Richtig essen

Zehn Fragen zur Kinder-Ernährung

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Brauchen Kinder regelmäßig ein Stück Fleisch?


 © Kobold-knopf81 - Fotolia.com

Nicht unbedingt. Es kommt darauf an, was das Kind sonst noch isst. Problematisch wäre lediglich, es vegan zu ernähren, das heißt, auf sämtliche tierische Lebensmittel zu verzichten -also auch auf Milchprodukte, Eier und Fisch. Dann können Eisen, Eiweiß, Kalzium und Vitamin B12 fehlen. Stehen diese Produkte aber regelmäßig auf dem Speiseplan, ist eine fleischlose Ernährung in Ordnung. Wer dazu Vitamin-C-reiche Lebensmittel wie Orangensaft, Paprika oder Rohkost isst, hilft dem Körper, Eisen aus Getreide aufzunehmen. Etwas schwieriger ist die fleischlose Ernährung von Babys im zweiten Lebenshalbjahr. Hier sollte man Rat von Fachleuten holen.

Tägliche eine warme Mahlzeit muss sein, oder?

Ob etwas warm oder kalt gegessen wird, ist egal. Aber: Gekochtes, Gebratenes und Gebackenes sind wichtig, weil sie Abwechslung in den Speiseplan bringen. Zudem sind warme Mahlzeiten meist automatisch nährstoffreicher zusammengesetzt als kalte Imbisse. Nudeln, Kartoffeln, Fleisch und Eier - also Lebensmittel, die man nur erhitzt verzehren kann - entfalten wichtige Kohlenhydrate.

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  • von Hecker am 30. August 2013, 10:46 Uhr

    Hier gehts zur Umfrage: Wie gut ist das Essen in Kitas und offenen Ganztagsbetreuungen http://ow.ly/ol3un


  • von Anne Eggers am 20. Januar 2013, 11:31 Uhr

    Kommentar Teil 1:

    Tatsächlich raten sogar die meisten staatliche Einrichtungen zum Verzehr tierischer Produkte wie Milch und Eiern, aber auch Fleisch und Fisch. Wer sich auf diese Angaben verlassen möchte, da diese Quellen sicher eine enorme Seriösität auf den unwissenden Otto-Normal-Verbraucher ausüben, sollte sich allerdings bewusst sein und darüber informieren, dass selbst in der Bundesrepublik Deutschland enge Verflechtungen zwischen den oben genannten Einrichtungen und jenen großen Wirtschaftsunternehmen bestehen, die daran Interesse haben, ihre Produkte tierischen Ursprungs auch weiterhin gewinnbringend zu verkaufen.

    Die Frage danach, ob man seinem Kind etwas Gutes tut, wenn man der eigenen Weltanschauung einen höheren Wert beimisst als seriösen internationalen Ernährungsempfehlungen, ist an dieser Stelle also mehr als berechtigt.
    Und die Antwort darauf lautet wohl ganz klar: Nein.


  • von Anne Eggers am 20. Januar 2013, 11:30 Uhr

    Kommentar Teil 2:

    Die meisten seriös wirkenden oder als solche getarnten Ernährungsratschläge sind leider Gottes nichts weiter als Lügen, die uns eine Scheinwelt vorgaukeln sollen und uns Dinge essen und auch unseren Kindern zu essen geben lassen, die uns krank machen.
    Um an Informationen zu gelangen, die dies verdeutlichen, bedarf es nichteinmal besonders langer Recherchen - sie sind kein Geheimnis.

    Die Frage ist an dieser Stelle also viel mehr, ob der sogenannte "Omnivor" (Allesfresser) und auch der Vegetarier ihren Kindern etwas gutes damit tun, ihre eigene Weltanschauung den seriösen internationalen Ernährungsempfehlungen vorzuziehen. Denn es führt eben kein Weg daran vorbei, sich umfassend zu informieren und nicht einfach nach den Antworten zu suchen, die einem selbst am bequemsten sind, d.h. der eigenen Lebensweise möglichst geringe oder gar keine Änderung empfehlen.


  • von Anne Eggers am 20. Januar 2013, 11:30 Uhr

    Kommentar Teil 3:

    Die VERANTWORTUNG gegenüber unseren Kindern aber auch unserer eigenen Gesundheit und somit der Gesellschaft ist groß. Umso wichtiger ist es, die eigene Bequemlichkeit und den eigenen Stolz nicht Oberhand sein zu lassen, wenn man sich mit dem Thema "gesunde Ernährung" beschäftigt.

    Ich hoffe für Sie alle, dass Sie in Zukunft kritischer sind, Quellen prüfen, scheinbare Seriösität hinterfragen und nicht einfach bei den Ernährungsempfehlungen stehen bleiben, die ihnen für den eigenen bisherigen Lebensstil am passendsten erscheinen.

    Stellen Sie sich einfach vor, ihr Kind würde in 30 Jahren auf Sie zukommen - wohlmöglich schon durch eine ernährungsbedingte Krankheit belastet - und Sie fragen, warum es in ihrer Obhut über Jahrzehnte in vollem Vertrauen falsch ernährt worden ist, wo doch die Fakten seit langem so offensichtlich sind.
    Was würden Sie darauf antworten? Dass Sie sich damals (also heute) gründlich informiert haben? Haben Sie?


  • von Anne Eggers am 20. Januar 2013, 11:28 Uhr

    „Vegane Ernährung, die keine tierlichen Produkte enthält, ist sogar gesünder als vegetarische Ernährung. Vegane Ernährung enthält kein Cholesterin und sogar weniger Fett, gesättigte Fettsäuren und Kalorien als vegetarische Ernährung, weil sie keine Milchprodukte und Eier enthält. Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass die gesundheitlichen Vorteile zunehmen, wenn die Menge der Nahrung aus tierlichen Quellen in der Ernährung verringert wird, was die vegane Ernährung zur gesündesten insgesamt macht.“
    Die Ärztekommission PCRM („The Physicians‘ Committee for Responsible Medicine“, Ärztekommission für verantwortungsbewusste Medizin)

    weitere Informationen unter anderem auf folgenden Seiten:

    http://www.provegan.info/de/vegan/vorwort/

    http://veganismus.de/

    http://veganekinder.de/adavegan

    Für weitere Fragen und Diskussionen stehe ich gern zur Verfügung!
    Herzliche Grüße
    Anne


(13 Kommentare)

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