Kinderkrankheiten

Windpocken oder Röteln?

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Röteln


 © Elena Schweitzer - Fotolia.com

Anzeichen: Leichtes Fieber, Kopfschmerzen und Erkältungssymptome wie Husten und Schnupfen kündigen Röteln an. Die Halslymphknoten, besonders am Nacken und hinter den Ohren, sind geschwollen. Eine Bindehautentzündung kann hinzukommen. Nach einer Inkubationszeit von 14 bis 21 Tagen ist ein kleinfleckiger Ausschlag zu erkennen, der meist schnell wieder verschwindet.

Ansteckungsgefahr: Röteln sind eine Virusinfektion. Sie werden durch Tröpfchen übertragen. Ansteckungsgefahr besteht eine Woche vor bis eine Woche nach Ausbruch des Ausschlages. Eine Schutzimpfung gegen Röteln wird empfohlen.

Was Ihrem Kind hilft: Wenn erforderlich, machen Sie Wadenwickel oder geben Sie Ihrem Kind ein Zäpfchen, um das Fieber zu senken. Achten Sie darauf, dass es viel trinkt.

Mögliche Komplikationen: Bei Kindern verlaufen Röteln meist harmlos. Sehr selten kommt es zu einer Gelenk- oder Herzmuskelentzündung. Für ungeborene Kinder jedoch kann eine Rötelninfektion ihrer Mutter schwer wiegende Folgen haben. Bei einer Ansteckung in den ersten Schwangerschaftsmonaten drohen Missbildungen. Deswegen sollte jedes Mädchen, das die Krankheit noch nicht hinter sich hat, vor der Pubertät geimpft werden.

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  • von Mokka am 26. Mai 2014, 13:53 Uhr

    Bei den hier genannten Krankheiten (außer Scharlach) hilft vor allem eins: impfen lassen! Wurde in dem Artikel irgendwie vergessen zu erwähnen...


  • von Patricia am 5. März 2010, 09:33 Uhr

    Soweit ich weiß, ist die Fiebersenkung per Chemie (Zäpfchen) bei Masern gefährlich, da die Komplikationsrate steigt. Man kann mit Wadenwickeln o.ä. arbeiten und Vitamin-A-Gaben sollen wohl auch helfen. (Martin Hirte: Impfen - Pro und Kontra))


    (2 Kommentare)

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