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  1. #1
    Gast

    Standard Unterstützung.......

    Ich bin mit den Nerven am Ende! Ich habe sogar schon Angst das ich Depressionen habe. Woran erkennt man die?
    Meine Kinder sind 21 Monate alt und lassen mir keine freie Minute und selbst wenn ich kann nicht mehr abschalten und schlafe darum auch Nachts schlecht ( die Kinder schlafen gut ).
    Ich schreie nur noch rum und weine sehr viel.
    Ich meine was Kann ein kleines Kind dafür das ich überfordert bin?
    Ich finde auch kein liebes Wort mehr für meinen Mann.
    Ich fühle mich auch Antriebslos. Und hinzu kommt das ich Wahrscheinlich einen Bauchdeckenbruch habe und ich überhaupt nicht weiss wie das jetzt auch noch schaffen soll. Werde ich operiert darf ich 6 Wochen nicht heben. Erklärt das mal zwei 21 Monate alten Kindern.
    Kennt ihr vielleich Hilfestellen für überforderte Mütter in Hannover und Umgebung? Ich habe nämlich nicht wirklich Jemanden zum Reden und mein Mann ist auch mit seinem Latein am Ende.



    Hat vielleicht noch jemand ähnliche Sorgen?

  2. #2
    Avatar von Deta
    Deta ist offline Carpal Tunnel
    Registriert seit
    05.01.2006
    Beiträge
    4.088

    Standard Re: Unterstützung.......

    Zitat Zitat von Twinma Beitrag anzeigen
    Ich bin mit den Nerven am Ende! Ich habe sogar schon Angst das ich Depressionen habe. Woran erkennt man die?
    Meine Kinder sind 21 Monate alt und lassen mir keine freie Minute und selbst wenn ich kann nicht mehr abschalten und schlafe darum auch Nachts schlecht ( die Kinder schlafen gut ).
    Ich schreie nur noch rum und weine sehr viel.
    Ich meine was Kann ein kleines Kind dafür das ich überfordert bin?
    Ich finde auch kein liebes Wort mehr für meinen Mann.
    Ich fühle mich auch Antriebslos. Und hinzu kommt das ich Wahrscheinlich einen Bauchdeckenbruch habe und ich überhaupt nicht weiss wie das jetzt auch noch schaffen soll. Werde ich operiert darf ich 6 Wochen nicht heben. Erklärt das mal zwei 21 Monate alten Kindern.
    Kennt ihr vielleich Hilfestellen für überforderte Mütter in Hannover und Umgebung? Ich habe nämlich nicht wirklich Jemanden zum Reden und mein Mann ist auch mit seinem Latein am Ende.



    Hat vielleicht noch jemand ähnliche Sorgen?
    Nicht nur dir geht es so, sondern vielen anderen Müttern auch. Ich habe auch solche Phasen gehabt. Hatte aber dann gottseidank immer meine wirklich liebe Schwiegermutter, die mir unter die Arme gegriffen hat.

    Ich entnehme deinem Posting, dass Hilfe von Freunden und/oder Verwandschaft bei euch nicht möglich ist oder nicht zu erwarten ist?

    Ich weiß, dass es in der List ein Kinderhaus gibt, in dem sich einmal wöchentlich Zwillingseltern treffen:
    Kinderhaus in Hannover e.V. - Immer was los!

    Unsere Frühfördertante hat mir damals noch einen Flyer gegeben ... es gibt nämlich auch Großeltern zum "Ausleihen", die dann gerne mal einen Nachmittag auf Kinder aufpassen bzw. sich mit ihnen beschäftigen. Ich hab den Flyer nicht mehr, aber ich meine, dass das über die Caritas lief. Da kannst du ja mal anrufen.

    Wichtig ist es, dass du als Mutter auch mal - und wenn es nur ein bisschen ist - ausspannen kannst. Wie hilft dir dein Mann? Wäre es denn mal möglich, dass ihr - vielleicht am Wochenende - auch mal getrennt was unternehmen könnt? Ich meine dass dein Mann das eine und du das andere Kind nimmst und dann jeweils etwas Schönes unternehmen. Glaub mir: Mit nur einem Zwilling ist es unglaublich entspannend! Und die Trennung tut auch den Zwillingen mal gut, weil jeder ungeteilte Aufmerksamkeit bekommt.

    Falls du wen zum Reden brauchst, können wir uns gern auch mal treffen, ich komme ja auch aus Hannover. Meld dich dann einfach per PN. :)
    Liebe Grüße,
    Andrea und ihre Grazien





    unser Blog






  3. #3
    Avatar von Schiri
    Schiri ist gerade online Legende
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    17.01.2009
    Beiträge
    29.928

    Standard Re: Unterstützung.......

    Erst mal es tut mir leid, dass es Dir so gehen muss und ich würde Detas Angebot an Deiner Stelle annehmen.
    Das eine ist, dass es Dir wahrscheinlich gut tut, Dich mit anderen Zwillingseltern zu treffen, weil es allen so geht, dass sie solche Phasen haben. Das andere ist, dass Du Dir nicht sicher bist, ob Du professionelle Hilfe brauchst. Um abzuklären, ob Du eine Depression hast ist ein Psychiater die richtige Anlaufstelle. Wenn Du das Gefühl hast Du könntest Beratung im Umgang mit Deinen Kindern gebrauchen, dann kannst Du Dich an Eltern-Kleinkind-Ambulanzen (oder auch Schreiambulanzen, arbeiten mit Eltern und Kindern von 0-3J.) oder Erziehungsberatungsstellen oder an Kinderpsychiater wenden.

    Ich komme nicht aus Hannover, deshalb kann ich Dir keine konkreten Adressen geben, aber das lässt sich sicher rausfinden und wenn Du zu dem von Deta empfohlenen Treff gehst, haben die bestimmt jede Menge Adressen, mit denen sie Dir helfen können!

    Ich wünsche Dir, dass Du die richtigen Ansprechpartner für Dich findest!

    Alles Liebe und ganz viel Kraft!

    Schiri

  4. #4
    Avatar von Tinni
    Tinni ist offline Wiederholungstäter
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    19.04.2007
    Beiträge
    1.132

    Standard Re: Unterstützung.......

    Hallo Twinma!
    Ich habe auch einen Sohn der jetzt 22 Monate alt ist und es kommt mir auch an manchen Tagen so vor als wär ich nur noch am Rumschreien und Nein-rufen mit ihm. Ich geh mir manchmal schon selber auf die Nerven. Das jetzt noch im Doppelpack?!? Da kann ich dir gut nachfühlen wenn dir das öfter mal zuviel wird.
    Ich "freu" mich schon auf diese Phase mit den Zwillingen...

    Helfen tut bei mir da nur ein bisschen Abstand: er geht morgens in die Kita und da freu ich mich im Moment nach dem Wochenden immer wieder drauf... mal "nur" die Zwillinge am Morgen! Da kann ich dann Kräfte tanken für den restlichen Tag und wenn ich selbst entspannter bin scheint mir mein Grosser auch besser gelaunt zu sein und besser auf mich zu hören usw.
    Vielleicht kann dein Mann ja mal die Zwillinge für einen ganzen Tag entführen? Du wirst sehen, am Abend freust du dich wieder sie zu sehen!
    Liebe Grüsse, Tinni

    unser Dezembär:


    unsere Zwillinge:


  5. #5
    Avatar von la_madrina
    la_madrina ist offline DieUnerschütterliche
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    20.04.2009
    Beiträge
    207

    Standard Re: Unterstützung.......

    Ohjeh , das hört sich nicht gut an! Ich (und ich denke, auch viele andere Mütter) hatte diese Phasen auch. Reden hilft! Und die Tipps von Andrea sind nur zu empfehlen!

    Und glaub mir, es wird besser!!! Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass es nicht wirklich besser, sondern nur anders wird und man von einer Phase in die nächste kommt, ist die Zeit jetzt mit zwei vorpubertären, manchmal nervtötenden, kleinen Zicken ein Zuckerschlecken gegen die (sagen wir mal) ersten drei Jahre!

    Kopf hoch ... ich schicke dir 'ne große Tüte Kraft und starker Nerven rüber (wenn das mal so einfach wäre -> einfach ein wenig Kraft und gute Nerven futtern )!

    Viele Grüße
    Denn Mäuse können nicht fliegen!!!

    Am Anfang war die Idee...

    http://www.eltern.de/foren/image.html?type=sigpic&userid=148398&dateline=1241  786852

  6. #6
    Avatar von Miss_Maple
    Miss_Maple ist offline Cheeky Monkey Mom
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    3.191

    Standard Re: Unterstützung.......

    Zitat Zitat von Twinma Beitrag anzeigen
    Ich bin mit den Nerven am Ende! Ich habe sogar schon Angst das ich Depressionen habe. Woran erkennt man die?
    Meine Kinder sind 21 Monate alt und lassen mir keine freie Minute und selbst wenn ich kann nicht mehr abschalten und schlafe darum auch Nachts schlecht ( die Kinder schlafen gut ).
    Ich schreie nur noch rum und weine sehr viel.
    Ich meine was Kann ein kleines Kind dafür das ich überfordert bin?
    Ich finde auch kein liebes Wort mehr für meinen Mann.
    Ich fühle mich auch Antriebslos. Und hinzu kommt das ich Wahrscheinlich einen Bauchdeckenbruch habe und ich überhaupt nicht weiss wie das jetzt auch noch schaffen soll. Werde ich operiert darf ich 6 Wochen nicht heben. Erklärt das mal zwei 21 Monate alten Kindern.
    Kennt ihr vielleich Hilfestellen für überforderte Mütter in Hannover und Umgebung? Ich habe nämlich nicht wirklich Jemanden zum Reden und mein Mann ist auch mit seinem Latein am Ende.



    Hat vielleicht noch jemand ähnliche Sorgen?

    Die anderen haben Dir ja schon einige Tips gegeben. Wirklich etwas raten kann ich wohl eh nicht, da meine 2 noch nicht so alt sind wir Deine.

    Ich wollte aber schnell was zum Bauchdeckenbruch sagen: Ich habe in der Schwangerschaft durch die extreme Ueberdehnung auch einen Bauchdeckenbruch davongetragen. Mein Arzt meinte aber, es habe mit einer OP keine wirkliche Eile, solange ich keine akuten Schmerzen habe (die darauf hindeuten, dass sich dort ein Stueck Darm oder sowas verfangen hat). Da wir eventuell noch ein weiteres Kind moechten, hat der Arzt mir empfohlen, jetzt erstmal gar nichts zu machen. Erst, wenn wir mit unserem Kinderwunsch komplett abgeschlossen haben und keine weiteren Schwangerschaften ins Haus stehen, sollte ich ueber eine OP nachdenken.

    Ich weiss jetzt nicht, ob das allgemeingueltig ist. Aber hast Du denn Schmerzen? Wenn nicht, dann lass Dir doch mit der OP Zeit, bis die Kinder nicht mehr so anstrengend sind (nicht mehr getragen werden muessen, eventuell in den Kiga gehen etc).

    Uebrigens, ich fand den Bruch am Anfang irgendwie sehr unangenehm, nicht schmerzhaft, aber halt ein bloedes Gefuehl. Aber je mehr Gewicht ich verloren habe (leider sassen bei mir nach der Schwangerschaft einige extra Kilos fest und es ging letztendlich nur mit WeightWatchers wieder auf mein Normalgewicht zurueck), desto weniger habe ich den Bruch gemerkt. Ich muss immer noch 5kg abnehmen, bevor ich wieder in Groesse 38 passe, aber vom Bruch merke ich jetzt schon ueberhaupt nichts mehr.

    Ich wuensche Dir, dass Du bald Hilfe oder zumindest eine Anlaufstelle zum Ausquatschen findest. Der Alltag mit Zwillingen bringt einen einfach immer wieder an die Grenzen der Belastbarkeit. Aber was den Bruch angeht, so sprich doch nochmal mit Deinem Arzt, ob Du die OP nicht noch so 1-2 Jahre hinausschieben kannst. Alles Gute!
    Miss_Maple

    Mit Sohn 1 (11/08), Sohn 2 (11/08) und Sohn 3 (08/10)


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