So wird die Nase wieder frei
- Naseputzen ist ganz einfach? Stimmt nicht! Tatsächlich kann man es auch falsch machen. Indem man nämlich gleichzeitig durch beide Nasenlöcher schnuft. Richtig geht es so: Immer ein Loch zuhalten, während man durch das andere schnaubt. Achten Sie auch auf ein sanftes Naseputzen. Denn durch zu starken Druck kann der Nasenschleim in die Nasennebenhöhlen gedrückt werden und dort für eine Nasennebenhöhlenentzündung sorgen.
- Bei Schnupfen verhindern geschwollene Schleimhäute, dass der Schleim abfließen kann. Die Folge sind Ohrenschmerzen. Denn ist die Nase dicht, wird auch das Mittelohr nicht mehr genügend belüftet. Deshalb helfen Sie am besten so:
- Homöopathisch können Sie dem Kind im Abstand von je 15 Minuten dreimal ein homöopathisches Kügelchen Sambucus D6 unter die Zunge legen.
- Das Einzige, was nach Meinung von Hals-Nasen-Ohren-Ärzten wirklich nützt, sind abschwellende Nasentropfen oder -sprays. Nimmt man sie nur ein oder zwei Wochen lang, sind sie unbedenklich - dauerhaft angewendet, können sie die Nasenschleimhaut austrocknen. Weniger schädlich: Sprays mit pflegendem Dexpanthenol. Mehr Infos zum Umgang mit Nasensprays erhalten Sie hier.
- Übrigens: Auch Erwachsene und größere Kinder sollten möglichst nur Sprays nehmen, die für Babys und Kleinkinder gedacht sind. Die helfen genauso, sind aber schonender für die Nase. Dem Kind täglich alle drei Stunden je Nasenloch einen Pumpstoß Nasenspray verabreichen.
Inhalieren
- Nur wenn die Nase durchlässig ist, kann Inhalieren helfen. Das Einatmen von Dampf befeuchtet die Nasenschleimhaut und hilft den Flimmerhärchen, die Schnupfenviren wegzuschaffen.
- Bitte vorsichtig sein! Damit sich kleine Kinder beim Inhalieren nicht verbrühen, die Schüssel mit heißem Wasser in die Spüle stellen und das Kind zum Inhalieren auf den Schoß nehmen.
- Sicherer als heißer Wasserdampf: In der Apotheke kann man Inhalationsgeräte ausleihen.
Viel Trinken und Probiotika essen
- Trinken unterstützt die Abwehrfunktion der Schleimhäute und macht den Schleim flüssiger. Zur Vorbeugung Probiotika essen. Das sind Bakterien, die den Darm optimal arbeiten lassen und so die Immunabwehr stärken. Deshalb einen probiotischen Joghurt essen oder mit Probiotika angereicherte Milchnahrung geben - am besten täglich und nicht erst, wenn die Nase schon verstopft ist.





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