Basaltemperatur & Co.
 
So funktioniert die natürliche Familienplanung

Basaltemperatur & Co.: So funktioniert die natürliche Familienplanung

Hat's geklappt?

Die natürliche Familienplanung (NFP) kann auch Aufschluss darüber geben, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist. Besteht die Hochlage der Basaltemperatur mehr als 18 Tage, liegt mit großer Wahrscheinlichkeit eine Schwangerschaft vor. Zur Sicherheit sollten Sie jedoch einen Schwangerschaftstest machen oder den Frauenarzt aufsuchen.

Sagt die Temperaturmethode auch etwas über den Geburtstermin aus?

Normalerweise wird der erste Tag der Menstruation als Grundlage genommen. Dies führt aber häufig zu falschen Terminen bei Frauen, die keine Zyklen von 28 Tagen haben. Mit NFP wird der Geburtstermin wie folgt berechnet:

Erster Tag der Temperaturhochlage minus sieben Tage minus drei Monate plus ein Jahr.

Eltern.de-Tipp: Lassen Sie sich Zeit!

Nach circa drei Zyklen wissen Sie in etwa, wie Ihr Körper tickt

Basaltemperatur und Zervixschleim sind eine gute Möglichkeit, Ihren Zyklus kennen zu lernen. Und damit sind Sie schon auf dem besten Weg, Ihre fruchtbaren Tage zu bestimmen. Nach circa drei Zyklen wissen Sie in etwa, wie Ihr Körper tickt.

Aber übertreiben Sie's nicht mit der Kontrolle: Verkrampfung und Sex nach Plan tut weder Ihrer Beziehung gut, noch Ihrem Kinderwunsch.

Wo finde ich weitere Infos?

Sie wollen mehr über die Temperaturmethode, das Messen der Basaltemperatur und Natürliche Familienplanung wissen? Eine gute Anlaufstelle ist das Forschungsprojekt Natürliche Familienplanung der Düsseldorfer Universität.

Buchtipps

  • Rötzer, J.H.: Natürliche Empfängnisregelung. Herder (der Klassiker)
  • Freundl et al.: Natürliche Familienplanung heute (eher wissenschaftlich geschrieben, für interessierte Laien und Fachleute)
  • Arbeitsgruppe Natürliche Familienplanung: Natürlich und sicher. Natürliche Familienplanung. Ein Leitfaden. Ehrenwirth med.
  • Arbeitsgruppe Natürliche Familienplanung: Natürlich und sicher. Natürliche Familienplanung. Arbeitsheft. Ehrenwirth.


Wissenschaftliche Beratung: Prof. Dr. Dr. med. habil. Wolfgang Würfel vom Kinderwunsch Centrum München, Prof. Günter Freundl

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