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  1. #1
    tomtom1968 ist offline Stranger
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    28.02.2010
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    1

    Standard kindesunterhalt

    Hallo liebes Forum,

    ich bin Vater eines z.Z. 7 jährigen Sohnes, der bei der KM lebt. Die KM hat ein Unterhaltsverfahren eingeleitet, da sie der Meinung war, es stehe ihr ein höherer KU zu. Dieses Verfahren hat sie gewonnen. Zu den Fakten:

    Ich bin Beamter und seit 2007 wieder verheiratet mit einer Frau, die 3 Kinder mit in die Ehe brachte. Als Beamter erhalte ich einen Familienzuschlag, welcher sich aus Ehegattenzuschlag und Kinderzuschlag (für die mit in die Ehe gebrachten Kinder) zusammensetzt. Jetzt hat das Gericht einen Unterhalterrechnet, welcher auf der Basis meines kompletten Einkommens berechnet wurde. Der Kinderzuschlag für die 3 Stiefkinder floss komplett mit in die Berechnung ein. Abschläge, die man hätte vornehmen können, da es sich um zweckgebundene Leistungen für die 3 Stiefkinder handelt, wurde mir zwar im Urteil mitgeteilt. Diese Abschläge liegen aber im Ermessen des Gerichts und das Gericht war der Meinung, dass sie keine machen. Es tut umsomehr weh, da meine neue Frau für die 3 Kinder keinen KU vom KV erhält (Verfahren läuft seit 2002 und KV schafft es immer wieder das Verfahren zu verzögern).

    Das Gericht hat mir als Abzugspositionen meine private Krankenversicherung und berufsbedingte Aufwendungen in Höhe der tatsächlich entstandenen Fahrtkosten als abzugsfähige Belastungen anerkannt. Miete, Altersvorsorge wurde nicht anerkannt. Zum Thema Altersvorsorge schrieb das Gericht...über die nprmalen Maße hinaus... (zu deutsch zu viel, daher nicht abzugsfähig). Anwaltskosten nicht anerkannt, da das Kind nicht die Streitigkeiten der Eltern mitfinanzieren darf (KM drängt mich von einem Prozess in den nächsten)

    Meine Frage:

    Kann mir jemand helfen den Familienzuschlag, zumindest anteilig, durch Abzugspositionen zu bereinigen? Meiner Ex geht es finanziell gut. In unserer neuen Familie reicht das Geld an allen Ecken und Enden nicht aus (fehlender KU für 3 Kinder 10,13 und 15). Bitte nicht falsch verstehen. Ich zahle KU für meinen Sohn derzeit in Höhe von 254 € mtl. nach neuer Berechnung 374 € mtl. Ich werde auch weiter zahlen. Ich will mich nicht vor meiner Unterhaltsverpflichtung drücken, sondern Gerechtigkeit.
    Umso schlimmer das Ganze, da ich meinen Sohn seit 2 Jahren nicht mehr gesehen habe, KM hat Umgang eigenmächtig eingestellt und dann vor Gericht auch noch Recht bekommen

    Es wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte.
    Danke tomtom1968

  2. #2
    Cathy81 ist offline enthusiast
    Registriert seit
    25.09.2011
    Beiträge
    308

    Standard Re: kindesunterhalt

    Hallo Tomtom,

    hm, doofe Situation.
    Ich kann dir zwar rechtlich nicht wirklich weiterhelfen, aber mein Freund (auch Beamter) ist gerade in einer ähnlichen Situation bzw. möchte die KM jetzt auch mehr Geld, zu einem Unterhaltsverfahren kam es bisher allerdings noch nicht.

    Darf ich fragen, wie deine Ex es vor Gericht begründet hat, dass der Umgang eingestellt wird?

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