Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    elcurina ist offline Stranger
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    Standard Suche Väter, deren Frau Teilzeitarbeit in Anspruch nehmen

    Diesen Beitrag hatte ich schon mal in einem anderen Forum geschrieben, weil das Väterforum nicht gesehen habe.

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    Ich bin seit einem Jahr Selbstständig und meine Frau übt einen Beruf aus, der keine mehrjährige Pause erlaubt. Sie wird deshalb 30 Wochenstunden nach dem Mutterschutz für zwei Jahre arbeiten gehen.

    Wir erwarten im Februar unser erstes Kind und frage mich, ob es hier im Forum (werdende) Väter gibt, deren Frau auch die Teilzeitarbeit in Anspruch nehmen.

    Es wäre schön wenn wir hier im Forum Infos austauschen könnten.

  2. #2
    MichaHH30 ist offline Stranger
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    Standard Re: Suche Väter, deren Frau Teilzeitarbeit in Anspruch nehmen

    Hallo!
    Also meine Freundin arbeitet seit 2 Wochen wieder in Teilzeit auch 30 Stunden. Unsere Lütte wurde am 02.01.07 geboren. Ich bin jetzt in der sogenannten Elternzeit. Was willst denn wissen??

  3. #3
    elcurina ist offline Stranger
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    Standard Ich habe leider kaum Erfahrungen mit Babys

    Bisher habe ich ein Baby mal auf den Arm genommen oder mal hier und da in den Kinderwagen geschaut. Mir sind die Verhaltensweisen von Babys zum Großteil fremd und ich habe Angst davor, Anzeichen für eine "Gefahr" nicht rechtzeitig zu erkennen.

    Hast du während des Mutterschutzes viel gelernt mit einem Baby umzugehen?

  4. #4
    MichaHH30 ist offline Stranger
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    Standard Re: Suche Väter, deren Frau Teilzeitarbeit in Anspruch nehmen

    Also bin voll dabei ;-) Hab jetzt die 2. Woche der Elternzeit hinter mir, und bin mit mir voll zufrieden, auch wenn man seine eigene Ansprüche vergessen sollte. Welche Gefahren meinst du denn?? Meine Lütte fängt grad an zu laufen, und da musst nur aufpassen das sie dir nicht wegläuft *lach* Aber im Großen und Ganzen was soll denn schlimmes passieren wenn das Kind gesund ist.
    Während des Mutterschutzes hab ich echt ne Menge von der Mutter gelernt, konnte nich windeln und hab auch nicht diese "tollen" Kurse gemacht. Merkst es schon, es ist learning by doing und das mit allem. Nur hatte ich nicht sooo viel Zeit, da ich beruflich viel unterwegs bin, fahre zur See.
    P.S. Zur Not auch Väter haben den "Mutterinstinkt" und machen im Falle des Falles alles richtig im Sinne des Kindes ;-)
    Geändert von MichaHH30 (18.01.2008 um 21:16 Uhr)

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Suche Väter, deren Frau Teilzeitarbeit in Anspruch nehmen

    Vorne weg - mein Mann ist auch nicht der super Kuschel-Schmuse-SuperwirbekommeneinKind-Typ, aber Sorge hatte er nie, dass er da was nicht in den Griff bekommt. Kinder sind relativ robust - wenns halt nicht trinken/essen will, dann brüllts halt noch ne Runde länger, bzw. die Nachbarn haben 3 Kinder, und diverse ander Neugeborene gibt es auch noch im Umfeld und die Rentnergang um uns herum - da wird dann schon einer ne Lösung haben. Bevor Du total beunruhigt bist und sich Deine Panik auf das Kind überträgt, klingel beim nachbarn und drück dem das brüllende Bündel in die Hand - weil Fremde dem gegenüber etwas emotionsloser gegenüber stehen, beruhigen sich die Babys bei ihnen etwas schneller.
    Wir Frauen haben auch nicht immer die super Muttergefühle und müssen auch alles neu lernen - so was ist nicht angeboren - einfach machen und austesten. Glaubst Du ich hab ne Ahnung wie ich die Windel an den Wurm dran bekomme oder was man am Anfang am besten alles anzieht oder, oder, oder.....

    Ansonsten nehmen wir die kompletten 3-4 Tage im KH mit, da sie dort einem schon mal alles genau zeigen was man so für die ersten Tage benötigt wie waschen, wickeln, stillen, tragen.

    Danach kannst Du bis zu einem Jahr eine Hebamme in Anspruch nehmen, welche Dich unterstützt. Unsere Hebamme kommt sobald das Kind da ist in der ersten Woche jeden Tag vorbei, um sich um Mutter und Kind zu kümmern, danach jede Woche nur noch einmal, danach monatlich bis sich das alles einspielt und zeigt einem dann auch, wei man das Kind badet, anzieht, Füttert.... sie ist auch erster Ansprechpartner, wenn das Kind die Nacht durchbrüllt, zahnt oder sich sonstwie komisch verhält. Wir legen die Hausbesuche mit der Hebamme so, dass mein Mann auch dabei ist und eben auch alles am lebenden Objekt lernen kann. Das muss reichen. Ansonsten bin ich die Selbständig arbeitende Person bei uns und werde direkt nach dem MUSCHU weiter arbeiten - mein Mann hat dann Montags und Freitags Babytag und muss zusehen, wie er das Arbeiten mit Kind und Homeoffice unter einen Hut bekommt, an den anderen Tagen muss ich Arbeit und Kind unter einen Hut bekommen.

    ....Gruß von meinem Mann, der gerade hinter mir stand und Deine Frage gelesen hat - Kind nicht schütteln, Köpfchen in den ersten Wochen stabilisieren und der Rest ergibt sich von alleine - und nicht von der Mutter aus dem Takt bringen lassen - jeder hat seine eigene Art mit dem Kind umzugehen und beide können richtig sein.

  6. #6
    StefanSch ist offline enthusiast
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    Standard Re: Suche Väter, deren Frau Teilzeitarbeit in Anspruch nehmen

    Als wir zum erstenmal unser Kind zusammen gewickelt haben, haben wir festgestellt, dass wir beide gleichviel Ahnung haben, nämlich gar keine. Heute haben wir eine gesunde, aufgeweckte, fröhliche Dreijährige zu Hause.
    Also alles, was man wissen muss, kann man lernen.

    Ernährung: ist in der Anfangszeit unkompliziert, weil man -- wenn überhaupt -- nur ein Rezept kennen muss.
    Windeln wechseln: Am Anfang zu zweit üben, das nimmt die Unsicherheit und wenn man mal irgend ein Utensil vergessen hat, kann man das schnell noch holen, ohne dass das Kind unbeaufsichtigt ist. Wenn der Mutterschutz um ist, hat man das locker im Griff.
    Was fehlt meinem Kind? : Hungrig? Müde? Krank? Windeln voll? -- Am Anfang muss man da so oder so raten und eins nach dem anderen testen/ausschließen. Das geht Müttern aber genauso. Mit der Zeit lernt man wie das Kind "tickt" und wird häufiger auf Anhieb das richtige probieren.

    Gefahren - Krankheiten machen sich meistens durch Fieber/Mattigkeit/Ausschlag usw. bemerkbar. Im Zweifelsfall lieber einmal zu oft zum Arzt gehen. Kinderärzte sind das gewöhnt.

    Gefahren - Verletzungen/Unfälle: NICHT SCHÜTTELN, NICHT FALLENLASSEN, über sinnvolle Schlafumgebung informieren (kein Rauch, nicht zu warm, Decke/Kissen (wenn überhaupt) nicht zu dick/flauschig -> eher Schlafsack (aber auch da kann man noch Fehler machen, insb. bei zu großen Schlafsäcken), richtige Lage)

    Was sonst manchmal verschwiegen wird:
    Bei aller Liebe wird es mit ziemlicher Sicherheit Momente geben, wo Dir irgendetwas über den Kopf wächst, weil Dein Kind seit Stunden schreit und Du weißt nicht warum, oder weil es seinen Durchfall über die frisch gewaschene Wäsche verteilt hat, oder ...
    Ich würde sagen, das ist normal, solange es nicht zum Dauerzustand wird.
    In solchen Fällen geh nach nebenan und reagier Dich ab. [Kind vorher so ablegen, dass ihm nichts passieren kann, während Du draußen bist.]

    Ansonsten lass Dich nicht von der überzogenen Erwartungshaltung anderer irre machen. Wenn Dir danach ist, suche Dir jemanden in einer ähnlichen Situation zum reden. Tägliche mehrstündige Spaziergänge ohne Unterhaltung können auf Dauer etwas öde werden.

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