Medikamente
Erste Hilfe für die Hausapotheke

Herrscht auch in Ihrem Medizinschränkchen Chaos? Zeit für eine gründliche Inventur! Wir helfen Ihnen beim Ausmisten und sagen Ihnen, was in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen darf.

Medikamente: Erste Hilfe für die Hausapotheke
© Eric Gevaert - Fotolia.com

Aufgeschürfte Knie, Schniefnasen, Kopfschmerzen - kleine und größere Wehwehchen gehören zum Familienalltag. Zur Heilung reichen meist wenige, gut ausgewählte Basics in der Hausapotheke. In vielen Familien dient das Notfallkästchen jedoch als letzte Ruhestätte für Medikamente, bei denen niemand mehr weiß, wem und wofür sie eigentlich verschrieben wurden. Was akut gebraucht wird, fehlt dagegen meist. "Die Hausapotheke voll zu stopfen, ist unsinnig. Denn normale Infekte oder kleine Verletzungen bewältigt der Körper glücklicherweise meist allein, dafür braucht er keine Extrapillen", sagt der Berliner Kinderarzt Dr. Ulrich Fegeler. Höchste Zeit, das Medizinschränkchen einer Generalinspektion zu unterziehen.

So bringen Sie Ordnung ins Medikamentenchaos

  • Bringen Sie angebrochene Säfte, Augentropfen und Pillen, die niemand mehr braucht oder von denen Sie nicht mehr genau wissen, wogegen sie verschrieben wurden, in die Apotheke. Dort werden diese Medikamente fachgerecht entsorgt.
  • Kennzeichnen Sie die Schachteln von homöopathischen Globuli, Salben oder Pillen, die eventuell noch einmal gebraucht werden, mit einem Klebe-Etikett, auf dem Verschreibungstag, Diagnose, Einnahmedauer, Dosierung und Patient notiert sind.
  • Ein eigener Arzneischrank ist zwar gut, verwahren lässt sich die Hausapotheke aber auch in einer kindersicher abschließbaren Schublade im Schlafzimmer - hier ist es meist kühl. So können Wärme und Feuchtigkeit den Medikamenten und dem Verbandmaterial nicht schaden.