Vorsorge beim Kinderarzt

Alle U-Untersuchungen auf einen Blick

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Apgar-Test


Diese Untersuchung findet in den ersten zehn Lebensminuten des Neugeborenen statt. Das Baby wird gemessen und gewogen, Blut und Nabelschnur werden untersucht. Die Ergebnisse des Tests zeigen, wie das Baby die Geburt überstanden hat, wie gut es den Anpassungsprozess außerhalb des Mutterleibs bewältigt und ob es sich nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell erholt.

Hier lesen Sie mehr über den Apgar-Test!

U1 - am ersten Lebenstag

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Wie bei allen weiteren U-Untersuchungen wird beim Neugeborenen Maß genommen: Wie verhält sich die Größe zum Gewicht, wie ist der Kopfumfang? Der Arzt hört das Baby ab (Atemfrequenz, Atemgeräusche, Herzgeräusche) und untersucht den Kreislauf. Der Puls lässt sich am besten an den Füßchen messen und ist dort besonders aussagekräftig, denn: Ein kräftiger Fußpuls bedeutet, dass die Arterien gut durchlässig sind. Was außerdem interessiert: Sind Muskelspannung und Bewegungen in Ordnung, hat das Baby eine rosige Gesichtsfarbe, sind die Schlüsselbeinchen bei der Geburt heil geblieben (die breiteste Stelle des Körpers)?

U2 - zwischen dem 3. und 10. Lebenstag

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Die zweite U-Untersuchung wird meist kurz vor der Entlassung aus dem Krankenhaus gemacht. Wichtige Fragen: Hat das Baby eine Neugeborenengelbsucht entwickelt? Funktioniert der Stoffwechsel? Arbeitet die Schilddrüse richtig? Dazu wird dem Baby Blut aus der Ferse entnommen (Stoffwechsel-Screening- Test) und im Labor untersucht. Außerdem gibt’s eine Stillberatung und eine ausführliche Anamnese: Liegen erbliche Krankheiten vor wie Hüftleiden, Allergien oder Herzerkrankungen?

Die weiteren U-Untersuchungen

Wer geht mit dem Kind zum Kinderarzt?

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  • von Frakanila am 28. April 2014, 08:04 Uhr

    Also ich wüsste nicht, dass es bei uns Pflicht wäre, die Kinder zur U zu bringen (Baden-Württemberg). Wir haben 3 Kinder und auch diese könnten unterschiedlicher nicht sein! Auch bei uns wurde schon eine U abgesagt, weil sie sich 3mal verschoben hat und unser Sohn dann "zu alt" war?!?!?! Das es Pflicht wird - oder zum Teil auch schon sind, halte ich nur für sinnvoll, wenn man sich so manche Familienverhältnisse betrachtet. Was jedoch das Jugendamt daraus macht...?! (Da hat uns die Erfahrung etwas anderes gelehrt!!!!)


  • von Sixtina-Cosima am 8. November 2010, 10:30 Uhr

    Bei uns in Österreich wird ein Teil des Kinderbetreungsgeld gestrichen wenn man die Untersuchungen bei der Krankenkasse nicht vorlegt.


  • von Mareike am 8. November 2010, 09:57 Uhr

    Wir wohnen in NRW, wir waren mit unserer Tochter bei der U7 und ide Ärztin hat vergessen diesen Termin zu bestätigen, jetzt haben wir einen Brief bekommen das wir mit unserer Tochter schnellst möglich die U7 nachholen sollen. Das war mir sehr unangenehm. Aber es tut gut zu wissen, dass das System funktioniert und sich um die Kinder gekümmert wird, deren Eltern es gleichgültig zu sein scheint, wie ihre Kinder sich entwickeln! Ich finde es gut das die U´s pflicht sind!!!


  • von TanneAnn am 28. September 2010, 21:05 Uhr

    Seit einiger Zeit sind die "U's" NICHT mehr freiwillig sondern Pflicht, zumindest in Hessen. Wird das Kind nicht rechtzeitig beim Kinderarzt vorgestellt bzw. wird der zuständigen Krankenkasse nicht mitgeteilt, dass die Untersuchung gemacht wurde, wird man angeschrieben und gebeten, sein Kind unverzüglich dem Kinderarzt vorzustellen. Passiert das nicht, wird das Jugendamt informiert. Diese Regelung wurde aufgrund der immer wiederkehrenden Fälle von Kindesvernachlässigungen und -misshandlungen bis hin zum Tod der Kinder getroffen und ist m. E. absolut sinnvoll.


  • von Sweetgirl21 am 19. Januar 2010, 23:17 Uhr

    Ja klar wird dat jugendamt informiert,weil nee freundin auch ma nee untersuchung net gemacht hat wurde das jugendamt davon in kenntniss genommen.


(11 Kommentare)

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