Kuhmilch und alle Produkte, die daraus hergestellt werden wie etwa Joghurt, Quark und Käse, sind Nährstoffpakete
In ihnen stecken hochwertiges Eiweiß und Vitamine - vor allem die Vitamine A, D, E, K und viele B-Vitamine. Milch und Milchprodukte sind außerdem unsere Hauptlieferanten für das Supermineral Kalzium: Kalzium sorgt mit dafür, dass Signale von Zelle zu Zelle übermittelt werden; die Nerven brauchen es, um ihre Impulse an die Muskelfasern zu übertragen, und es ist wichtigster Baustoff für Knochen und Zähne. Was man als Kind oder junger Erwachsener davon in den Knochen einlagert, ist die Reserve fürs ganze Leben.
Deshalb sollten Kinder ab dem Grundschulalter etwa einen halben Liter Milch täglich zu sich nehmen, das enstpricht zum Beispiel einem Glas Milch plus einer Scheibe Schnittkäse sowie einem Becher Joghurt.
Übrigens: Frischmilch und durch Erhitzen haltbar gemachte H-Milch unterscheiden sich kaum im Nährstoffgehalt.
Fettarm ist gesünder
Milch ist ein Nahrungsmittel, kein Getränk: Selbst ein Glas teilentrahmte Milch enthält rund 100 Kalorien. Besonders viele Kalorien stecken im Käse. Die Lösung: Fettarme Produkte wählen. Sie enthalten genauso viel Kalzium und B-Vitamine wie vollfette Varianten, der geringere Gehalt an fettlöslichen Vitaminen kann durch Gemüse und Pflanzenöle ausgeglichen werden. Aber: Milchprodukte mit weniger als 1,5 Prozent Fett bringen's nicht - in ihnen kommen die fettlöslichen Vitamine eindeutig zu kurz.
Ist frische Milch besser als H-Milch?
Nicht wirklich. Wenn Sie zu jenen Kandidaten gehören, denen die frsiche Milch im Kühlschrank regelmäßig schlecht wird, ist H-Milch eine perfekte Alternative: Sie hat ernährungspysiologisch fast den gleichen Wert wie frisch (pasteurisierte). Der Vitaminverlust ist bei der wärmebehandelten Milch nur zehn Prozent höher als bei der pasteurisierten; auch der Kalziumgehalt unterscheidet sich kaum. Einziger Nachteil: Durch ihren Kochgeschmack wird die H-Milch häufiger als weniger lecker empfunden.
Sind Milchprodukte für Kinder gesund?
Von wegen! Fruchtjoghurt, Früchtequark und Pudding, aber auch Kakao- und Milchmischgetränke enthalten oft viel Fett und Zucker, außerdem Aromen, Farb- und andere Zusatzstoffe. Das gilt besonders für Kindermilchprodukte, die bei Untersuchungen immer wieder negativ auffallen. Die meisten sind überteuert, enthalten besonders viel Zucker und sind mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Dabei werden häufig Nährstoffe zugeführt, die im ursprünglichen Lebensmittel schon ausreichend vorhanden sind.
Und wussten Sie, dass bereits drei Prozent Frucht im Joghurt genügen, um "Fruchtjoghurt" auf den Becher zu schreiben?






eigentlich schon eine frechheit, dass eine zeitschrift wie "eltern" einen artikel mit " milch macht kinder mobil" veröffentlicht. zahlreiche wissenschaftliche untersuchungen belegen, dass kuhmilch alles andere als gesund ist für kleinkinder.
und einmal mehr frage ich mich, wie die milchindustrie und zeitschriften wie "eltern" zusammenarbeiten.
Milch enthält für den menschlichen Körper artfremde Eiweiße. Um diese wieder abzubauen benötigt der Körper viele,viele Mineralstoffe und vor allem Kalzium,welches ja angeblich durch Milchkonsum zugeführt wird !?!? Darüber hinaus ist Milch stark schleimbildend und kann bei Kindern sogar zu chronischen Bronchitis führen. Ein kalb würde innerhalb eines halben Jahres sterben wenn es mit pasteurisirter Milch gefüttert wird. mal drüber nachdenken ;-)
Hallo. Bin ebenfalls skeptisch, was den hochgelobten Wert der Milch betrifft. Erstens sollte doch unterschieden werden zwischen (ganz) frischer Milch und H-Milch: Frische ist LEBENSmittel und H-Milch nur noch NAHRUNGSmittel, da durch die Hitze viel verändert wird, auch das Eiweiss in der Milch. Ausserdem ist bei einer vollwertigen Ernährung alles vorhanden, was der menschliche Körper braucht. Wir brauchen uns um eine Versorgung mit einzelnen Mineralien und Vitaminen normalerweise keine Gedanken zu machen.
Gerade wegen des Kalziums ist von einer milchreichen Ernährung dringend abzusehen. Der enorm hohe Anteil an tierischem Eiweiß führt dazu, dass mehr Kalzium im Urin abgeführt, als durch die Milch aufgenommen wird.
Daher ist in Ländern, in welchen Milch nicht auf dem Speiseplan steht, der Osteoporose-Anteil bedeutend niedriger als in den westlichen.
Diesen Artikel sollte man vielleicht mal den Kollegen der österreichischen Tageszeitung Österreich zeigen ;-)
Diese verbreiten im Moment wissenschaftlich unhaltbare Aussagen wie "Milch macht Kinder dick".
Kein Lebensmittel gibt Gesundheit, dazu gehören eine vernünftige Ernährung, viel Bewegung und positives Denken. Gerade die junge Altersgruppe konsumiert meist wenig Milchprodukte, sondern eher coole Getränke Energy-Drinks. Diese enthalten viel Zucker und machen wirklich dick.
Milch ist ein wertvoller Lieferant von hochwertigem Protein und essentiellen Aminosäuren, gut resorbierbarem Calcium und von B-Vitaminen etc. Es gibt sogar Studien das sie das Abnehmen fördert.
(5 Kommentare)