Waldorf-Kindergärten
sind der Lehre des Anthroposophen Rudolf Steiner verpflichtet.
Schwerpunkte: Entfaltung der leiblichen, seelischen
und geistigen Anlagen, musische Erziehung, Naturmaterialien.
Montessori-Kindergärten
wollen Kinder im Sinne der italienischen Ärztin Maria
Montessori zu möglichst großer Selbständigkeit erziehen.
Besonderer Wert wird auch auf die Schulung der sinnlichen Wahrnehmung durch spezielle Materialien gelegt.
Reggio-Kindergärten
(die ersten entstanden in der Reggio Emilia in Italien) legen
viel Wert auf Ausdrucksformen wie Zeichnen, Malen,
Musik und Theater. Ein wichtiges Ziel der Reggio-Pädagogik
ist es auch, das Demokratieverständnis der Kinder zu
fördern.
Wald-Kindergärten
erleben in den vergangenen Jahren einen enormen Zulauf.
Ihr Credo:Wir lassen uns vom heimlichen Lehrplan der Natur
leiten. Die Kinder sind bei jedem Wetter draußen. Gruppenräume
gibt es nicht oder nur in Form von Tippies, Jurten oder behelfsmäßigen Unterständen.
Bewegungs-Kindergärten
wollen unsere Kinder auf Trab halten. Hier gibt es vielfältige
Möglichkeiten zu turnen, zu toben und sich auf andere Art
sportlich zu betätigen.
Kunst-Kindergärten
ermöglichen den Kindern Erfahrungen mit bildender Kunst,
also Malen, Zeichnen, Bildhauerei und den Werken großer
Künstler.
Kneipp-Kindergärten
haben Wassertreten, Taulaufen, Massage-Armbäder und
Meditation auf dem Stundenplan. Die Lehre des Sebastian
Kneipp soll den Kindern helfen, Ausgeglichenheit von Körper
und Seele zu finden.
Integrative Kindergärten
nehmen behinderte und nicht behinderte Kinder auf. Sie
sollen voneinander lernen. Integrations-Gruppen für Kinder
mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen
gibt es auch in vielen anderen Einrichtungen.








