Weihnachtsessen
Festtagsmenü inklusive Babybrei

Vergesst Gans und Karpfen! Unser Festtagsmenü ist nahezu stressfrei, gelingt leicht und schmeckt herrlich nach Weihnachten. Das Beste daran: Der Brei fürs Baby ist inklusive.

Inhalt: 
Vorspeise: Möhrensuppe mit IngwerHauptgericht: Entenbrust mit Zimt-Apfel-Spalten und KartoffelgratinDessert: Lebkuchen-SchokotarteWeihnachtstrilogie fürs Baby: Möhren-Kartoffel-Apfel-BreiBlitzgebäck als Tischdeko
Weihnachtsessen: Festtagsmenü inklusive Babybrei

Mit den richtigen Rezepten und etwas Vorausplanung braucht Ihr auch als Baby-Eltern nicht auf ein festliches Weihnachtsessen zu verzichten. Das Menü, das wir für Euch entwickelt haben, ist einfach nachzukochen und lässt sich prima vorbereiten. Es ist für vier Personen berechnet, für den Fall, dass Ihr keine Gäste bekommt, lassen sich die Zutaten problemlos halbieren. Das Dessert, die Lebkuchen-Schokotarte und die Plätzchen für die Tischdeko bereitet Ihr am besten schon am Vortag zu. Am Weihnachtstag könnt Ihr dann in aller Ruhe den Tisch festlich decken und die Möhrensuppe für die Vorspeise kochen.

Als Beilage für das Entenbrust-Hauptgericht gibt es Kartoffelgratin. Der lässt sich in einer Auflaufform soweit vorbereiten, dass es nur noch in den Ofen geschoben werden muss. Am besten verschließt Du die Form aber dicht mit Alufolie, denn kommt Luft an die Kartoffeln, werden sie braun. Wer mag, kann auch die zweite Beilage, die gebratenen Apfelspalten, vorbereiten. Auch diese werden mit der Zeit bräunlich – wenn Du aber einen Deckel auf den Topf legst, hält sich die Verfärbung in Grenzen und fällt durch die Zugabe von Zimtzucker später sowieso kaum noch auf. Bleibt die Entenbrust, die im Handumdrehen gewürzt ist und dann am Weihnachtsabend nur noch in den Ofen kommt. Dort wird sie dann ganz von selbst lecker und knusprig.

Besonders praktisch: Alle Zutaten sind so ausgewählt, dass Ihr daraus auch gleich ein leckeres Essen für Euer Baby mitkochen könnt.

Vorspeise: Möhrensuppe mit Ingwer

Weihnachtsessen: Festtagsmenü inklusive Babybrei

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
700 g Möhren
5 mittelgroße Kartoffeln
700 ml Gemüsebrühe (Instant)
1/4 TL Ingwerpulver
Salz
75 g Doppelrahm-Frischkäse (bei Bedarf lactosefrei)
4 EL Orangensaft
1/2 TL Zitronensaft

1. Möhren schälen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. Möhren und Kartoffeln mit der Gemüsebrühe zum Kochen bringen und etwa 20 Minuten köcheln lassen.

2. 3 Kartoffeln, etwa 3 Möhren und etwa 50 ml Brühe fürs Baby-Essen aus dem Topf nehmen und beiseite stellen (Zubereitung: siehe Seite 135 unten). Den Rest pürieren und mit Ingwerpulver und Salz abschmecken.

3. Frischkäse mit Orangen- und Zitronensaft verrühren, die Suppe auf vorgewärmte Teller verteilen und je 1 EL von der Frischkäsemasse auf die Suppe setzen. Mit einem Stäbchen ein Muster in die Suppe rühren.

Deko-Tipp:

Servieren Sie die Möhrensuppe mit weihnachtlichem Blätterteiggebäck:
Dafür 1 rechteckige Platte Tiefkühl-Blätterteig auftauen lassen, etwas dünner ausrollen und mit Stern oder Schneeflocken-Ausstechern etwa 12 Formen ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit Salz bestreuen und im Ofen bei 200 Grad ca. 10 Minuten backen. Vor dem Servieren auf die Suppe legen.

Hauptgericht: Entenbrust mit Zimt-Apfel-Spalten und Kartoffelgratin

Weihnachtsessen: Festtagsmenü inklusive Babybrei

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
500 g Kartoffeln, Salz, frisch geriebene Muskatnuss, 100 ml Sahne, 50 ml Milch, 1 EL Butter (alle Milchprodukte bei Bedarf lactosefrei), 4 Äpfel,1–2 TL Zucker, Zimtpulver, 2 Barbarie-Entenbrustfilets (je ca. 400 g), 4 EL Preiselbeeren

Garzeit im Ofen: ca. 60 Minuten

1. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Fächerförmig in eine Auflaufform schichten und mit Salz und Muskat bestreuen. Sahne und Milch gleichmäßig über die Kartoffeln gießen. Das Gratin in den Backofen auf die zweite Schiene von unten stellen und ca. 60 Minuten garen.

2. Die Entenbrust waschen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und von beiden Seiten salzen und pfeffern. Entenbrust mit der Hautseite nach oben in eine Bratreine legen. Etwa 20 Minuten nach den Kartoffeln auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und – je nach Dicke des Filets – ca. 40 Minuten braten: Das Fleisch soll noch zartrosa sein.

3. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Die Butter in einem Topf zerlassen, die Apfelspalten zugeben, den Zucker darüberstreuen und ca. 3 bis 5 Minuten, je nach Festigkeit der Äpfel, schmoren lassen. Etwa 10 Apfelspalten fürs Babyessen aus dem Topf nehmen und beiseite stellen (Zubereitung: siehe Seite 5). Etwas Zimtpulver über die restlichen Äpfel streuen und untermischen.

4. Die Filets in dünne Scheiben schneiden und fächerförmig auf vorgewärmte Teller legen. Kartoffelgratin, Apfelspalten und je 1 EL Preiselbeeren dazu anrichten.

Dessert: Lebkuchen-Schokotarte

Weihnachtsessen: Festtagsmenü inklusive Babybrei

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten

Für 1 Springform mit 28 cm Durchmesser:
200 g Vollmilchkuvertüre, 200 g weiche Butter (beides bei Bedarf lactosefrei),  4 Eier, 100 g Zucker, 1 Fläschchen Buttervanille-Aroma, 1 EL Lebkuchengewürz, 200 g gemahlene Mandeln
Außerdem: Fett für die Form, Puderzucker zum Bestäuben, Schlagsahne und Eierlikör

Backzeit: ca. 30 Minuten
1. Die Kuvertüre in eine Schüssel geben und im Wasserbad unter Rühren bei milder Hitze schmelzen. Vorsicht: Wird die Kuvertüre zu heiß, klumpt sie! Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Springform einfetten.

2. Die Eier trennen. Eiweiß zu einem steifen Eischnee schlagen. Eigelb mit Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Vanille-Aroma und Lebkuchengewürz untermischen. Anschließend zunächst die Kuvertüre, dann die Mandeln unterquirlen. Den Eischnee einfach unter die Teigmasse heben.

3. Den Teig in die Form füllen. Im Ofen (Mitte, Umluft 160 Grad) ca. 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben. Jedes Tortenstück mit einem Klacks Schlagsahne servieren und Eierlikör in dünnen Linien über den Kuchen fließen lassen. Wem ein großer Kuchen zu viel ist und wer eine kleine Springform oder runde Auflaufform (etwa 20 cm ) besitzt, der kann auch nur die halbe Teigmenge backen.

Deko-Tipp:

Aus Pappe kleine Tannenbäume, Sterne oder andere Weihnachtsmotive ausschneiden, auf den Kuchen legen und erst dann den Puderzucker über den Kuchen sieben. Pappe vorsichtig vom Kuchen nehmen, dann erscheinen kleine, braune Motive. Oder: Aus Marzipanrohmasse oder dünnen Schokoladentäfelchen kleine Sterne ausstechen und rundherum auf den Kuchen legen. Auch hübsch als Deko sind Pralinen in Sternform.

Weihnachtstrilogie fürs Baby: Möhren-Kartoffel-Apfel-Brei

Weihnachtsessen: Festtagsmenü inklusive Babybrei

Fürs Baby-Menü die für die Suppe mitgekochten Kartoffeln in einen Topf geben, etwas Milch, eine Prise Salz und 1 EL Butter zugeben und erhitzen, dann zu Kartoffelbrei zerstampfen. Die mitgekochten Möhren in etwas Brühe erhitzen und pürieren. Die gekochten Äpfel ebenfalls pürieren. Kartoffel-, Möhren- und Apfelbrei auf einem Wärmeteller anrichten. Achtung: Falls Ihr das Menü für zwei Personen kocht und die Zutaten deshalb halbiert, denkt daran, dass Ihr etwas mehr Kartoffeln, Möhren und Äpfel zubereitet.

Blitzgebäck als Tischdeko

Weihnachtsessen: Festtagsmenü inklusive Babybrei

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Für ca. 10 Stück:
200 g Marzipanrohmasse, 200 g Puderzucker, Zitronensaft, Speisefarbe (nach Belieben), Perlen, Sterne oder andere Zuckerdeko, Zuckerschrift (aus der Tube)
Außerdem: Backpapier
Backzeit: ca. 5 Minuten

1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Marzipanrohmasse mit 80 g Puderzucker verkneten und zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen.

2. Sterne, Engel, Herzen oder andere Weihnachtsmotive aus dem Marzipan ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im Ofen (Mitte, Umluft 180 Grad) ca. 5 Min unten backen. Das Gebäck abkühlen lassen.

3. Für den Guss den restlichen Puderzucker mit etwas Zitronensaft zu einem dicken Guss rühren. Zitronensaft immer nur löffelweise zugeben, damit der Guss nicht zu flüssig wird. Den Zuckerguss nach Belieben einfärben oder weiß lassen und die Figuren damit bepinseln. Wer mag, verziert die Plätzchen noch mit Perlen, Sternen oder anderer Zuckerdeko. Sobald der Guss trocken ist, mit Zuckerschrift kleine Weihnachtsbotschaften, wie z. B. "Frohes Fest" oder die Namen der Gäste auf die Plätzchen schreiben.

Von:Text und Rezepte: Christiane Kührt
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