Erste Hilfe bei Durchfall
Das Wichtigste ist reichlich trinken! Deshalb auch matten Kindern weiter Flüssigkeit geben: Stillkindern Muttermilch, ansonsten leicht gesüßten Kamillen-, Kümmel-, Fenchel- oder Anistee. Auch gut als Flüssigkeitslieferanten sind Früchtetees, warme Gemüsebrühe, Karottensuppe und stilles Mineral- bzw. Leitungswasser.
Hat das Kind allerdings sehr wässrigen Stuhlgang, erbricht es oder bekommt Fieber, gehört es zum Arzt. Denn vor allem Babys und Kleinkinder kann heftiger Durchfall schnell gefährlich werden. Um den Wasser- und Mineralstoffverlust auszugleichen, brauchen sie dann eine Rehydratations- oder Elektrolytlösung aus der Apotheke. Weil diese nicht besonders gut schmeckt: am besten gekühlt und löffelweise geben. Oder in eine Lolliform gießen, einfrieren und als Lutscheis servieren.
Erste Hilfe bei Korallen- und Seeigelstacheln
-
Gesundheit: Macht Ihnen Ihr Kind Sorgen?8 jähriger Sohn nach Magen-Darm-Virus immer wie... von deborah
-
Gesundheit: Macht Ihnen Ihr Kind Sorgen?Ständig Probleme Darm/Stuhlgang von Sabine0304
-
Unser Kind ist chronisch krankRessourcen bei chronisch kranken Jugendlichen von studentin_up
Da die porösen Stacheln leicht abbrechen, die betroffene Hautstelle zuvor über Nacht mit einer Essigkompresse oder mit einer Paste aus Wasser und frischer Hefe aufweichen. Oder ein Stück Papaya- oder Mangoschale mit noch etwas Fruchtfleisch dran auf der Stelle zwölf bis 24 Stunden einwirken lassen. Lassen sich die Stachel mit der Pinzette trotzdem nicht herausziehen, ist ein Arztbesuch nötig.
Erste Hilfe bei bei Quallen-Brand
Die betroffene Hautstelle auf keinen Fall mit Süßwasser abwaschen, sondern entweder mit Essig bzw. Zitronensaft beträufeln oder mit Sand bestreuen und mit einem Messerrücken bzw. einer Plastikkarte abschaben. Kälte-Packs oder ein antihistaminisches Gel lindern anschließend die Schmerzen. Bei Kopfschmerzen oder Schüttelfrost zum Arzt gehen.
Erste Hilfe bei Nasenbluten
Zum Stillen der Blutung dem Kind einen nasskalten Lappen oder eine Kühlkompresse in den Nacken halten und seine Nasenlöcher einige Minuten lang mit Daumen und Zeigefinger vorsichtig zudrücken. Alternativ kann man auch ein kleines Stück Löschblatt oder Küchenrolle hinter die Oberlippe oder unter die Zunge klemmen.
Erste Hilfe bei Wespen- und Bienenstichen
Steckt der Stachel noch in der Haut, muss er sofort entfernt werden. Die Stichstelle mit einem nassen Waschlappen oder einem Coldpack kühlen. Gegen Schmerzen und Schwellungen helfen auch eine aufgeschnittene Zwiebel, Insektengel, Essigumschläge, homöopathische Apis-Globuli (D6). Den Juckreiz lindern Kieselerde-Gel, Teebaumöl oder zerriebener Spitzwegerich. Bei allergischen Reaktionen oder einem Stich in den Mund schnell einen Arzt aufsuchen. Das Kind in der Zwischenzeit Eiswürfel lutschen lassen.
Erste Hilfe bei Zeckenbiss
Zecke mit einer Pinzette oder den Fingernägeln dicht an der Einstichstelle packen und gerade herausziehen. Bloß nicht den Blutsauger wegkratzen (dabei bleibt der Kopf meist stecken) oder zerquetschen (sonst gelangen besonders viele Krankheitserreger in die Wunde).
Erste Hilfe bei Schürfwunden
Reinigen Sie die Schürfwunde mit lauwarmen, sauberem Wasser, wenn sie verschmutzt ist. Dann die Wunde mit einem trockenen Tuch abtupfen und möglichst abdecken. Benutzen Sie eine (nichtbrennende) Desinfektion nur, wenn die Wunde stark verschmutzt ist. Übrigens: Ein feuchtes Klima lässt die Wunde schneller heilen und verringert das Risiko für hässliche Narben. Inzwischen gibt es auch für den Hausgebrauch Produkte, mit denen man auf einem blutenden Knie ein feuchtes Klima erhalten kann.
Erste Hilfe bei Schnittwunden
Pressen Sie die Wundränder aneinander, so heilt die Wunde schnell zusammen. Das geht am besten mit einem Klammerpflaster oder speziellem Zugpflaster (Steristrips).
Erste Hilfe bei Blutergüssen und Prellungen
Kühlen Sie wiederholt die betroffene Stelle mit eiskaltem Wasser, Eisspray oder
Kühlpacks. Und lagern Sie den verletzten Körperteil hoch.
Am nächsten Tag können Sie eine durchblutungsfördernde Salbe auftragen. Auch Arnika-Salbe hilft.
Erst wenn Bewegungen schmerzfrei möglich sind, sollte die verletzte Stelle
wieder normal belastet werden.
Werden die Schmerzen nach einigen
Stunden nicht besser, zum Arzt gehen. Der
wird, je nach Verletzung, einen elastischen
oder stützenden Verband anlegen.
Anders als bei einer Prellung sind die
Druckschmerzen bei einem Bruch auf einen
eng begrenzten Bereich beschränkt. Ist
das der Fall: kühlen und zum Arzt gehen.
Auf der folgenden Seite erfahren Sie, was in jede Reiseapotheke gehört.











