Ergotherapie für Kinder - was passiert da?
Eines der wichtigsten Arbeitsgebiete der Ergotherapie ist die Behandlung entwicklungsverzögerter Kinder. Von Kindern also, die ihren Altersgenossen sozial, kognitiv oder in der Motorik hinterherhinken. Die zum Beispiel Probleme haben, Roller zu fahren, Treppen zu steigen, Schuhe zu binden oder Männchen zu malen. Oder die das, was sie hören, sehen, riechen oder schmecken, nicht angemessen verarbeiten können. Oder ständig unangenehm auffallen, Probleme mit größeren Gruppen haben beziehungsweise keine Freunde finden.
Und: Die Zahl der Kinder, die ergotherapeutisch behandelt werden, nimmt zu. Den Hauptgrund dafür sehen die Therapeuten in der Bewegungsarmut: Unsere Kinder sitzen zu viel. Dadurch komme es vor allem zu motorischen Problemen, denn nur wer sich bewegt, spürt seinen Körper und lernt, ihn zu beherrschen.
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Schnitt: Mareille Klein
Redaktion: Lotte Sorge




