Kinderwunsch
Wie weit darf man für ein Baby gehen?

Dass Kinder mithilfe der künstlichen Befruchtung gezeugt werden, ist mittlerweile ganz normal. Frauen wie die Mutter von Popstar Sarah Connor, die nach den Wechseljahren noch einmal schwanger werden, bewegen jedoch die Gemüter. Wie weit darf man gehen, um seinen Kinderwunsch zu verwirklichen? Stimmen Sie ab!

Kinderwunsch: Wie weit darf man für ein Baby gehen?

Als vor 30 Jahren Louise Brown, das erste so genannte Retortenbaby, geboren wurde, war das eine Sensation. Mittlerweile ist die In-Vitro-Fertilisation (IVF) zumindest medizinisch gesehen Routine: So wurden allein in Deutschland zwischen den Jahren 1997 und 2006 in Deutschland rund 100.000 Babys geboren, deren Eltern sich für eine künstliche Befruchtung entschieden hatten, weil sie auf natürlichem Wege kein Kind bekommen konnten. Weltweit wurden bereits vier Millionen Kinder per IVF gezeugt.

Auch andere Kinderwunschbehandlungen, wie etwa die Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI), sind mittlerweile Standard, in den meisten Fällen übernehmen die Krankenkassen einen Teil der Kosten. Andere Methoden, beispielsweise die Eizellenspende, sind jedoch in Deutschland verboten. Zu Recht? Was meinen Sie? Haben Sie Verständnis dafür, dass Paare für eine hier nicht erlaubte Kinderwunschbehandlung ins Ausland fahren, weil sie unbedingt ein Baby wollen? Oder dass auch Frauen jenseits der Wechseljahre mithilfe moderner Reproduktionsmedizin noch einmal schwanger werden? Stimmen Sie ab!

Rechtfertigt ein Kinderwunsch jedes medizinisch denkbare Mittel? Oder gibt es Grenzen?
Von:Jennifer Litters