Flaschenmilch

Was wirklich ins Fläschchen gehört

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Flaschenmilch: Was wirklich ins Fläschchen gehört
 © Sandra Seckinger

Fassungslos stehe ich vor dem Drogeriemarkt-Regal und staune über all die Begriffe, die Fläschchenkost kennzeichnen: Pre-Milch oder AR-Nahrung steht da auf den Packungen. Dauermilch, Folgemilch - welchen Unterschied macht das? Milchfrei, glutenfrei, kristallzuckerfrei - worauf muss ich achten? Ich weiß es nicht, obwohl ich Mutter von zwei Kindern bin, Jonas, 6, und Laurin, vier Monate. Deshalb habe ich eine Ernährungsberaterin aus München gebeten, mich zu begleiten.

Dr. Imke Reese, spezialisiert auf Säuglingsnahrung, schmunzelt: "So geht es wahrscheinlich jeder Mutter. Eines gleich vorweg: Dieses Riesenangebot gibt es nicht etwa, weil Babys so viel Auswahl brauchen. Sondern weil die Hersteller möglichst viel Platz im Regal belegen wollen." Beruhigend, ich muss also nicht alles verstehen. Was ich suche, ist eine Milch zum Zufüttern, weil Laurin von Muttermilch allein kaum mehr satt wird und ich ihn nachts alle zwei Stunden anlegen müsste. Jetzt bahne ich mir den Weg mit der Expertin, die mir die Unterschiede erklärt und mir auch nicht verschweigt, welche Produkte ich mir sparen kann.

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Wusel72a am 17. Juni 2010, 12:54 Uhr

    Eigentlich finde ich die Idee dieses Artikels ja ganz gut, die Auswahl erschlaegt ja wirklch. Allerdings denke ich, die "Expertin" und auch die Autorin haben zwei super-Schnitzer hingelegt:

    Dieser Satz der Autorin ist gemeingefaehrlich:

    "Was ich suche, ist eine Milch zum Zufüttern, weil Laurin von Muttermilch allein kaum mehr satt wird und ich ihn nachts alle zwei Stunden anlegen müsste."

    Jede gute Stillberaterin haette der Autorin erklaeren koennen, das in dem Alter ein Wachstumsschub passiert und das Verhalten ihres Babys ganz normal ist. Ja, es ist ermuedend und anstrengend, aber meist ist der Spuk nach einigen Tagen oder 2 Wochen vorbei. In den meisten Faellen ist es kein Grund zuzufuettern.

    2. Die Expertin:
    "Wenn Sie wie ich nach dem vierten Monat eine Milch suchen, die besser sättigt, weil Ihr Kind zu wenig wiegt oder schon nach zwei Stunden wieder Hunger hat, dicken Sie lieber Pre- oder 1er-Nahrung mit Reisflocken an. Das spart Geld, und Zucker ist auch weniger drin. "

    Um Himmelswillen. Der Rat ist antik und gehoert ganz schnell vergessen. In eine Flasche gehoert niemals etwas anderes ausser Fluessigkeit. Wenn ein Baby in dem Alter nachts Hunger hat, braucht es Milch. Wenn eine Mutter der Meinung ist, sie moechte mit Beikost beginngen, dann bitte Tagsueber und mit dem Loeffel.

    Ich bin uebrigens kein Mitglied der Hard-core Stillfraktion, ich habe nach 6 Monaten abgestillt und auf 1er gewechselt. Aber ich mag keine Aussagen, die einfach grottenschlecht sind und gerade Erstmuetter voellig verwirren.


    (1 Kommentar)

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