Nach dem ersten Geburtstag wird das Kind immer mobiler. Da kann es auch den achtsamsten Eltern passieren: das Kind stürzt vom Hochstuhl. Oder hat auf Entdeckungstour Omas lustige rosa Tabletten gefunden und verschluckt. Gut, wenn Eltern dann schnell richtig reagieren.
Ein Unfall kommt immer ohne Ankündigung. Umso wichtiger ist es, in einer Notsituation richtig und nicht zu hektisch zu handeln. Wir haben Ihnen einige Sofortmaßnahmen im Überblick zusammen gestellt.
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Ich bin Ausbilderin in Erster Hilfe, auch für erste Hilfe am Kind, und ich finde es immer ganz furchtbar, wenn ihr immer schreibt, das die Eltern ihre Kinder zum Arzt fahren sollen? Hallo? Was wenn das Kind im Auto Bewusstlos wird? Dann liegt das Handy wahrscheinlich vor lauter Eile und Panik noch zu Hause, und dann? Bis dann ein Notruf abgesetzt werden kann und die Rettung eintrifft vergeht wertvolle Zeit! Unser Sohn leidet auch unter Pseudokrupp. Ruhe bewahren und einen Notruf absetzen ist hier der beste Rat, denn der Rettungswagen kommt viel schneller an als die Eltern mit dem Kind in der Klinik. Auch wenn wir als Eltern in diesem Moment anders denken. Außerdem kann das Kind während der Fahrt schon Notärtztlich betreut werden. Einen Erste Hilfe Kurs am Kind zu besuchen empfehle ich auf jeden Fall, denn dort wird soviel besprochen und auch geübt, das man im Falle des Falles viel ruhiger an die Sache herantreten kann.
ich bin auch euerer meinung, JEDER soll verpflichtet sein alle paar jahre einen erste-hilfe-kurs zu machen. ich reagiere seit ich den baby-erste-hilfe-kurs gemacht habe viel ruhiger bei stürzen. wenn sich die möglichkeit bei mir in der umgebung ergibt bin ich sofort wieder dabei und diesesmal müssen auch papa, grosseltern mit.
außerdem bin ich der meinung, das solche kurse (auch der normale zum führerschein!) etwa alle 2-3 jahre widerholt werden sollten oder wer weis noch was vom letzten kurs?
ich hätte zum beispiel auch niemals gewusst, wie lebensgefährlich flüssigseife sein kann und das ein kind, sollte es welche geschluckt haben, auf keinen fall erbrechen darf, da sonst die lunge kollabiert und man ihm zur beruhigung und zum runterkühlen des magens am besten ein wassereis gibt. ich finde, ein solcher kurs sollte mit zur nachsorge (nicht zur vorbereitung da merkt man sich sowas eh nicht, weil man es sich nicht vorstellen kann) gehören sollte und zu mindest zum teil von der krankenkasse übernommen werden sollte. auf jeden fall sollte es, wie beim führerschein verpflichtend sein. da muss ich ihn ja auch machen um fremden in not zu helfen. warum ist dann sowas bei einem säugling oder einem kleinkind mit dem ich 3/4 des tages allein bin und bei dem die warscheinlichkeit um ettliches größer ist, das etwas wie verbrühung oder seifeschlucke passiert und mit dem ich die griffe vom normalen erstehilfe kurs vergessen kann, nicht pflicht?
hallo!
ich habe, als meine tochter etwa ein halbes jahr alt war, einen baby-erste-hilfe-kurs besucht und war froh, das ich es gemacht habe. zwar musste ich bisher nicht darauf zurück greifen,(gott sei dank!) aber es machte mich sicherer und ruhiger und ich denke, das ich im ernstfall auch besser und vor allem richtig reagiere und nicht wie falschgeld und völlig verwirrt durch die gegend laufe, weil ich nicht weis, was und in welcher reinfolge ich tun soll (erstversorgung, krankenwagen und co.)
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