1. Zucker verursacht Karies
Löcher im Zahn bekommt man nur, wenn drei Dinge zusammenkommen: Bakterien, Kohlenhydrate und Zeit. Süßigkeiten schaden den Zähnen nicht, wenn man regelmäßig sorgfältige Mundhygiene betreibt. Schlechter dran ist, wer gern stärkereiche Nahrungsmittel wie Kartoffelchips oder Haferfl ocken isst und sich danach nicht die Zähne putzt. Stärke ist eine lange Kette von Traubenzucker. Purer Zucker wird durch den Speichel rasch weggespült, während Stärkeprodukte oft an den Zähnen kleben. So wird schön langsam ein "Zuckerstück" nach dem anderen an die hungrigen Kariesbakterien verfüttert.
2. Das beste Öl ist Olivenöl
Olivenöl ist gesund, kein Zweifel. Doch Rapsöl ist weitaus gesünder, denn es enthält deutlich mehr der wichtigen Omega- 3-Fettsäuren. Die nachfolgenden Plätze im Öl-Ranking belegen Lein-, Soja- und Walnussöl. Übrigens: Was als "Speiseöl" oder "Pflanzenöl" angeboten wird, ist fast immer Rapsöl.
3. Kaffee entwässert
Harntreibend wirkt er schon, der beliebte Muntermacher. Das bedeutet allerdings nur, dass man schneller zur Toilette muss als nach einer Tasse Kräutertee. Doch der Körper scheidet nicht mehr Flüssigkeit aus, als aufgenommen wurde - und das ist entscheidend. Deshalb darf der Kaffee auch zum täglichen Flüssigkeitspensum (Empfehlung: zwei bis drei Liter) gerechnet werden.
4. Margarine enthält weniger Kalorien als Butter
Irrtum! Beide haben einen Fettgehalt von etwa 80 liefern damit rund 750 Kalorien (pro 100 Gramm). Diätmargarine ist keine fettarme Variante, sondern soll mit Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren Krankheiten vorbeugen. Wer Fett sparen will, sollte Halbfettmargarine Halbfettbutter (je um 360 Kalorien) wählen.
5. Schokolade macht schlechte Haut
Unsinn! Das Hautbild ist weitgehend genetisch bestimmt. Hauptfeinde der Haut sind Rauchen und Sonne. Pickel haben fast immer hormonelle Ursachen.






DANKESCHÖN
Kann Mike Seeger nur zustimmen ! Olivenöl hat keine Omeaga-3 Fettsäuren, dafür als einziges Pflanzenöl die Polyphenole (Hydroxityrosole,,,) welche antioxydativ und endzündungshemmend wirken (sind auch im Grüntee,Rotwein, sonnengereiften Tomaten enthalten.
Die Polyphenole machen das Olivenöl in gesundheitsfördernder Hinsicht daher so wertvoll. Dazu gibt es ausreichend wissenschaftliche Evidenz !!!
Schade, dass auch die Zeitschrift auf die Rapsöllobby hereingefallen ist. Es gibt bislang KEINE Studie, die die positiven Auswirkungen von pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren belegen würde. Hier empfiehlt sich das Lesen des Artikels in der Wikipedia und der folgende Artikel: http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,yxjiqlnxfydiohe0~cm.asp
Die postive Wirkung von Olivenöl ist indessen in hunderten Studien nachgewiesen.
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