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Schönheitsoperation

Ein Körper wie vor der Schwangerschaft?

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Schönheitsoperation: Ein Körper wie vor der Schwangerschaft?

© Guillermo Gimenez - Fotolia.com

Lesen Sie hier die Meinung von Eltern.de-Userin Daniela: "Schon nachdem ich meine erste Tochter gestillt hatte, wirkte mein Busen irgendwie 'ausgelutscht'. Jetzt habe ich auch mein zweites Töchterchen gestillt, und meine Brüste hängen mir ungelogen bis zum Bauchnabel! Ich fühle mich so furchtbar, trage nur noch Schlabbersachen und schäme mich auch so vor meinem Mann, obwohl der immer sagt, ihm mache das nichts. Aber das glaube ich nicht! Ich bin 36 Jahre alt, meine Mutter meint, das wäre halt so, wenn man Kinder hat und ich könne doch stolz darauf sein, mit diesen Brüsten zwei Babys ernährt zu haben. Aber ich mag mich nicht mehr im Spiegel ansehen! Jetzt überlege ich, ob ich eine Schönheitsoperation machen und mir die Brüste straffen lassen soll, habe aber auch Angst, dass meine Familie das lächerlich findet."

Schönheitsoperation für einen straffen Busen oder einen flachen Bauch?

Sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen, ist längst kein Privileg der Reichen und Berühmten mehr: So nahmen die in der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland (GÄCD) organisierten Ärzte im Jahr 2006 insgesamt 140.000 Schönheitsoperationen vor - davon über 2.000 Brustverkleinerungen, rund 1.700 Bauchdeckenplastiken und 14.404 Fettabsaugungen.

In den USA kursiert für sämtliche Schönheitsoperationen nach der Mutterschaft bereits das schöne Wort vom "Mommy Makeover" (zu dem teilweise auch noch ein Eingriff im Genitalbereich hinzukommt), so geläufig sind diese Eingriffe dort mittlerweile. Nach Angaben der American Society of Plastic Surgeons haben sich 2006 in den USA 365.000 Frauen im Alter zwischen 20 und 39 Jahren solchen Schönheitsoperationen unterzogen. Auch Petr Bolatzky, Facharzt für Chirurgie mit Spezialausbildung auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie und Leiter der Klinik für Ästhetische Chirurgie in Gelsenkirchen, schätzt, dass in seiner Fachklinik 90 Prozent der durchgeführten Brustvergrößerungen nach einer Schwangerschaft vorgenommen werden.

Unsere Userin Daniela befindet sich also in guter Gesellschaft. Denn viele Frauen leiden unter den durch Schwangerschaft, Geburt und Stillen verursachten Veränderungen ihres Körpers und wünschen sich ihre alte Figur zurück. Viele versuchen es zunächst mit Sport und Diäten - doch leider bringt das nicht immer den gewünschten Erfolg. Einige Mütter sehen dann in einer Schönheitsoperation den letzten Ausweg. Verständlich? Oder laufen diese Frauen einem falschen Ideal hinterher anstatt stolz auf die körperlichen Spuren der Schwangerschaft zu sein - schließlich hat der doch einem oder mehreren Kindern das Leben geschenkt? Stimmen Sie ab!

Sagen Sie uns Ihre Meinung: Die Antworten:
Käme es für Sie in Frage, die körperlichen Spuren von Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit mithilfe einer Schönheitsoperation zu beseitigen?

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Wie hat sich Ihr Körper nach der Schwangerschaft verändert? Fühlen Sie sich wohl in ihm? In unserem "Mein Körper nach der Schwangerschaft"-Forum können Sie sich mit anderen Frauen austauschen und sich gegenseitig Tipps geben.

Welche Schönheitsoperationen nach der Schwangerschaft?

Haben Sie schon einmal mit dem Gedanken an eine Schönheitsoperation gespielt? Dann sollten Sie das hier unbedingt lesen: Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Brust- und Bauchstraffung.

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Natalie am 31. August 2008, 16:35 Uhr

    Wenn man sich nicht mehr in seinem Körper wohl fühlt und die Möglichkeit zu einer OP hat,sollte man diese nutzen.Nach der Schwangerschaft mit meiner Tochter hatte ich zwar schnell mein altes Gewicht wieder,aber meine Bauchdecke ist ganz schlaff und gewellt,was ich sehr hässlich finde.Ich habe auch schon über eine Straffung nach,wenn unsere Familienplanung beendet ist,um mich wieder richtig als Frau fühlen zu können.


  • von Claudia am 30. August 2008, 21:46 Uhr

    ...irgendwie die frustrierendste Erkenntnis nach zwei Schwangerschaften: ich hab mein "altes" Gewicht wieder, aber längst nicht die "alte" Figur. 3 Jahre intensive Gymnastik haben zwar die Bauchmuskeln perfekt gestrafft, aber das "Hautvolumen" lässt sich so und auch durch Pflege nicht reduzieren - dabei hatte ich in beiden Schwangerschaften nur im normalen Mass zugenommen. Die Brüste hängen wie zwei leere Waschlappen.
    Da ich soviel Disziplin und Ehrgeiz für meine Figur aufgebracht habe fühle ich mich manchmal regelrecht als Frau für mein Mutter-Sein bestraft (obwohl ich mit Leib und Seele Mama bin!). Hätte ich das Geld, ich würd mir wenigstens die Brüste schön machen lassen.


  • von Julia am 29. August 2008, 22:29 Uhr

    Ich habe das Glück, dass mein Körper unter den beiden Schwangerschaften und der Stillzeit (jeweils ein Jahr) kaum gelitten hat.
    Aber auch wenn es anders wäre - ich kann mir nicht vorstellen, ohne medizinischen Befund freiwillig eine Operation mit Vollnarkose, Narben, hinterher Schmerzen etc. über mich ergehen zu lassen. Das Risiko von Spätfolgen oder Komplikationen wäre mir einfach zu hoch.
    Mit dem Geld würde ich lieber einen schönen Urlaub machen oder sonst etwas, das auch zum Wohlbefinden beiträgt.


  • von Nicky am 29. August 2008, 10:44 Uhr

    Ich habe drei Kinder und bei mir war mein Busen nach den SS praktisch nicht mehr vorhanden. Ich hatte vorher ein volles B-Körbchen und nach den SS dann nicht mal mehr ein A-Körbchen. Es war auch gar nichts mehr da, was ein Körbchen hätte ausfüllen können, mein Busen bestand nur noch aus einer leeren Hauthülle.
    Klar habe ich mir dann Gedanken gemacht, daß ich schließlich drei gesunde Kinder habe und bei jeder Frau der Körper wohl mehr oder weniger "leidet" während einer Schwangerschaft. Aber für mich war auch klar, daß ich nicht "nur" Mutter bin, sondern mich selber auch schön fühlen möchte und das war mit dem nicht vorhandenen Busen nicht möglich. Ich bekam sogar Depressionen und deshalb habe ich mich nach reiflicher Überlegung operieren lassen und meinen Busen mit Silikongelkissen wieder "herstellen" lassen. Ich fühle mich nun wie neu geboren und bin einfach nur überglücklich. Die OP ist nun fünf Jahre her und es war die beste Entscheidung, die ich machen konnte.


  • von Elena am 29. August 2008, 10:23 Uhr

    Als ich meine Tochter abgestillt habe, war mein Busen weg. Ansonsten hat mein Körper die Schwangerschaft wunderbar "überstanden", doch von ehemals C-Cup auf A-Cup zu fallen, das ist hart - zu hart. Ich bin jetzt 27 Jahre alt und es geht mir nicht darum, wie mein Mann mich findet oder finden könnte, wie ich auf meine Umwelt mit einem kleinen Busen wirke oder was meine Familie/Freunde zu einer Schönheits-OP sagen würden. Es geht mir um MICH und darum, dass ich mich auch nach fast einem Jahr nach wie vor fremd fühle in meinem eigenen Körper. Ich finde mich nicht abstoßend oder ekle mich vor mir selbst, ich fühle mich fremd und das ist, man möge mir bitte glauben, ein furchtbares Gefühl. Darum bin ich mir ziemlich sicher, dass ich - nach dem Ende der Familienplanung - meine Brust wieder auf die gewohnte Größe operieren lassen werde.


    (5 Kommentare)

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