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Ich möchte mein Sohn jetzt auch in einen Waldkindergarten geben.Wie ist es mit übertragbaren Krankheiten im Norden?wir wohnten in Bayern ziehen jetzt in den Norden und in Bayern ist Risikogebiet für FSME.Wie schlimm ist es in Hamburg/Lübeck?
Mein Großer geht zum Naturkindergarten und es war die beste Entscheidung, die wir getroffen haben. Abgesehen davon, dass er so gut wie nie krank ist, lernt er vieles, was die Stadt ihm nicht anbieten kann. Ich freue mich sehr, dass wir für unsere Kinder so einen Kindergarten gefunden haben.
In unserer Gemeinde wollten engagierte Eltern auf Vereinsbasis einen Waldkindi aufstellen. Schlußendlich scheiterte es u.a. daran, dass der Kindi keine verlässlichen Betreuungszeiten bieten konnte. Für Mütter, die arbeiten, also nicht machbar. Wenn mir die Abholzeiten egal sind, weil ich zuhause bin, dann ist ein Waldkindi eine tolle Alternative. Allerdings finde ich auch unseren "normalen" Kindi ganz toll. Auch hier sind die Kinder sehr oft draußen, machen Spaziergänge durch den Ort oder auf die Felder raus. Es gibt auch einen Waldtag in der Woche. Außerdem ist mein Sohn auch nachmittags außerhalb des Kindis draußen (Spielplatz, Fahrrad, verschiedene Nachbarhöfe- und Gärten). wir wohnen auf dem Dorf, aber in irgendeiner Form ist das auch in der Stadt machbar!
unsere Tochter geht jetzt das 2. Jahr in den Waldkindergarten. Sie ist total ausgeglichen und genießt jeden Tag. Wir haben unsere Entscheidung bis heute nicht bereut.
In unserem KiGa findet eine Schulvorbereitung statt und es wird auch zwischendurch gebastelt und gemalt, aber immer themenbezogen auf den Wald und auch meistens mit Materialien aus der Natur.
Im letzten Sommer konnte aufgrund der vielen Anmeldungen sogar eine 2. Gruppe eröffnet werden.
Die Kinder beider Gruppen besuchen sich auch gegenseitig. Es finden auch gelegentlich gegenseitige Treffen mit dem Regelkindergarten statt.
Der KiGa ist in der Gemeinde gut etabliert und die Kosten sind am Regelsatz der Gemeinde festgemacht.
Sehr gut finde ich die Aufteilung, 2 Erzieherinnen auf 15 Kinder - das ist eine überschaubare Gruppengröße und keiner kommt zu kurz oder geht unter.
Ich kann den Waldkindergarten nur allen Eltern empfehlen!
Unsere Tochter (4 1/2) gefällt es sehr gut in "ihrem"
Wald-Kiga.Sie lernt dort den Jüngeren zu helfen und
Rücksicht zu nehmen.Julia ist ausdauernder geworden
und geniesst die Zeit draußen, da wir selbst keinen
eigenen Garten haben. Wenn ich sie mittags abhole(im Winter kürzere Betreuungszeiten wegen der Witterung)
kommt sie mir mit roten Wangen entgegen und friert
weniger als wir Mütter, die ihre Kinder abholen.
Ist der "Rest" der Familie krank, dann ist sie in 1-2
Tagen "durch" damit.Natürlich geht sie nur vollkommen genesen wieder zur Betreuung (draußen müssen die Kinder ja auch fit zum Gehen und Toben sein) und kann
daher auch nicht die anderen Kinder anstecken. Jedes
"Schuli"-Kind erarbeitet sich eine dicke Mappe, gefüllt mit Vorbereitung auf die Schule.
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