Pädagogik

Kindergarten-Philosophien

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Pädagogik: Kindergarten-Philosophien

Bilinguale Erziehung

Die Kinder tauchen in verschiedene Sprachbäder ein

Kleine Kinder lernen eine zweite Sprache wie ihre Muttersprache: durch Hören und Sprechen. Redet eine Erzieherin Portugiesisch und die andere Deutsch, nennt man das Immersion: Die Kinder tauchen in verschiedene Sprachbäder ein, jede Sprache ist mit einer bestimmten Person verknüpft. Überfordert werden Kinder damit nicht, allerdings sollten die Erwartungen nicht zu hoch sein: Nach ein paar Jahren verstehen Kinder zwar relativ viel in der Fremdsprache, sprechen aber selbst oft nur wenig. Die Alternative zur Immersion: Ein- oder mehrmals pro Woche kommt ein Sprachlehrer, um eine Spielstunde in der fremden Sprache anzubieten.

Bewegungskindergarten

Weil sich vor allem Stadtkinder zu wenig bewegen und Übergewicht schon im Vorschulalter zunehmend ein Thema ist, haben sich diese Kindergärten eine Extraportion Sport auf die Fahnen geschrieben - entweder in einer eigenen Sporthalle oder durch Zusatzangebote wie Klettern und Schwimmen.

Geschlechtssensible Erziehung

Längst überholte Klischees

Prinzessinnen und Piraten, Puppeneckennutzer und Legotüftler - wie sind Mädchen, wie sind Jungs? In den meisten Einrichtungen unterstützen Erzieherinnen und Erzieher die Kinder darin, ihre Geschlechtsidentität zu finden und sie nicht durch längst überholte Klischees in ihren Erfahrungen zu begrenzen.

Interkulturelles Lernen

Drei, fünf oder mehr Nationen in einer Gruppe sind in vielen Einrichtungen ganz normal. Das stellt die Betreuer vor besondere Aufgaben: Manche Kinder sprechen anfangs kein oder nur wenig Deutsch, haben andere kulturelle und religiöse Hintergründe. Das auch als Chance zu begreifen, haben sich viele Kindergärten auf die Fahnen geschrieben: Toleranz und Verständnis lassen sich im Alltag spielerisch lernen. Welche Lieder sing Fouisa mit ihrer Mama, wie zählt man auf Französisch bis zwölf und wie schmeckt Falafel?

Vorschule

Generell wird mit dem Begriff "Vorschule" das letzte Kindergartenjahr bezeichnet. Einen einheitlichen "Leherplan", was in dieser Zeit gemacht werden soll, gibt es jedoch nicht. Deshalb variiert das Programm je nach Kindergarten.

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Jeromin am 26. Mai 2011, 17:51 Uhr

    Als gute Kindergarten-Pädagogik empfinden wir die
    Kunterbunten Einmaleinslieder aus www.liederkorb.de.
    Dabei lernen die Kinder spielend das Einmaleins, und
    haben es dann in der Schule viel leichter.


  • von dredde am 21. Januar 2010, 22:24 Uhr

    Ich finde es traurig, dass auf einer Seite wie dieser bei einer Vorstellung von Kindergarten-Philosophien nicht der Waldkindergarten vorgestellt wird.


    (2 Kommentare)

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