Schwanger werden
Das verrät der Zervixschleim über Ihre Fruchtbarkeit

Die Signale der Fruchtbarkeit sind leise. Um sie zu erkennen, braucht es ein bisschen Erfahrung. Entscheidende Hinweise kann der Zervixschleim geben. Seine Konsistenz reicht von dünnflüssig bis "spinnbar". Wir erklären, wie Sie den Zervixschleim richtig deuten.

Zervixschleim: Das Sekret richtig deuten
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Was ist Zervixschleim?Was sagt der Zervixschleim über meine Fruchtbarkeit aus?Was unterscheidet den "fruchtbaren" vom "unfruchtbaren" Zervixschleim?Wie kann ich den Zervixschleim beobachten?Was beutet die Zervixschleim-Konsistenz konkret?Zervixschleim beobachten als Mittel zur Familienplanung?Ausfluss oder Erregungsschleim ist kein ZervixschleimGibt der Zervixschleim Auskunft über eine Schwangerschaft?

Beim Schwangerwerden kommt es auf das Timing an. Nur drei bis fünf Tage ist eine Frau in jedem Zyklus fruchtbar. Die Frage ist, welche sind das? Um das rauszufinden, können Eisprungrechner helfen. Doch darauf sollte man sich nicht alleine verlassen. Schaut man ganz genau hin, verrät der Körper sehr viel über die Hoch- und Tiefpunkte der Fruchtbarkeit. Ganz ohne medizinische Hilfestellung zeigt der Zervixschleim durch Beschaffenheit und Optik wann der Eisprung unmittelbar bevorsteht und die Fruchtbarkeit am größten ist. Die Kombination mit einer regelmäßigen Temperaturmessung macht die Methode noch zuverlässiger. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um den Zervixschleim.

Was ist Zervixschleim?

Der Zervixschleim ist ein Sekret, das Drüsen im Gebärmutterhals (cervix uteri) bilden. Der Schleim wird zu einem Pfropf, der den Gebärmutterhals verschließt. Diese leicht alkalische Barriere verhindert, dass Bakterien aus der Scheide bis in die Gebärmutterhöhle aufsteigen können. Auch für Spermien ist er an den meisten Zyklustagen eine natürliche Barriere.

Was sagt der Zervixschleim über meine Fruchtbarkeit aus?