V. hat seit Ewigkeiten Bauchschmerzen - immer mal wieder. Sämtliche Tests (Blut, Stuhl, Ultraschall) waren ohne Befund - alles normal. Anfangs dachten wir, das käme von den Verstopfungen, unter denen sie immer wieder leidet. Dann jedoch lief alles mal recht gut in puncto Stuhlgang, sie hatte aber immernoch Bauchschmerzen. Da fragten wir uns, ob es eventuell psychosomatisch sei (Konkurrenz zur Zwillingsschwester?), verwarfen den Gedanken aber wieder.

Seit einigen Wochen wacht sie jedoch mit Bauchschmerzen auf und geht mit Bauchschmerzen ins Bett. Wieder diverse Tests - ohne Befund. Der Kinderarzt meinte, ambulant könne er nichts weiter machen, man müsse V. dann stationär durchchecken lassen. Daraufhin meinte ich zu ihm, dass ich mit ihr gleichzeitig auch mal zum Osteopathen gehen möchte (die Idee fand er gut) - und da waren wir gestern (sehr kompetent, hat die Trinkschwäche meiner Mädels als Babys innerhalb einer Sitzung komplett in den Griff bekommen).

Zu allererst sah der Osteopath, dass V.'s Becken total schief ist - und selbst ich sah es eindeutig. Das war früher aber nicht, das wär mich doch aufgefallen?! Und warum hat das bisher auch keiner der untersuchenden Ärzte gesehen? Wir sind regelmäßig beim Kinderarzt und schon allein wegen der Frühchenstudie auch im SPZ unter ständiger Beobachtung ...

Das Becken ist wie gesagt schief und leicht nach vorne gekippt. dadurch sind die Organe von V. leicht nach unten gerutscht. Und der Dickdarm macht zusätzlich noch eine Kurve, die immer mal wieder einen Knick verursacht. Und das führt dann dazu, dass sich Kot sammelt, schön hart wird und jeder Stuhlgang wie eine kleine Geburt für meine Kleine wird ...

Nun bin ich mir grad nicht sicher, wie ich weitermachen soll. Ich hätte ganz gern eine Meinung vom Kinderarzt dazu, den ich leider noch nicht erreichen konnte und der mich auch immer noch nicht zurückgerufen hat. Der Osteopath möchte V. in den nächsten Wochen behandeln, um den Darm zumindest so zu verschieben (?), dass die Beschwerden sehr viel besser werden, bestenfalls ganz abklingen, und V. gut auf die Toilette kann.

Ich bin grad immer noch schockiert, dass wir im gesamten letzten Jahr keinerlei Diagnose bei der Schulmedizin bekommen konnten und der Osteopath sowas einfach gesehen und ertastet hat. Ich bin ja auf die Meinung des Kinderarztes gespannt!

Aber was ist weiter? Wenn die Osteopathie da nicht weiterhelfen kann. Ich möchte V. nicht so lange quälen lassen ... Vielleicht kennt jemand das Problem mit dem "Knick im Darm"? Ach menno ...