Weltnichtrauchertag 2008

Besserer Schutz vor Nikotin für Kinder und Jugendliche

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Weltnichtrauchertag 2008: Besserer Schutz vor Nikotin für Kinder und Jugendliche

Zum Weltnichtrauchertag am 31.05. 2008, der in diesem Jahr unter dem Motto "rauchfreie Jugend" steht, erneuern die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) ihre Forderungen nach einem Werbeverbot für Tabak in Film und Fernsehen, der Abschaffung von Zigarettenautomaten sowie ein vollständiges Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen sowie auf Spiel- und Sportplätzen, in Einkaufszentren und Gaststätten. Auch Kinderzigaretten aus Kaugummi oder Schokolade werden von der Deutschen Krebshilfe scharf kritisiert, schließlich vermittelten sie bereits kleinen Kindern den Eindruck, Zigaretten wären etwas Besonderes. Ziel des diesjährigen Aktionstages ist es, Kinder und Jugendliche so zu sensibilisieren, dass Sie gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen.

Denn auch wenn die Zahl der Jugendlichen, die zur Zigarette greifen, dem aktuellen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung zufolge leicht abgenommen hat beginnen in Deutschland noch immer zu viele junge Menschen viel zu früh mit dem schädlichen Rauchen. Noch immer liegt ihre Zahl bei 18 Prozent - viele von ihnen sind Mädchen. Im europäischen Vergleich gibt es nur in Finnland, Tschechien, Österreich und der Ukraine mehr minderjährige Raucher. Nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beginnen weltweit die meisten Menschen vor dem Erreichen des 18. Lebensjahrs mit dem Rauchen - fast ein Viertel von ihnen sogar bereits vor ihrem zehnten Geburtstag!

Daneben steht auch der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dem nicht minder gesundheitsschädigenden Passivrauchen im Mittelpunkt des Weltnichtrauchertages 2008. Angesichts von 140.000 Todesfälle, die Jahr für Jahr allein in Deutschland auf die Folgen des Rauchens zurückzuführen sind, eine dringend benötigte Mahnung! Deshalb haben wir für Sie das Thema "Rauchen und die Folgen" noch einmal aufgegriffen:

Die erste Zigarette - was tun?


Was können Eltern tun, wenn sie merken, dass ihr Kind raucht? Tipps für ein klärendes Gespräch.






Baby, ich hör auf zu rauchen


Etwa 30 Prozent der Raucherinnen greifen zu Beginn ihrer Schwangerschaft noch zum Glimmstängel. Warum Sie in jedem Fall versuchen sollen, die Finger von der Zigarette zu lassen, erfahren Sie hier.





Bitte keine Zigaretten, Mama!


Aus Angst ums Ungeborene hören viele Frauen in der Schwangerschaft auf zu rauchen. Doch fast die Hälte von Ihnen fängt nach der Geburt wieder an - leider! Denn damit schaden sie der Gesundheit ihres Babys (gilt übrigens auch für qualmende Papas)!





Weitere Informationen

Hier finden Sie Wissenswertes rund um die Themen "Nichtraucherschutz" und "Suchtprävention":

  • www.weltnichtrauchertag.de: Alles rund um den Weltnichtrauchertag
  • www.justbesmokefree.de: Vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) und der Deutschen Krebshilfe zusammengestelltes Rauchstopp-Programm für Jugendliche und junge Erwachsene mit Selbsttests zum Rauchverhalten und Tipps für den Weg zum Nichtraucher.
  • "Rauchfrei": Ein Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Fakten und einem Rauchfrei-Ausstiegsprogramm.
  • Rauchfrei2008: Eine Aktion von WHO, BZgA und der Deutschen Krebshilfe. Raucher, die sich von ihrer Sucht befreien wollen, finden hier nicht nur wichtige Tipps, sondern können auch etwas gewinnen.

Ihr pubertierender Nachwuchs raucht und Sie wissen nicht, wie Sie damit umgehen sollen? Über diese und weitere Themen können Sie in unserem "Pubertät-Forum" mit anderen Eltern diskutieren.

Autor

Jennifer Litters
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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Franz Josef Neffe am 30. Mai 2010, 15:17 Uhr

    Der RAUCHER ist in WIRKlichkeit ein RAUCHEN-MÜSSER und kein RAUCHEN-KÖNNER. Für die neue Ich-kann-Schule ist das damit nur ein Problem unter vielen mit ganz ähnlichem Strickmuster. Wer exakt beobachtet und erkennt, dass der Rauchen-Müsser sich ständig halbbewusst und unbewusst selbst indoktriniert, dass er es ohne Zigarette nicht aushält und unbedingt was zu rauchen braucht, der versteht, dass man diese AUTOSUGGESTION durch eine ANDERE AUTOSUGGESTION ÄNDERN kann. Der Rauchen-Müsser ist ja noch in sehr viel weiteren Dingen ein MÜSSER. Und je schlechter es ihm dadurch geht, umso mehr muss er in umso mehr Bereichen und umso weniger KANN er. In der Ich-kann-Schule würde er verstehen lernen, dass er selbst sein angeborenes ICH-KANN stärken und pflegen und damit Freiräume und LEBEN gewinnen KANN. Damit würde es ihm ständig besser gehen und das ist die Motivation, weiter noch besseren Gebrauch von seiner GEISTESKRAFT zu machen. Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe, DCI


    (1 Kommentar)

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