Wachstum

Wenn die Beine weh tun

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Wachstum: Wenn die Beine weh tun

EF sprach mit Dr. Martin Lang, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Homöopath in Augsburg.

Stimmt es, dass man im Grunde nicht weiß, was genau hinter den sogenannten Wachstumsschmerzen steckt?

Es gibt keine Labortests oder bildgebenden Verfahren, mit denen man die Ursachen dieser Beschwerden, die sich meist als Beinschmerzen zeigen, nachweisen könnte. Man ist sich ziemlich sicher, dass es etwas mit den Wachstumshormonen zu tun haben muss, die nachts ausgeschüttet werden. Die führen zu einer Wachstumsbeschleunigung, und das verursacht eine Art Spannungsschmerz an der Knochenhaut. Deshalb ist es für Wachstumsschmerzen typisch, dass sie in den frühen Abend- und in den Nachtstunden auftreten.

In welchem Alter muss man denn mit diesen Schmerzen rechnen?

Das Gros der Kinder hat diese Beschwerden im Vorschulalter, manche erst im Schulalter. Aber nicht selten sind die Betroffenen auch noch Kleinkinder, also zwischen zwei und drei Jahre alt. Da ist es besonders schwierig, zu verstehen, wo und weshalb einem Kind etwas weh tut. Hinter Beinschmerzen kann auch mal ein Bruch, eine sogenannte Grünholzfraktur stecken. Bekommt ein Kind beispielsweise beim Toben mit anderen Kindern auf dem Spielplatz plötzlich Beinschmerzen, sollte man so einen Bruch nicht ausschließen.

Lässt sich ein Wachstumsschmerz immer genau orten?

Nein, und das ist ganz typisch für dieses Problem. Fragt man die Kinder, wo es weh tut, dann können sie es nicht genau beschreiben. Irgendwo zwischen Knöchel und Knie, ganz selten mal im Oberschenkel und noch seltener in den Händen. Deutet man auf in Frage kommende Stellen, sagen die Kinder entweder immer "Ja" oder immer "Nein" - je nach Wesensart. Der Schmerz wechselt auch gern die Seiten.


 
 
Kommentare zu diesem Artikel
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  • von :) am 8. Mai 2010, 22:58 Uhr

    Ich bin 14, werde bald 15, bin eigentlich ziemlich klein, nur 1,58m und habe auch abends öfter diese ziehenden schmerzen in den Beinen. Ich bin jetzt schon etwas älter wie das hier genannte alter. Ist das schlimm? muss ich mir sorgen machen?


  • von Lena am 4. Mai 2010, 13:17 Uhr

    Mein Sohn ist jetzt 13 Jahre.Die "Wachstumsattacken" haben bischen nachgelassen.Mit 3 Jahren hat er die ersten Fußschmerzen bekommen und sehr oft (finde ich)-1-2 mal die Woche und immer vor dem Schlafengehen.Ich wusste schon was das bedeutet (meine Schwester war auch betrofen).Ich habe Nächte lang massiert und verschiedene Creme ausprobiert.Geholfen haben Creme mit Wärme-Funktion. Im Moment nehmen wir eine einfache Creme gegen müde Beine.Seit 3 Jahren haben wir gemerkt,dass 2 Wochen nach "Schmerzensabend" wird unser Junge um 2 cm größer.Wir finden das alle ganz schön interessant und mein Sohn sagt immer:"Wenn ich die Schmerzen überstehe, bin ich wieder größer" und ich denke,das ist eine zusätzliche Beruhigung und so eine Art Motivation. Mein zweiter Sohn ist jetzt 6 Jahre.Er hatte nur ein paar Mal Fußschmerzen gehabt,wir warten auf die "Fortsetzung".Aber die Wörter" Du bist wieder größer geworden" wirken wie ein Wundermittel.


  • von Manuela am 14. Januar 2010, 23:00 Uhr

    Mein Sohn 5,5 Jahre leidet auch ständig unter Beinschmerzen. Er verweigert aber jede Behandlung. Habe noch einen 13jährigen Sohn, dieser hatte gar keine Probleme. Selber ich aber auch gelesen, dass evtl. Entzündungen in den Gelenken sein könnten. Zu welchem Arzt müßte ich diesbezuglich gehen? Wer kann mir helfen?


  • von Beate am 29. November 2009, 23:13 Uhr

    Meine Tochter 2 1/2 Jahre hat in letzter Zeit nachts immer wieder heftige Schmerzen in den Beinen. Sie zeigt dann immer auf die Knöchel u. weint dabei. Ich reibe ihr dann die betreffenden Stellen mit Traumaplant Schmerzsalbe ein. Die Salbe ist homöophatisch und unbedenklich, außerdem hilft sie fast sofort in Kombination mit Streicheln u. Wärme (entsteht ja automatisch beim Einreiben). Ich selbst hatte als Kind auch schlimme Nächte mit beträchtlichen Schmerzen. Früher hieß die Salbe Kampfoderm, mit der meine Mutter mich eingrieben hat. Die Schmerzen waren aber so schlimm, dass ich sie bis heute nicht vergessen habe.


  • von Katrin@frauenpower_mal_3 am 4. November 2009, 21:50 Uhr

    Bei mir war es als Kind sehr schlimm- vorallem weil mir keiner glaubte. Nur der nette ganz alte Mann neben meiner Oma wohnend hat mir sein Wundermittel gegeben. Eine grüne stinkende Gelcreme die hat immer schön durchgeheizt,und er glaubte mir!! das hat auch schon geholfen. Manchmal habe ich mich auf den Badewannenrand gesetzt und richtig heißes Wasser über meine Knie laufen lassen. 9-14Jahre meine schlimmste Kinderzeit.
    Meiner großen Tochter geht es nicht viel besser sie wird jetzt 9 und leidet schon ein halbes Jahr. Sie darf entscheiden Streicheln oder heißer nasser Lappen wenns die Knie sind oder Dolominsaft oder alles zusammen.
    Auf jeden Fall liebe Eltern Lehrer bitte ernst nehmen!!!!!!!!!!


(15 Kommentare)

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