Kinder fördern

Spielend lernen

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Kinder fördern: Spielend lernen

Je mehr Eltern und Kinder zusammen spielen, desto besser klappt die Verständigung untereinander und desto besser können sie gemeinsam Hürden meistern, sagen Psychologen. Vor allem aber ist Spielen der schönste Zeitvertreib, der sich denken lässt. Also höchste Zeit, die erste Spielrunde einzuläuten.

Spiele für Kinder von drei bis vier

Bänderabfangen:
Jeder Spieler steckt sich ein farbiges, breites Band (oder einen Schal) in die Hosentasche, so dass es am Hosenboden herunterbaumelt. Dann versucht man, sich die Bänder gegenseitig abzujagen. Wer seines verloren hat, scheidet aus. Gewonnen hat, wer die meisten Bänder erwischt hat und wer zuletzt sein eigenes Band noch besitzt.

Wilhelm Tell:
Alle bauen zusammen einen großen Schneemann. Auf seinem Kopf sitzt ein Eimer oder etwas Ähnliches, darauf ein Apfel oder Schneeball. Jetzt versuchen die Spieler, mit Schnee- oder alten Tennisbällen diesen Gegenstand abzuschießen. Beim Schießen dürfen die Kleinen natürlich etwas näher ran als die Großen.

Reiter-Ball:
Man bildet Paare, ein Erwachsener ist das Pferd, das Kind sitzt auf den Schultern. Jetzt wird ein leichter Ball (z. B. ein Wasserball) zwischen den Paaren hin und her geworfen. Kann ihn der Reiter nicht fangen, bekommt das Paar einen Strafpunkt. Ist man nur zu zweit, spielt man mit dem Ball gegen eine Wand oder in die Luft. Beim ersten Wurf klatscht der Reiter einmal in die Hände, beim zweiten zweimal, beim dritten Mal dreht sich das Pferd mit dem Reiter um die eigene Achse, und der versucht, den Ball wieder aufzufangen.

Himmelsschaukel:
Die Eltern fassen jeder die Schmalseite einer Decke, das Kind klettert hinein, und die Himmelsschaukel schwingt auf und ab. Gut aufpassen, dass das Kind nicht herausfällt - am besten eine Matratze unterlegen.

Anschleichen:
Stühle, Sessel, Tisch und Sofa mit Decken und Tüchern so arrangieren, dass man sich dahinter oder darunter verstecken kann. Jetzt gehen die Spieler auf alle viere. Einer wird ausgewählt, um sich anzuschleichen, die anderen verstecken sich. Wer vom "Anschleicher" entdeckt wurde, versucht, bevor er erwischt wird, sich an einem markierten Punkt frei zu schlagen.

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