelmäßigen Umgang zu meiner Tochter hatte/ habe ich dennoch seit unserer Trennung, was ich auch immer in Anspruch nahm.

    Welche Möglichkeiten habe ich nun trotzdem Kindergeld zu bekommen bzw. unsere Tochter umzumelden?
    Einen Rechtsweg will ich eigentlich vermeiden.

    (*)Ich habe nichts dagegen das sie mir einen reinwürgen will, aber es geht hier einzig und allein um Unterstützung der Tochter.

    Für eventuelle Antworten danke ich schon im voraus

    Eine zweite Frage fiel mir noch spontan ein: Wird Kindergeld mit Unterhaltsschulden verrechnet?
    EleanorAbernathy und Carmen_13 gefällt dies.

  3. #3
    rastamamma ist offline Urgestein
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    Standard Re: Frage zum Kindergeld

    Zitat Zitat von Habibi007 Beitrag anzeigen
    Du kannst zum gericht gehen und einen Beratungsschein holen, dann einen Termin beim Familienanwalt und dieser wird beim Familiengericht einen Antrag stellen. Wenn du unter der Grenze liegst wirst du Prozeßkostenhilfe bekommen.
    Du hast überlesen, dass er den Rechtsweg "eigentlich" vermeiden will.

    Ich vermute ja, die Mutter hält den Umzug für nicht ganz so absolut wie der TE, vor allem, weil die Tochter ja schon mal ein paar Monate beim Vater gewohnt hat.

    Das Mädel ist 13 - und der Vater meint, er habe eh finanziell seinen Beitrag geleistet, weil die Unterhaltskasse (höchstens) sechs Jahre lang eingesprungen hat. Ich bin höflich genug, nicht zu schreiben, was ich denke. Aber so als Tip: wenn die Mutter einen Titel hat, den sie vollstrecken kann (für den bisher ausständigen Unterhalt aus den restlichen sieben Jahren), und auf dem sitzt, weil er blöderweise unter die Pfändungsgrenze arbeitet, ....

  4. #4
    Avatar von Prestige2008
    Prestige2008 ist offline Pooh-Bah
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    08.07.2008
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    2.207

    Standard Re: Frage zum Kindergeld

    Das versteh ich nicht. Warum soll die Mutter kein Kindergeld erhalten?

    Ich vermute auch, dass die Mutter den Umzug nicht als endgültig ansieht und daher die Möbel nicht herausgegeben hat. Das hätte ich wohl genauso gemacht . Eure Tochter ist in der Pubertät, da kann sich noch vieles ergeben. Und Pubis sind verbal einfach wow .

    Sprich doch einfach mal mit dem Jugendamt.

    Da Du Dich bisher NIE finanziell beteiligt hast, finde ich es nur korrekt, dass Du der Mutter jetzt so einen verbal austeilenden Pubi abnimmst ...

    Zitat Zitat von mausbinb Beitrag anzeigen
    Zuerst die Vorgeschichte: (Versuch einer Kurzform). Die eigentliche Frage folgt am Ende:

    Nach Rücksprache mit dem Jugendamt und gegenseitiger Einigung mit der Kindesmutter (wir haben jeder zu gleichen Teilen das Sorgerecht) ist unsere 14jährige Tochter nun zu mir gezogen. Bereits zum zweiten Mal, nachdem sie bereits 2013 von Februar bis November bei mir lebte. Nun ist es aber endgültig, da sie und ihre Mutter verbal ständig aneinandergeraten.

    Ihre Mutter weigerte sich nicht nur, das Kinderzimmer abzugeben (was zusätzliche finanzielle Ausgaben bedeutete für mich, da ich alles neu kaufen mußte), sie weigert sich ebenso mir eine schriftliche Bestätigung zu geben, das unsere Tochter bei mir lebt damit ich sie ummelden kann und auch Kindergeld beantragen kann.

    Beides aus rein persönlichen Gründen(*), weil Sie nach eigenen Angaben für unsere Tochter bisher kein Kindergeld bezog und ich mich bisher nie finanziell beteiligen konnte am Leben meiner Tochter, da ich unter der Pfändungsgrenze verdiene und entsprechend nicht in der Lage war (bin) Unterhalt zu zahlen wozu die Unterhaltsvorschußstelle einsprang, was ich aber selbstredend zurückzahle(n kann).
    Regelmäßigen Umgang zu meiner Tochter hatte/ habe ich dennoch seit unserer Trennung, was ich auch immer in Anspruch nahm.

    Welche Möglichkeiten habe ich nun trotzdem Kindergeld zu bekommen bzw. unsere Tochter umzumelden?
    Einen Rechtsweg will ich eigentlich vermeiden.

    (*)Ich habe nichts dagegen das sie mir einen reinwürgen will, aber es geht hier einzig und allein um Unterstützung der Tochter.

    Für eventuelle Antworten danke ich schon im voraus

    Eine zweite Frage fiel mir noch spontan ein: Wird Kindergeld mit Unterhaltsschulden verrechnet?

  5. #5
    Carmen_13 ist offline Poweruser
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    24.12.2013
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    8.093

    Standard Re: Frage zum Kindergeld

    Wenn sie aber nicht mit sich reden lässt, wird er keine andere Möglichkeit haben.

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Du hast überlesen, dass er den Rechtsweg "eigentlich" vermeiden will.

  6. #6
    mausbinb ist offline Stranger
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    16.04.2012
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    21

    Unglücklich Re: Frage zum Kindergeld

    So sieht es aus Carmen_13.

    Leider!

    Nicht einmal zum Weihnachtsfest kam etwas von ihr für das Kind.
    Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet
    und erst recht nicht wie andere es gerne hätten

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