Husten ist der häufigste Grund, warum Eltern ihr Kind zum Arzt bringen, Ursache sind meist Erkältungen: Sie bewirken, dass sich die Schleimhaut in den Atemwegen entzündet und mehr Schleim produziert - den der Körper mit Hustenstößen loszuwerden versucht.
Das lockert den Schleim
Schleimlösende Hustensäfte; sanftes Beklopfen
des Rückens; Brust- und Halswickel
- zum Beispiel mit heißem Wasser,
heißer Zitrone, Butter, Schmalz, Quark
oder zerdrückten, heißen Pellkartoffeln;
Inhalieren mit Wasserdampf.
Tipp: Damit sich das Kind beim Inhalieren nicht verbrüht,
die Schüssel mit dem heißen Wasser
ins Waschbecken stellen und das Kind
zum Inhalieren auf den Schoß nehmen.
Das feuchtet die Atemwege an
Inhalieren mit Wasserdampf; viele warme Getränke trinken; (Husten-)Bonbons - sie kurbeln die Speichelproduktion an (Tipp: nichts für Kleinkinder - Verschluckgefahr!); Befeuchten der Raumluft mit nassen Handtüchern auf Heizkörpern und Wäscheständern.
Das erleichtert das Atmen
Im Bett den Oberkörper erhöht lagern.
Jetzt brauchen Sie einen Arzt
Für hustende Babys und Kleinkinder in jedem Fall, denn ihre Bronchien haben einen geringen Durchmesser und verstopfen leicht. Außerdem fehlt so kleinen Kindern die Kraft, ihre Atemwege mit kräftigen Hustenstößen zu entlasten. Ebenfalls zum Arzt gehören Hustenkinder, die
- sehr schwach sind
- hohes Fieber haben
- hörbar und angestrengt atmen
- weiter husten, obwohl ihre Erkältung schon einige Zeit her ist.










