Unser 16-Punkte-Katalog soll ihnen helfen, sich ein Urteil zu bilden. Allerdings: Er beschränkt sich nur auf Merkmale, die bei einem kurzen Besuch des Kindergartens klar ersichtlich sind oder dort erfragt werden können. Sollten ein paar Angebote in dem Kindergarten Ihrer Wahl nicht vorhanden sein, so ist das kein Drama. Auch ein Kindergarten, der nicht perfekt ist, kann wertvoll sein, wenn die zwischenmenschliche Beziehung stimmt. Denn noch wichtiger als Punkte zum Abhaken ist eine liebevolle Atmosphäre in der Gruppe - und das Gefühl, dass Ihr Kind und seine Erzieherinnen sich gut verstehen.
Darauf sollten Sie achten:
Platz und Personal
- Zwei Erzieherinnen Am Personalschlüssel (im Durchschnitt zwei Erzieherinnen für etwa 25 Kinder) lässt sich meist nur wenig rütteln. Er sollte in der Praxis nicht unterschritten werden. Das heißt: Bei Krankheit einer Erzieherin ist immer für Ersatz gesorgt, wenigstens mit einer Praktikantin.
- Platz genug Hier geht’s nicht zu wie in der Legebatterie. Jedes Kind hat im Gruppenraum mindestens 2,5 Quadratmeter zur Verfügung. Die Räume sind hell, gut zu lüften und durch Tapeten, Mobiliar etc. ausreichend schallgedämpft.
- Kleine Verstecke Auch die wildesten Jungs brauchen die Möglichkeit, sich mal zurückzuziehen. Dafür gibt es eine Kuschel- oder Leseecke. Hier kann man auch nach einem kleinen Streit Unterschlupf finden.
- Auslauf im Haus Bei schlechtem Wetter ist kein Stillsitzen verordnet. Im Haus gibt es ausreichend Platz zum Rennen, Purzelbaumschlagen, Bobbycar-Fahren: einen ausreichend breiten Flur oder einen regelmäßig geöffneten Turnraum.
- Viel Grün Ohne Garten fehlt dem Kinder-Garten die Hälfte. Das Außengelände ist wenigstens so groß, dass eine Dreiradrallye stattfinden kann, und bietet Möglichkeiten zum Klettern und Schaukeln, für Sand-und-Wasser-Spiele.
Alltag und Regeln
- Persönliche BegrüßungEine Selbstverständlichkeit, die dennoch nicht überall üblich ist: Jedes Kind wird morgens persönlich mit Namen begrüßt (in seiner Muttersprache) und beim Abholen ebenso verabschiedet.
- Zeit zum RedenTratsch muss sein. Es gibt feste Gelegenheiten, z. B. den Stuhlkreis, bei denen alles zur Sprache kommt: Familienerlebnisse, Ausflüge, Vorbereitung von Festen etc. Die Erzieherin lenkt das Gespräch, jeder darf mitreden.
- Start-HilfeBis ihr Motor rund läuft, brauchen manche Kinder Zeit. Um ihnen den Kindergarten-Einstieg zu erleichtern, ist eine Eingewöhnungsphase möglich, bei der die Mutter (der Vater) anfangs beim Kind in der Gruppe bleibt und in den folgenden Tagen für eine immer längere Zeitspanne den Raum verlässt.
- Freude am Essen Liebevolle Betreuung geht auch durch den Magen: Mit Snacks wie Obst und Tee können sich die Kinder jederzeit bedienen. Mittagessen wird frisch gekocht. Alle essen gemeinsam und helfen beim Tischdecken und Abräumen.
- Ausreichend Hygiene Wo viele Kinder zusammen leben, muss Hygiene sein: Waschraum und Toiletten sind sauber und jederzeit zugänglich. Die Kinder dürfen - mit oder ohne Hilfe - auf die Toilette, wann immer sie müssen. Regelmäßiges Zähneputzen ist selbstverständlich.
- Recht auf Freizeit Wie auch immer der Tagesablauf geplant wird - mindestens ein Drittel des Tages ist dem Freispiel vorbehalten. Die Kinder entscheiden selbst, was sie machen wollen. Die Erzieherinnen unterstützen und beaufsichtigen.



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also id der kita meiner kinder ist es eigendlich auch toll.was mich aber stört ist das die gruppe zwei räume zur verfügung hat.beide ca.35-40qm groß.doch der eine wird nur davon benutzt.darin wird gespielt,gefrühstückt,stuhlkreis gemacht und alles andere auch.in dem raum ist auch noch eine lese ecke,eine puppenecke und ein bauteppich sowie ein maltisch und eine frühstücksecke.der andere raum wird nur für die vorschulkinder benutzt um zweimal die woche zu üben und geburtstag zu feiern.und er dient als büro.das heißt 25 kinder hängen so gut wie denn ganzen tag in einem raum rum.ist das so ok??????
(1 Kommentar)