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Her mit den guten Fetten

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Fett ist gut. Der Mensch braucht es: in seinen Zellen zum Aufbau der Zellwände, als Wärmeschutz direkt unter der Haut, um die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K für den Körper verwertbar zu machen, um Sexual- und Gewebshormone herzustellen. Unser Gehirn besteht zu 50 bis 60 Prozent aus Fett. Fett ist aber auch schlecht. Es kann zu Übergewicht führen, Arterienverkalkung, Herz- und Kreislauferkrankungen, den Cholesterinspiegel erhöhen.

Fett ist nicht gleich Fett

Verwirrend? Vielleicht, aber tatsächlich stimmt beides. Denn insgesamt essen wir zu viel, auch Fett. Aber Fett ist nicht gleich Fett. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, bestimmte ungünstige Fette zu meiden und stattdessen gesunde Fette zu sich zu nehmen. Wichtig ist die Fettzufuhr vor allem für den Cholesterinspiegel, damit das Verhältnis zwischen "gutem" und "bösem" Cholesterin stimmt. Mit dem ungünstigen LDL-Cholesterin sind jene Stoffe gemeint, die Cholesterin zu den Körperzellen hin transportieren. Das günstige HDL-Cholesterin hingegen schafft das Cholesterin von den Körperzellen zurück zur Leber, wo es recycelt oder abgebaut wird. Ungesättigte Fettsäuren erhöhen den gesunden HDL-Wert oder senken sogar den ungesunden LDL-Wert.

Das bedeutet: Pflanzenöle sind gesund. Der Anteil an Fett an der gesamten Kalorienmenge pro Tag sollte nach Empfehlung der DGE ungefähr bei 30 Prozent liegen, das entspricht etwa 60 bis 80 Gramm Fett. Bei Kindern unter zwei Jahren und in der Pubertät sowie bei Schwangeren und Stillenden kann der prozentuale Anteil ruhig etwas höher liegen.

Gesättigte Fettsäuren

  • Vorkommen: Tierische Fette wie Butter, Sahne, Käse;Wurst, Speck, Fleisch; feste Brat- und Frittierfette wie Schmalzoder Kokosfett

  • Wirkung im Körper: Gesättigte Fettsäuren werden überwiegend über die Nahrung aufgenommen, können aber auch vom Körper hergestellt werden. Sie dienen als Energielieferanten für Herz- und Muskelzellen. Aber: Gesättigte Fette erhöhen das ungünstige LDL-Cholesterin.

von Petra Schrand


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